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Paddelweiher
Der Weiher ist ein beliebtes Ausflugsziel im Queichtal bei Hauenstein, unter anderem mit Bootsverleih. Die Paddelweiher-Hütte ist von April bis Oktober täglich ab 10.30 Uhr geöffnet (Donnerstag Ruhetag). Von November bis März ist die Hütte mittwochs, freitags, samstag und sonntags ab 10.30 Uhr offen. Telefon: 06392 994518. Internet: www.paddelweiher.de

Pälzer Ausles
Ende der 70er Jahre gebildete Vereinigung von pfälzer Spitzensportlern der unterschiedlichsten Sportarten. Aufnahmebedingung: Gewinn einer Deutschen Meisterschaft oder Zugehörigkeit zur Nationalmannschaft. Das Team tritt hauptsächlich bei Fußballspielen in Erscheinung, deren Erlös sozialen Einrichtungen oder verletzten bzw. verunglückten Sportlern zugute kommt.

Palatia Jazz
Jedes Jahr von April bis Mitte August gibt es mehrere Veranstaltungen nach dem Motto „Jazz- und Weingenuss“. Die Konzerte mit dem kulinarischen Programm finden an interessanten Plätzen an der Deutschen Weinstraße statt. Info-Telefon: 06326 967778, Internet: www.palatiajazz.de
Panoramabad Grünstadt (siehe Allwetterbad)

Panoramastraße
Touristikstraße zwischen dem pfälzischen Einselthum und dem rheinhessischen Flörsheim-Dalsheim, die eine schöne Aussicht auf das Zellertal und dessen Weinberge bietet. Die Panoramastraße wurde am 2. September 2006 eingeweiht.

Papiermacher- und Heimatmuseum
Frankeneck, Talstr. 47. Die örtliche Papierherstellung, die Ortsgeschichte seit der Gründung im Jahre 1785 und das Thema „Wald“ bilden die Schwerpunkte dieses Museums. Das Besondere ist die Möglichkeit, auf Voranfrage eine Papierschöpfvorführung mitzuerleben. Öffnungszeiten: nach Vereinbarung, geringer Eintritt. Auskunft: Telefon 06325 2564.

Parseval, August von
geboren am 5.2.1861 in Frankenthal, gestorben am 22.2.1942 in Berlin. Der Professor für Luftschifffahrt war ein bedeutender Luftfahrtkonstrukteur und Erbauer von Luftschiffen. Seine Luftschiffe waren unstarr und hatten eine elastische Hülle, die durch ein Gebläse unter Druck und damit steif gehalten wurde. Diese Technik war ausgereifter als die seines bekannteren Konkurrenten Graf von Zeppelin. 1897 erhielt er zusammen mit Hans von Sigsfeld ein Patent für einen Drachenfesselballon, der u.a. in der deutschen Armee zu Erkundungsflügen eingesetzt wurde. 1906 stellte er in Berlin sein erstes motorisiertes und lenkbares Luftschiff vor. Bis 1918 wurden 27 „Parsevalle“ gebaut. Die heutigen Werbe-Luftschiffe werden nach seinen Konstruktionen gebaut.

Paulskirche
Kirchheimbolanden. Der nassau-weilburgische Hofbaumeister Julius Ludwig Rothweil hat die turmlose Kirche (Prot. Pfarrkirche) in dem ihm eigenen strengen und klaren Stil als lutherische Schloß- und Stadtpfarrkirche von 1739 – 1744 erbaut. Der rechteckige Saalbau mit einem Schieferwalmdach ist 33 m breit, 24 m lang und 19 m hoch. Es gab damals eine klare Sitzordnung: Das Volk saß ebenerdig, die fürstliche Familie – gegenüber dem Altar - eine Etage höher in separaten Logen (mit direktem Zugang zum Schloß). Die Kanzel wird von Doppelsäulen flankiert, deren verzierten Kopfstücke von Moses und Johannes dem Täufer „getragen“ werden. Die Tür zur Kanzel ist gleichzeit ein Rahmen für auswechselbare Verkündigungsbilder. Das vergoldete Gehäuse einer Sanduhr erinnert daran, dass der Pfarrer laut einer fürstlichen Verodnung höchstens 45 Minuten auf der Kanzel bleiben durfte. Trotz einer gründlichen Renovierung in den 1960er Jahren bietet das Gotteshaus heute den gleichen Anblick wie im 18. Jhdt. Beachtenswert sind auch die Deckenbemalungen, die optisch wie Stuckarbeiten aussehen, und die Fürstengruft unter dem Altar, in der u.a. Fürst Carl Christian beigesetzt ist. Die prächtige Orgel ist das letzte von Johann Michael Stumm erbaute dreimanualige Instrument. Sie wurde 1745 fertiggestellt und verfügt über 45 Register, 2.830 Pfeifen und ein Glockenspiel. Im Volksmund wird sie Mozartorgel genannt, da 1778 Wolfgang Amadeus Mozart darauf spielte.

