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Radwanderweg "Rheinaue"
Landkreis Germersheim. Der 40 km lange Weg führt von Lingenfeld über Germersheim entlang dem Rheinhauptdeich bis nach Berg. Info: Kreisverwaltung Germersheim.

Rahnfels
Berg (515 m) westlich von Bad Dürkheim-Hardenberg, schöne Aussicht auf die mittlere Haardt, das Isenachtal und die Rheinebene. Hütte des Pfälzerwaldvereins.

Ramberg (SÜW)
ca. 9 km nördlich von Annweiler, 1.005 Einwohner, im Jahre 1163 erstmals urkundlich erwähnt, früher das Dorf der Bürstenmacher. Sehenswertes: Heimat- und Bürstenbindermuseum, Burg Ramburg, Burg Meistersel, Burg Neuscharfeneck. Info: VG Annweiler. Internet: www.ramberg.de

Rammelsbach (KUS)
östlich von Kusel, an der B 420, 1.790 Einwohner, 220 m NN, im Jahre 1446 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Wilhelm-Panetzky-Museum. Info: VG Altenglan. Internet: www.rammelsbach.de

Ramsen (KIB)
zw. Grünstadt und Kaiserslautern, 3 km südwestl. von Eisenberg, 1.860 Einwohner, 220 m NN, 1146 erstmals urkundlich erwähnt, anerk. Fremdenverkehrsort im Eisbachtal. Sehenswertes: Im Mittelalter bestand hier das 1146 von den Herren von Stauf gegründete Kloster Ramosa. Bauliche Reste des Klosters sind in Wohnhäuser einbezogen. Aus dem ehemaligen Konventsgebäude ist das heutige Forstamt hervorgegangen. Die Ev. Kirche (1907) soll an der Stelle der ehemaligen Klosterkirche erbaut worden sein. Die Kath. Kirche Mariä Himmelfahrt hat man 1912 in Dienst gestellt. Die Turmhaube der dreischiffigen Basilika ist in Zwiebelform gestaltet. Im Ort fällt einem ein steinerner Laufbrunnen mit einer besonderen Plastik auf. Es wird dargestellt, wie ein Fisch einen Menschen schluckt. Nahe dem Fremdenverkehrsort findet man das beliebte Ausflugsziel Eiswoog mit dem großen Naturweiher und dem Bahnhof der Stumpfwaldbahn. Eine beliebte Veranstaltung ist das jährliche Ostereier-Schießen. Info: VG Eisenberg

Ramstein-Miesenbach (KL)
Stadt nördlich von Landstuhl, 8.242 Einwohner, Ramstein wurde 1215, Miesenbach 1255 erstmals urkundlich erwähnt. Die beiden OT wurden 1969 zu einer Gemeinde zusammengefasst. Der Ort ist die jüngste Stadt der Pfalz (1991). Sehenswertes: Heimatmuseum. Info: VG-Verwaltung, Telefon 06371 592-0. Internet: www.ramstein-miesenbach.de

Randeck-Museum
Mannweiler-Cölln, Böhlstraße 3 und 5. Das Gebäude (Haus Nr. 5) steht auf dem Böhl (174 m NN), einem Felshügel vulkanischen Ursprungs. Es war im 16./17. Jhdt. Schultheißenamt bzw. Gemeindehaus und ab 1748 reformierte Schule. Die herrliche Barockfassade der oberen Eingangsgewände mit dem Traubenschlussstein und der Jahreszahl 1748 sind erwähnenswert. Eine Zierde für den Ort ist das barocke Türmchen, ein sogenannter Dachreiter, dessen Glocke die Inschrift trägt: „Mich goß Benedikt Hamm und Johann Georg Schneidewind in Frankfurt 1749“. Themenschwerpunkte: Funde der Burgen Randeck und Stolzenberg - alte Stubenöfen - Arbeitszimmer des Lehrers Ernst Röder - komplett eingerichteter Schulsaal - Küche aus Großmutters Zeiten - Mannweilerer Wäschemangel der ehem. ortsansässigen Fabrik Chr. Gaier - funktionsfähiges Turmuhrenschlagwerk aus 1770 - Wachtstube des Kriegsgefangenenlagers (1940 - 44) - Dorf- und Bürgerstube mit Siegeln, Fossilien, Wäsche, Kaffeeservice, Büchern und Dokumente früherer Jahrhunderte. Im Museumslagerhaus (Haus Nr. 3) findet man eine Wagnerwerkstatt, zum Teil sehr alte Bienenbeute, verschiedene Geräte, die die kompletten bäuerlichen Arbeitsgänge von der Saat bis zur Ernte dokumentiert. Im Außenbereich kann u.a. eine große Obstquetsche („Beeremihl“) auf einem Sandsteinsockel betrachtet werden. Öffnungszeiten: von April bis November jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 14 bis 16 Uhr. Eintritt: frei. Auskunft: VG Alsenz-Obermoschel, Telefon 06362 3030, Hr. Gillmann, Telefon 8545.