Petersberg (PS)
nordwestlich von Pirmasens, 935 Einwohner, 340 m NN, 1714 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Thaleischweiler-Fröschen

Peter´s Winzermuseum
Wachenheim, Burgstr. 10. Das Weingut Peter zeigt alte Geräte und Gegenstände, die der Winzer für seine Arbeit im Weinberg und im Keller benötigte und zum Teil heute noch braucht. Die Geräte stammen überwiegend aus eigenem Besitz und wurden von den Vorfahren der Winzerfamilie genutzt. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 14 – 19 Uhr. Auskunft: Telefon 06322 2010 oder 61236.

Pfaff, Georg Michael
Geboren 1823 und gestorben 1893 in Kaiserslautern. Unternehmer. Gründer der Pfaff-Nähmaschinen-Werke (1862).

Pfalz (Barbarossaburg)
Kaiserslautern, direkt vor dem Rathaus. Die Burg ließ Kaiser Friedrich Barbarossa zwischen 1152 und 1158 als Residenz für die Stauferkönige errichten. Um 1576 baute Pfalzgraf Johann Casimir neben der Barbarossaburg ein Schloß. Dieses wurde von Architekt Rochus Graf zu Lynar geplant, der auch bei der Spandauer Zitadelle mitwirkte. 1703 verwüsteten die Franzosen die Anlage. Kurfürst Karl Ludwig ließ sie nach 1714 als Jagdschloß wieder herrichten. Im 19. Jhdt. teilweise abgebrochen, wurden die Bauten 1934 - 38 sowie 1959 - 64 gesichert und als Museum zugänglich gemacht. Sichtbar sind Teile einer Ringmauer aus der Zeit um 1200 und Grundmauern des Barbarossabaus und der Kapelle, die um 1225 frühgotisch umgestaltet wurde. Das Burgmuseum in den erhaltenen Teilen des Casimirschlosses birgt Architekturreste und Funde. Im Pfalzgrafensaal ist eine Säule (ca. 1200) wiederverwendet. Ein Renaissanceportal stammt von 1581. Ein rundbogiges Doppelfenster aus staufischer Zeit wurde 1937 eingesetzt. Die Keller zeigen Spuren der Bauten um 1100. Auf den Überresten des Schlosses wurde 1935 das heute noch existierende Gebäude errichtet. Darin befindet sich der Casimirsaal, die gute Stube der Stadt Kaiserslautern. Neben dem Eingang informieren Schautafeln über die Baugeschichte der ehemaligen Pfalz.

Pfalzakademie
Lambrecht, Franz-Hartmann-Straße 9. Das Bildungshaus des Bezirksverbands Pfalz bietet Tagungen, Workshops und Seminare im Bereich der politischen, beruflichen, personenbezogenen und allgemeinen Bildung an. Neben eigenen und Kooperationsseminaren steht das idyllisch gelegene Haus in der Nähe der Deutschen Weinstraße auch Gastveranstaltungen offen. Die Pfalzakademie verfügt über 44 modern ausgestattete Gästezimmer mit Dusche/WC und Telefonanschluss, die teilweise als Doppelzimmer genutzt werden können. Sie bieten bis zu 66 Übernachtungsgästen Platz. Bei Tagesveranstaltungen ist die Versorgung von bis zu 150 Tagungsteilnehmern möglich. Neben einem großen Vortragssaal mit 100 Plätzen, der mit Konferenztechnik und einer Simultandolmetscheranlage ausgestattet ist, können acht weitere Seminarräume unterschiedlicher Größe genutzt werden. Auskunft: Telefon 06325 1800-0. Internet: www.pfalzakademie.de

Pfalzbau
Ludwigshafen, Berliner Str. 30. Theater der Stadt Ludwigshafen mit 1400 Plätzen. Zwei Konzertsäle. Regelmäßige Gastspiele internationaler Bühnen. Info: Telefon 0621 504-2558 oder -2559. Internet: www.theater-im-pfalzbau.de

Pfalzbibliothek
Kaiserslautern, Bismarckstraße 17. Die für alle Bürger zugängliche Bibliothek ist eine Einrichtung des Bezirksverbandes Pfalz. Der Bestand umfaßt ca. 75.000 Bände. Informationszentrum insbesondere für Pfalzliteratur, Kunst und Geschichte. Große Sammlung an Zeitungen und Zeitungsartikeln. Medienecke mit Internetzugang. Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch 9.00 bis 12.30 Uhr und 14.00 - 16.30 Uhr, Dienstag 9.00 - 12.30 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr, Donnerstag 9.00 bis 16.30 Uhr, Freitag 9.00 – 15.00 Uhr. Info: Telefon 0631 3647111. Internet: www.pfalzbibliothek.de.