Ranschbach (SÜW)
westlich von Landau an der Deutschen Weinstraße, 668 Einwohner, 240 m NN, 1225 erstmals urkundlich erwähnt. Weithin bekannt ist der Wein "Ranschbacher Seligmacher". Landwirtschaftsrat Peter Morio, der Züchter der Rebensorte Morio-Muskat, stammte aus diesem Ort. Sehenswertes: Pfarr- und Wallfahrtskirche (13. Jhdt.), Quelle am Kaltenbrunnen, zu der jährlich Wallfahrten durchgeführt werden. Info: VG Landau-Land. Internet: www.ranschbach.de

Ransweiler (KIB)
nordwestlich von Rockenhausen, am Ransenbach, ca. 280 m NN, 311 Einwohner, 1194 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Die Ev. Kirche, ein schlichter Barockbau aud dem Jahre 1767, bildet zusammen mit dem Pfarrhaus (1766, Am Schulberg 4) eine schöne Anlage. Die Größe des Anwesens ist damit zu erklären, dass Ransweiler früher das kirchliche Zentrum für viele umliegende Orte war. Die Orgel stammt aus 1847. Info: VG Rockenhausen

Rathskirchen (KIB)
zw. Rockenhausen und Wolfstein, 224 Einwohner, 1223 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Die 1899 errichtete ehemalige Schule dient heute als Dorfgemeinschaftshaus. Besonders im OT Rudolphskirchen, der seit 1969 mit Rathskirchen eine Gemeinde bildet, zeigt sich ein schönes Ortsbild. Die Prot. Kirche (Hauptstraße 27), 1999 unter Denkmalschutz gestellt, wurde 1910/12 in vom Jugendstil beeinflussten barockisierenden Heimatstilformen erbaut. Charakteristsicher Bestandteil des Saalbaus ist ein mit Zwiebelhaube bekrönter Chorturm. Die Fassade wird von genischten Rundbogenfenstern gegliedert. Der Schluss-Stein der Sakristeitür ist ein wiederverwendeter Stein mit Reipoldskirchener Wappen, datiert auf 1753. Im Kircheninnern sind besonders die Westempore (Orgel) und die nördliche Seitenempore mit reichem Schnitzwerk zu beachten. Ebenso der steinerne ornamentierte Altar und die farbigen Chorfenster. Zusammen mit dem Pfarrhof bildet die Kirche eine sich burgartig auftürmende malerische Baugruppe. Die Prot. Kirche im Ortsteil Rudolphkirchen (Kirchenstraße 12) 1767 erbaut, zählt zu den besterhaltenen Beispielen des seinerzeit bevorzugten Typs der chor- und turmlosen Saalkirche. Sie liegt dominant über dem Ort. Die Innenausstattung stammt größtenteils noch aus der Erbauungszeit. Im Mittelpunkt des lichterfüllten Innenraums stehen die Kanzel und der hölzerne Altartisch. Seit 1999 steht die Kirche unter Denkmalschutz. Info: VG Rockenhausen

Rathsweiler (KUS)
nordöstlich von Kusel, an der B 420, 183 Einwohner, 1364 erstmals urkundlich erwähnt, 200 m NN. Info: VG Altenglan

Reblaus (siehe Die Reblaus)

Rebsorten
38 weiße und 16 rote Rebsorten sind in der Pfalz, dem größten geschlossenen Weinanbaugebiet Deutschlands, zugelassen. Regionale Spezialitäten wie St. Laurent oder Muskateller sind darunter, internationale Modesorten wie Chardonnay und Merlot oder Neuzüchtungen wie Regent. Sie alle sorgen mit ihrem Aromenspiel für eine Fülle von Geschmacks-Erlebnissen. So bietet die Genuss-Landschaft Pfalz für jeden etwas – und zeigt sich dennoch bestens sortiert. Denn eine Handvoll Standard-Rebsorten nimmt fast zwei Drittel der Pfälzer Rebfläche ein. An der Spitze steht der Riesling, inzwischen unbestritten die Nummer eins im Pfälzer Rebengarten. Daneben gehören vor allem Müller-Thurgau/Rivaner, Kerner und Silvaner zum Pfälzer Weinschmecker-Repertoire. Weiß- und Grauburgunder gewinnen jährlich an Bedeutung. Mehr als ein Viertel der Rebstöcke in der Pfalz trägt rote Trauben; Portugieser, Dornfelder und Spätburgunder schwimmen auf der Rotwein-Welle ganz oben (siehe „Rotwein in der Pfalz“). Dennoch verbleiben genug Nischen für Spezialitäten.

Regino
Der Abt Regino, der die erste Weltchronik schrieb, wurde vermutlich 840 im pfälzischen Altrip geboren. Der gebildete Geistliche war von 892 bis 899 Abt im Kloster Prüm, danach Abt im Kloster St. Martin in Trier. Dort verfasste er neben anderen Werken auch die Weltchronik (907). Regino starb 915 in Trier.

Rehbergturm
Annweiler. Nach einem ca. 30 minütigen Aufstieg, vorbei an der Rehbergquelle, erreicht man den Buntsandsteinturm auf dem Rehberg (576 m). Nach einer kurzen Verschnauffpause geht es danach über 58 Stufen hoch zur zinnengeschmückten Aussichtsplattform. Der etwa 13 Meter hohe Turm, 1862 von einem Herrn Zoeppritz aus Darmstadt erbaut, bietet einen wunderbaren Rundblick über den Pfälzerwald, das Queichtal bis hin zur Rheinebene. Hier einige markante Punkte, die man zum Teil mit bloßem Auge erspähen kann: Die Burgen Trifels, Anebos, Münz, Madenburg, den Slevogthof, den Stäffelsbergturm und ein imposantes Buntsandsteinmassiv. In der Rheinebene erblickt man u. a. Landau und das Kernkraftwerk Philippsburg. Im Tal breitet sich Annweiler mit seinen Ortsteilen aus. Wie erreicht man den Turm? In Annweiler folgt man der Beschilderung „Trifels“ und fährt auf der Trifelsstraße Richtung „Trifels“. Circa 2,5 km nach dem Ortsschild befindet sich auf der rechten Seite (schräg gegenüber der Klettererhütte) der Waldparkplatz „Rehberg“. Von dort erreicht man über den Rundwanderweg Nr. 18 nach ca. 2 km den Turm. Unterwegs passiert man die Rehbergquelle, die höchstgelegene Quelle der Pfalz (540 m NN), die vom Pfälzerwaldverein, Ortsgruppe Ludwigshafen, gefasst wurde. Tische und Bänke laden zum Verweilen ein.

Rehweiler (KUS)
südöstlich von Kusel, nahe der B 423, 460 Einwohner, 210 m NN, 1296 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Glan-Münchweiler. Internet: www.rehweiler.de

Reichenbach-Steegen (KL)
nördlich von Landstuhl, 1.468 Einwohner, 945 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Weilerbach

Reichsthal (KIB)
südwestlich von Rockenhausen, 111 Einwohner, ca. 330 m NN, 1375 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: 1967 wurde der Ort als schönstes Dorf Deutschlands ausgezeichnet. In der Gemeinde kann man einige Fachwerkhäuser und einen Laufbrunnen in der Ortsmitte entdecken. Das Bürgerhaus ist in dem Gebäude der ehemaligen Schule (1842) untergebracht. Info: VG Rockenhausen

Reichweiler (KUS)
westlich von Kusel, an der A 62, 577 Einwohner, 1270 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Mithras-Denkmal. Info: VG Kusel

Reifenberg (PS)
nordwestlich von Pirmasens, 850 Einwohner, 340 m NN, 1448 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Kriegergedächtniskapelle auf dem Häsel. Info: VG Thaleischweiler-Fröschen