Pfälzer Bergland
Berg- und Hügelland mit vulkanischen Kuppen (z. B. Donnersberg) und ausgedehnten welligen Flächen im Norden der Pfalz.

Pfälzer Brennerei-Museum
Meckenheim, Hauptstraße 36. Hier wird die Geschichte des Alkohols vom Mittelalter über die Entwicklung der Brennkessel bis hin zu der heutigen Edelbrandherstellung präsentiert. Dazu gehören Texte, Bilder sowie original Brennereigeräte und Utensilien aus verschiedenen Epochen zur Herstellung des edlen Brandes, z. B. Destillerien von damals und heute, Filtriergeräte, Geräte zur Obstverarbeitung, Meßgeräte. Das Museum ist nicht besonders groß, wird aber vor allem samstags zu einem Erlebnis, wenn man an den kostenlosen Führungen teilnehmen und die angegliederte Brennerei besichtigen kann. Auf Vorbestellung wird im Museum eine Destillatenverkostung mit abwechslungsreichem Programm angeboten. Öffnungszeit: Montag bis Samstag 9 – 19 Uhr, Sonntag nach Vereinbarung, Führungen samstags 11.00, 15.00, 17.00 Uhr. Eintritt: frei, Destillatenverkostung im Museum ca. 10 Euro pro Person. Auskunft: Telefon 06326 989300.

Pfälzerlied
Bei einem Besuch der Klosterruine Limburg verfaßte Eduard Jost einen Text, der einige Jahre später die Grundlage für das Pfälzerlied bildete. Die erste Strophe: "Am deutschen Strom, am grünen Rheine, ziehst du dich hin, o Pfälzerland. Wie lächelst du im Frühlingsschmucke. Wie winkt des Stromes Silberband. Da steh ich auf des Berges Gipfel und schau auf dich in süßer Ruh. Und jubelnd ruft's in meinem Herzen: O Pfälzerland, wie schön bist du!" Noch im gleichen Jahr (Juni 1869) wurden die Verse im "Pfälzischen Kurier" in Ludwigshafen veröffentlicht. Mit einer Melodie des Komponisten Emil Sauvlet ist das Pfälzerlied wahrscheinlich 1878 bei einem Liederabend im Hotel Schwan in Landau erstmals erklungen. -

Pfälzerwald
Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet belegt mit 1.770 qkm etwa ein Viertel der gesamten Fläche der Pfalz. Der Naturpark erstreckt sich von Nord nach Süd über ca. 100 km, von West nach Ost zw. 30 und 40 km. Die "Grenze" verläuft ungefähr von Grünstadt - Weilerbach - Eppenbrunn - Schweigen-Rechtenbach. Mehr als 75 Prozent der Fläche ist bewaldet. Der Pfälzerwald ist ein Buntsandsteinbergland mit einem Höhenniveau von 400 m bis 600 m NN. In den Höhenlagen herrscht ein gemäßigtes Mittelgebirgsklima. In dem milden Klima der tieferen Lagen gedeihen u.a. Weintrauben, Edelkastanien, Feigen und Zitronen. Der Naturpark wird geprägt von den riesigen Waldflächen und bewaldeten Bergkegeln, auf denen man oft Buntsandsteinfelsen oder Burgruinen findet. Der Pfälzerwald ist Basis und Lebensader für Holz- und Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Weinbau und Tourismus. Er ist ein wichtiger Wasserspeicher, ein wertvoller Frischluftspender und ein bedeutendes Naherholungsgebiet für die gesamte Pfalz und die umliegenden Ballungsräume. Die Waldlandschaft geht am Haardtrand in die Rheinebene über. 1992 wurde der Naturpark Pfälzerwald von der UNESCO als eines von 14 Biospärenreservaten in Deutschland anerkannt; zusammen mit dem Naturpark Vosges du Nord bildet er das erste grenzüberschreitende Biosphärenreservat der Europäischen Union. Im August 1843 traf in Johanniskreuz eine Forstkommission mit 14 bayerisch-pfälzischen Forstleuten zusammen, die für die "Waldungen auf dem bunten Sandsteingebirge der Pfalz" die seit diesem Zeitpunkt amtliche Bezeichnung "Pfälzerwald" in der in einem Wort geschriebenen Schreibweise festlegte. Auskunft: Telefon 06325 9552-0. Internet: www.pfaelzerwald.de