Reinhard-Blauth-Museum
Weilerbach, Schulstraße 6. 1964 hat der Lehrer und Heimatforscher Reinhard Blauth das Museum gegründet. Seit 1993 befindet es sich in der heutigen Ausstattung im Bürgerhaus. In hellen, modernen Räumen werden Exponate aus der wechselvollen Geschichte des Ortes gezeigt. Schwerpunkte: Reibsteine (bootsförmige Handmühlsteine) aus der Jungsteinzeit - Bodenfunde aus der Eisenzeit, wie z. B. Tonscherben und Feuersteinsplitter - Nachbildung der bekannten Goldringe aus dem Fürstengrab von Rodenbach - Grabbeigaben aus einem frührömischen Brandgräberfeld - historische Grenzsteine - Grabplatte des Deutschordensritters Emerich Schrais von Ulvesheim (1483) - handwerkliche und bäuerliche Geräte - komplette Schusterwerkstatt mit funktionsfähigen Maschinen - Geschirr und Möbel aus den letzten 150 Jahren - Urkunden, Karten, Dokumente, Bilder und Grafiken. Öffnungszeiten: Sonntag 14 - 17 Uhr. Eintritt: frei. Auskunft: Telefon 06374 1697 (Fr. Erbach) oder 6209 (Hr. Schuff).

Reipoltskirchen (KUS)
nordöstlich von Kusel, 404 Einwohner, 1194 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Burg Reipoltskirchen. Info: VG Wolfstein

Relsberg (KUS)
nordöstlich von Wolfstein, 215 Einwohner, 1432 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Wolfstein

Remigiusberg
359 m hoher Bergrücken südöstlich von Kusel (zw. Haschberg und Theisbergstegen) mit einer Klosterkirche und der Ruine der Michelsburg. Als Schenkung eines Merowingerkönigs war das Gebiet um Kusel mit dem Berg in den Besitz des Bistums Reims (heute Frankreich) gekommen. Der Name ist vermutlich auf Remigius, einen der Bischöfe von Reims, zurückzuführen. Im Hochmittelalter fungierten die Grafen von Veldenz als Schutzvögte. Da diese jedoch ohne Erlaubnis des Bistums Reims Burgen errichteten (Michelsburg, Burg Lichtenberg), kam es immer wieder zu Streitigkeiten. Mit der Einführung der Reformation anno 1526 hob Ludwig II. von Zweibrücken das Kloster auf.

Rhein
Der Fluß mit einer Gesamtlänge von 1.320 km ist eine der wichtigsten Binnenwasserstraßen Europas. Als Oberrhein (= Teilstück von Basel bis Mainz) bildet er auf der Strecke von Maximiliansau bis Bobenheim-Roxheim die östliche Grenze der Pfalz bzw. von Rheinland-Pfalz.

Rheinebene
Die fruchtbare Landschaft zwischen Haardt und Rhein. Der östliche Teil der Pfalz verläuft ca. 85 km am Rhein entlang. Er wird begrenzt im Süden von der Lauter, im Westen von der Haardt, im Norden von der Eis und im Osten vom Rhein.

Rheingönheim
Stadtteil von Ludwigshafen, ca. 6.000 Einwohner, 93 m NN. Sehenswertes: Wildpark Internet: www.rheingoenheim.info.de

Rhein-Pfalz-Kreis
Ca. 148.000 Einwohner, Fläche ca. 305 qkm. Der ehemalige Landkreis Ludwigshafen entstand 1969 im Zuge einer Verwaltungsreform. Seit 2004 in Rhein-Pfalz-Kreis umbenannt. Zum Kreis gehören die verbandsfreien Gemeinden Altrip, Bobenheim-Roxheim, Böhl-Iggelheim, Lambsheim, Limburgerhof, Mutterstadt, Neuhofen, Römerberg und die Stadt Schifferstadt. Darüber hinaus existieren die Verbandsgemeinden Dannstadt-Schauernheim, Dudenhofen, Heßheim, Maxdorf und Waldsee. Internet: www.rhein-pfalz-kreis.de

Rheinzabern (GER)
südwestlich von Germersheim, 4.643 Einwohner, 113 m NN. "Tabernae rhenanae" entstand bereits während der Römerzeit (vermutlich schon um 30 n. Chr.). Im 2./3. Jhdt. existierten zahlreiche Töpfer-Manufakturen, die aus Ton Gebrauchsgeschirr fertigten (siehe Terra-Sigillata-Museum). Nachdem der Ort am Ende der Römerzeit zerstört worden war, taucht er 746 erstmals wieder in Urkunden auf. 1366 verlieh Kaiser Karl IV. die Stadtrechte. Im 30jährigen Krieg und im pfälz. Erbfolgekrieg wird Rheinzabern erneut schwer verwüstet. Sehenswertes: Heimatmuseum mit röm. Funden, röm. Brennofen im Kindergarten, Fachwerkbauten, röm. Brunnen. Info: VG Jockgrim. Internet: www.rheinzabern.de

Rhodt unter Rietburg (SÜW)
Anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde an der Weinstraße südwestlich von Edenkoben, 1.091 Einwohner, 160 - 280 m NN. 1987 Bundessieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Typisches historisches pfälzer Winzerdorf mit barocker Straßenanlage (nördliche Hauptstraße). Sehenswertes: Theresienstraße (Roßkastanienallee) mit alten Winzerhäusern (z.T. 17. Jhdt.), Burg Rietburg, "Schlössel" (1780), Ev. Pfarrkirche (1722), ältester Weinberg Deutschlands (gegenüber der Winzergenossenschaft), Heimat- und Blütenfest an Pfingsten. Info: Verkehrsverein, Telefon 06323 980079 oder 7979 oder VG Edenkoben. Internet: www.rhodt.de

Rhönrad
Das Sportgerät wurde von dem Pfälzer Otto Feick erfunden.

Riedelberg (PS)
südöstlich von Zweibrücken direkt an der franz. Grenze, 518 Einwohner, 310 m NN, 1295 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Zweibrücken-Land
Rieschweiler-Mühlbach
(PS)
zw. Pirmasens und Zweibrücken, 2.236 Einwohner, 250 m NN, 1294 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Thaleischweiler-Fröschen

Rietburgbahn
Edenkoben. Die erste pfälzische Sesselbahn (Einweihung am 31.07.1954) führt über eine Länge von 560 m vom Schloß Ludwigshöhe zur Rietburg (540 m NN). Während der achtminütigen durch eine ruhige Waldschneise führenden Fahrt wird ein Höhenunterschied von 220 m überbrückt. An der Bergstation erwartet einem die Rietburg, ein Wildgehege, eine Höhengaststätte und eine tolle Aussicht über die "Wein-und Rheinebene". Die Bahn ist von Karfreitag bis 1. November ganztägig in Betrieb. Info: Sesselbahn GmbH, Telefon 06323 1800 oder Verkehrsamt, Telefon 959222

Rinnthal (SÜW)
4 km nordwestlich von Annweiler an der B 10, 684 Einwohner, 817 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Die Prot. Kirche (1831 - 34 erbaut) ist einer der bekanntesten neoklassizistischen Kirchenbauten der Pfalz. Nördlich des Ortes Richtung Johanniskreuz findet man eine restaurierte Triftanlage. Info: VG Annweiler, Telefon 06346 2200. Internet: www.rinnthal.de

Rittersheim (KIB)
östlich von Kirchheimbolanden, 200 Einwohner, ca. 230 m NN, um 900 erstmals urkundlich erwähnt. Die alte Dorfkirche (1769), einige alte Bauerngüter und die Brunnengasse, die Ober- und Unterdorf verbindet, verleihen dem Ort ein teilweise idyllisches Gesicht. Ein sehr altes Gebäude, das im Kern noch aus der Zeit vor dem Pfälz. Erbfolgekrieg stammt, steht in der Eselstraße 3. Auf der Gemarkung liegen die Josefsmühle und die Steuerwaldmühle. Info: VG Kirchheimbolanden. Internet: www.kirchheimbolanden.de

Rockenhausen (KIB)
nördlich von Kaiserslautern an der B 48, 5.788 Einwohner, 198 m NN, 897 erstmals urkundlich erwähnt, seit 1332 Stadtrecht. 16. bis 18. Jhdt. Sitz eines kurpfälzischen Amtmanns, von 1900 bis 1968 Kreisstadt. Sehenswertes: Das Nordpfälzer Heimatmuseum zeigt in dem 1926 errichteten Gebäude auf zwei Etagen die Sammlungen des Nordpfälzer Geschichtsvereins. Das Pfälzische Turmuhrenmuseum präsentiert die technische und geschichtliche Entwicklung der Turmuhr. Das Kahnweiler-Haus widmet sich ganz dem Leben und Wirken des bekannten Kunsthändlers, Verlegers und Schriftstellers Daniel Henry Kahnweiler. Einen Besuch wert ist das Museum Pachen. Die barocke Randbebauung (z. B. Haus Marktplatz 1 von 1787) des Marktplatzes prägt das Bild des Stadtkerns. Das Innere der Ev. Kirche (1784) mit dem Turm von 1595 hat sich über 200 Jahre kaum verändert. Besonderheiten sind die Orgel (1780) und das Grabmal (1613 des früheren Amtmanns Philipp Camerarius. Besonders auffallend an der Kath. Kirche St. Sebastian (1917) ist der wuchtige Rundturm. Überhaupt ist die Kirche architektonisch ein außergewöhnliches Gebäude, da der Erbauer altchristliche, romanische und Jugendstil-Elemente verwandt hat. In einer Parkanlage am Rande des alten Stadtkerns ist in einem ehemaligen Schloß (16. Jhdt.) der Ratssaal der Stadt untergebracht. Info: VG-Verwaltung, Telefon 06361 451-0, Kultur- und Tourist-Info, Telefon 451214, Internet: www.rockenhausen.de

Rodalben (PS)
nördlich von Pirmasens, Stadt, 7.647 Einwohner, 1237 als Besitz der Grafen von Leiningen erstmals urkundlich erwähnt, 1525 von elsässischen Bauern zerstört, ab Mitte 17. Jhdt. Entwicklung zum Amtssitz für das Gräfensteiner Land. Rodalben erhielt 1963 die Stadtrechte und ist seit 1971 Sitz der Verbandsgemeinde. Die Rodalber tragen den „Utznamen“ „Grünesputsche“, weil Rodalber Frauen früher auf den Märkten solche Suppengrünsträuße anboten. Deshalb wird jährlich das Grünesputschefest gefeiert. Sehenswertes: Geburtshaus von Dr. Peter Frank, Johann-Peter-Frank-Museum, Felsenwanderweg (46 km), Bärenfels. Info: Tourist-Info Gräfensteiner Land , Rathaus 9, Tel. 06331 140639 oder 234180 oder VG-Verwaltung. Internet: www.rodalben.de

Rodenbach (KL)
nordwestl. von Kaiserslautern, 3.402 Einwohner, 230 m NN, 1300 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Weilerbach

Rodenbach
Entspringt bei Rosenthal, fließt bei Ebertsheim in den Eisbach.

Rödersheim-Gronau (LU)
südwestlich von Ludwigshafen, 2.939 Einwohner, 778 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Dannstadt-Schauernheim

Rohrbach (SÜW)
südlich von Landau, 1.710 Einwohner, 693 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Dorfmuseum. Info: VG Herxheim. Internet: www.rohrbach-pfalz.de

Römerberg (LU)
südlich von Speyer, 9.140 Einwohner, 1035 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: "Weiberbratenbrunnen" OT: Berghausen, Heiligenstein, Mechtersheim. Info: Gemeindeverwaltung, Telefon 06232 819-0. Internet: www.roemerberg.de

Römermuseum
Eisenberg, Friedrich-Ebert-Straße 28. Das Römermuseum des Historischen Vereins Rosenthal und Umgebung e. V. ist im Obergeschoß des „Hauses Isenburg“ untergebracht, einer Villa aus der Zeit der Jahrhundertwende. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt bei den reichen römischen Funden, denn Eisenberg war in römischer Zeit ein durch seine Eisenverarbeitung bedeutender „Vicus“. Unter den ausgestellten Keramiken befinden sich Spruchbecher, Terra sigillata- und Terra nigra-Geschirr, Krüge, Teller und Urnen. An Kleinfunden sind daneben Gläser und Bronzebeschläge zu sehen. In einem nachempfundenen Speisezimmer und einer Küche werden römische Gebrauchsgegenstände in ihrem ursprünglichen Umfeld gezeigt. Das bedeutendste Fundstück des römischen Eisenbergs ist ein frühchristlicher Brotstempel, mit dem Brot gezeichnet wurde. Öffnungszeiten: von Mai bis Oktober jeden zweiten Dienstag im Monat von 16 bis 18 Uhr. Eintritt: frei. Auskunft: Ruth Herz, Telefon 06351 42839 und Werner Rasp, Telefon 8453.

Römerstein
Ein 2,70 m hoher Menhir in Martinshöhe (KL). Das steinerne Mal stand früher auf dem Rösberg an einem von Landstuhl heraufziehenden Höhenweg, wo er den Grenzfrieden zwischen den Orten Martinshöhe, Langwieden und Landstuhl sichern sollte. Bei dem Standortwechsel wurde der untere Teil des ursprünglich ca. 6 m hohen Steins entfernt. Wie viele Jahrhunderte oder Jahrtausende der Menhir schon steht kann heute nicht mehr genau nachvollzogen werden.

Roos, Axel
Der ehemalige Fußballprofi spielte 22 Jahre aktiv für den 1. FC Kaiserslautern (bis 2001). Er bestritt 303 Bundesligaspiele (17 Tore) und wurde 1991 und 1998 mit dem 1. FCK Deutscher Meister.

Roschbach (SÜW)
Winzerdorf 6 km südlich von Edenkoben, 822 Einwohner, 768 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Edenkoben, Internet: www.roschbach.de

Rosenkopf (PS)
zw. Zweibrücken und Bruchmühlbach-Miesau, 342 Einwohner, 401 m NN, 1589 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Zweibrücken-Land

Rosenthal
Ortsteil von Kerzenheim. Der Kerzweilerhof und der Rosenthalerhof wurden 1825 nach Kerzenheim eingemeindet. Etwa 370 Einwohner, idyllischer Weiher. Das ehem. Kloster Sankt Maria bestand von 1241 bis 1572. Die Ruine der früheren Klosterkirche ist eine bedeutende Sehenswürdigkeit, die am Wochenende besichtigt werden kann. Im "Göllheimer Häuschen" befindet sich seit 1778 eine Wirtshaus. Ausführliche Infos über Rosenthal liefert die Internetseite www.rosenthaler-kerweborsch.de

Rothselberg (KUS)
südwestlich von Wolfstein, 738 Einwohner, 1377 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Selbergturm. Info: VG Wolfstein

Rotwein in der Pfalz
Nirgendwo in Deutschland wächst so viel Rotwein wie in der Pfalz. So lautete eine Meldung der Pfalzwein-Werbung im November 2002. Eigentlich ist die Pfalz ein Weißwein-Land. Die Riesling-Anbaufläche beispielsweise ist die zweitgrößte in Deutschland nach der Mosel. Doch früher als andere haben die Pfälzer Winzer den Rotwein-Trend erkannt. So kommt es, dass jeder dritte Rebstock im Anbaugebiet entlang der Deutschen Weinstraße im Jahr 2002 rote Trauben trägt, und die Pfalz inzwischen zum größten Rotwein-Gebiet in Deutschland aufgestiegen ist. Etwa 7800 Hektar sind in Württemberg, bisher das Gebiet mit dem größten Rotweinanteil, mit roten Sorten bestockt. Die Rotwein-Fläche der Pfalz ist dagegen im Jahr 2002 auf fast 8100 Hektar gewachsen. Der Rotwein-Boom in der Pfalz ist vor allem der jungen Sorte Dornfelder zu verdanken. Allein im Frühjahr 2002 wurden in der Pfalz fast 400 Hektar Rebfläche neu mit Dornfelder bepflanzt. Mit der Trendrebsorte bestockt sind in der Pfalz inzwischen 2714 Hektar. Auch der Blaue Spätburgunder, der klassische Rotwein schlechthin, legt von Jahr zu Jahr kräftig zu. Spätburgunder-Reben stehen auf 1393 Hektar Pfälzer Rebland. Der dritte im Pfälzer Rotwein-Bund ist der Portugieser, eine Sorte, die sich beileibe nicht nur für süffige Weißherbste eignet. Mit etwa 2550 Hektar Anbaufläche ist der Portugieser die Nummer zwei unter den Rotweinen der Pfalz. Die Vielfalt im Pfälzer Rebengarten bei den roten Sorten ist indes noch größer. Der St. Laurent, eine Pfälzer Spezialität mit Ähnlichkeiten zum Spätburgunder, hat in der Pfalz eine seiner deutschen Bastionen, daneben experimentieren die Pfälzer Winzer auch mit internationalen Sorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon und anderen. Schließlich erobern sich Neuzüchtungen wie Regent immer mehr Sympathien bei den Weinliebhabern

Rülzheim (GER)
zw. Germersheim und Wörth, 7.884 Einwohner, 774 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Synagoge (1834), Freizeitbad Moby Dick, Streichelzoo. Info: VG-Verwaltung, Telefon 07272 7002-0. Internet: www.ruelzheim.de

Rumbach (PS)
südöstlich von Pirmasens, 501 Einwohner, 230 m NN, 1371 erstmals urkundlich erwähnt, 1988 schönstes Dorf der Pfalz, anerk. Erholungsort Sehenswertes: Christuskirche (um 1000 entstandene Wehrkirche mit wertvollen Fresken). Info: VG Dahn. Internet: www.rumbach-pfalz.de

Rumpf, Gernot
Geboren 1941 in Kaiserslautern, lebt in Neustadt. Mehrfach ausgezeichneter Bildhauer, schuf in der Pfalz zahlreiche Denkmäler und Brunnenanlagen (z. B. Kaiserbrunnen in Kaiserslautern, Elwetritsche-Brunnen in Neustadt).

Runck, Gerd
Geboren 1929 in Godramstein. Pfälzer Mundartautor, mehrfacher Preisträger bei Mundartwettbewerben. Hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht.

Ruppertsberg (DÜW)
2 km südlich von Deidesheim, nahe der Deutschen Weinstraße, 1.408 Einwohner, 120 m NN, um 1100 erstmals urkundlich erwähnt. Wie Funde belegen, haben die Römer hier bereits Wein angebaut. Urkundlich ist der Weinbau für 1265 bezeugt. Ruppertsberger Weine wurden u.a. schon an John F. Kennedy, Königin Elisabeth II. von England und zur Winterolympiade 1994 geliefert, anerk. Fremdenverkehrsort, bekannt durch das Ostereierschießen. Sehenswertes: Pfarrkirche St. Martin (15. Jhdt., 1860 erweitert) mit Steinkanzel (1510), "Teehaus" (1840). Info: VG Deidesheim

Ruppertsecken (KIB)
nordöstlich von Rockenhausen, 382 Einwohner, 1401 erstmals urkundlich erwähnt. Die Fremdenverkehrsgemeinde ist der höchstgelegene Ort der Pfalz, 498 m NN. Sehenswertes: Auf dem Schloßberg (498 m) existieren noch Reste der Fundamentsmauern und eines Turmes der Burg Ruprechtseck. Diese war vermutlich im 13. Jhdt. errichtet, 1470 erobert und ausgebrannt worden. Von hier hat man eine herrliche Fernsicht auf das Appelbachtal und das Nordpfälzer Bergland. Der dreigeschoßige, freistehende Glockenturm ist Ende des 19. Jhdts. gebaut worden. Info: VG Rockenhausen

Ruppertsweiler (PS)
östlich von Pirmasens, 1.459 Einwohner, 300 m NN, um 800 entstanden, 1198 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Burgruine Ruppertstein (ehem. Vorburg zur Burg Lemberg). Info: VG Pirmasens-Land

Rüssingen (KIB)
südöstlich von Kirchheimbolanden, 493 Einwohner, 240 m NN, 773 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Die vielen, in der Hauptstraße geradezu aneinandergereihten landwirtschaftlichen Anwesen aus dem 18. und vor allem 19. Jh. gestalten das Ortsbild. Der Ursprung der Ev. Kirche ist romanisch (Ende 11. Jh.). In den Jahren 1700, 1770 und 1975 wurde das Gebäude z. T. umgebaut bzw. renoviert. Der Turm ist im Aufbau romanisch, die Haube ist barock. Einmalig in Deutschland ist der Türsturzbalken am Eingangsportal. Das Flachrelief zeigt Szenen der germanischen Mythologie. Allerdings handelt es sich nur noch um eine originalgetreue Kopie. Das Original wurde wegen Verwitterungsgefahr abgebaut und ist nun im Hist. Museum der Pfalz in Speyer zu sehen. Lohnenswert ist auch ein Rundgang durch den Alten Friedhof (südlich der Prot. Kirche). Ins Auge fallen u.a. auch das Gebäude des ehem. prot. Pfarrhofs (Göllheimer Str. 9) und das bienenkorbförmige Weinberghäuschen inmitten der Felder nördlich der Ortes. Geburtsort von Albert Lauermann. Info: VG Göllheim

Ruthweiler (KUS)
nordwestlich von Kusel, 526 Einwohner, 264 m NN, 1371 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Kusel

Rutsweiler am Glan (KUS)
östlich von Kusel, an der B 423, 366 Einwohner, 207 m NN, 1303 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Altenglan

Rutsweiler a.d. Lauter (KUS)
nordwestlich von Kaiserslautern, an der B 270, 375 Einwohner, 195 m NN, im Jahre 1257 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Zweikirche (eine der ältesten Kirchen der Pfalz). Info: VG Wolfstein