Pfälzerwald-Verein
Der PWV ist ein politisch und konfessionell neutraler Wander- und Heimatverein. Er hat sich die Aufgabe gestellt, das Wandern in der Pfalz zu erleichtern und in der Bevölkerung die Kenntnisse über die Heimat zu erweitern. Diese Ziele versucht der PWV zu erreichen durch regelmäßige Wanderungen, Anlage, Kennzeichnung und Verbesserung von Wanderwegen, Schaffung und Erhaltung von Wanderheimen, Schutzhütten, Aussichtspunkten und Ruheplätzen. Außerdem entwickelt der PWV zahlreiche Aktivitäten zum Schutz der Natur und von Landschaften. Den etwa 238 Ortsgruppen in der Pfalz gehören über 30.000 Familien als Mitglieder an. Insgesamt unterhält der PWV etwa 12.000 km markierte Wanderwege. Internet: www.pwv.de

"Pfälzer Weltachs"
Waldleiningen, an der B 48. Aussichtspunkt mit Blick auf Kaiserslautern. Nach Paul Münchs "Pfälz. Weltgeschichte" ist hier der Mittelpunkt der Pfalz bzw. wird hier die "Weltachse geschmiert".

Pfalzgalerie
Kaiserslautern, Museumsplatz 1. 1874/75 errichteten Kaiserslauterer Bürger ein Museum im „italienischen Stil“. Heute zählt die Pfalzgalerie zu den ältesten, bedeutendsten und bekanntesten Kunstmuseen in Rheinland-Pfalz. Der Bogen der Exponate spannt sich von der spätmittelalterlichen Plastik bis zur zeitgenössischen Kunst, wobei der Schwerpunkt auf der Malerei und Plastik des 19. und 20. Jahrhunderts liegt. Den Grundstock der Gemäldesammlung bildete eine Stiftung des aus Landstuhl stammenden Münchner Hofrats Joseph Benzino, die 1903 in die Pfalzgalerie gelangte. Sie umfasst hauptsächlich Gemälde der Münchner Schule, darunter so bemerkenswerte Bilder wie Anselm Feuerbachs „Märchenerzähler am Brunnen“ oder Carl Spitzwegs „Zeitungsleser im Hausgärtchen“, zu der sich Werke von Hans Makart, Franz von Lenbach, Franz von Defregger, Franz von Stuck, Arnold Böcklin oder Heinrich von Zügel gesellen. Die Reihe der Pfälzer Künstler reicht von Johann Heinrich Roos, der als bedeutendster deutscher Tiermaler des Barock gilt, über Heinrich Jakob Fried, Philipp Helmer oder Heinrich Bürkel bis hin zu Hans Purrmann, Otto Dill, Albert Haueisen und Albert Weisgerber. Im Mittelpunkt der Gemäldegalerie steht die Malerei des deutschen Impressionismus, die mit Max Liebermann, Lovis Corinth und vor allem Max Slevogt vertreten ist, sowie das Schaffen des deutschen Expressionismus. Eine Reihe hervorragender Porträts, darunter Werke von Lovis Corinth, Max Liebermann, Otto Dix, Alexander Kanoldt und Max Beckmann, belegt eindrucksvoll die Qualität des Bestandes. Zu ihnen treten herausragende Arbeiten jüngerer Kunst.
Die Sammlung der Plastiken weist vorzügliche Werke der klassischen Moderne, beispielsweise von Käthe Kollwitz, Ernst Barlach, Gerhard Marcks, Rudolf Belling und Fritz Klimsch, auf. Positionen zeitgenössischer Kunst werden von Bernard Schultze, Werner Pokorny, Karin Sander, Camill Leberer, Gisela Kleinlein, Martin Willing und Jochen Kitzbihler vertreten. Einen neuen Schwerpunkt sieht die Pfalzgalerie im Sammeln zeitgenössischer amerikanischer Kunst. Neben Malerei von Jerry Zeniuk, Richard Pousette-Dart und Adolph Gottlieb sowie Plastiken von Eric Levine konnten in jüngster Zeit vor allem Graphiken von Robert Motherwell, Joan Mitchell, Helen Frankenthaler und Sean Scully erworben werden. Die ausgezeichnete Graphische Sammlung umfasst insgesamt rund 12.000 Blätter, darunter auch Arbeiten von Paul Klee, Max Ernst und Pablo Picasso.
Mit zahlreichen Wechselausstellungen, Vorträgen und Führungen vermittelt die Pfalzgalerie vertiefte Kenntnisse der Künstler und ihrer Werke. Das Interesse von Kindern und Jugendlichen wird von einer Museumspädagogin unterstützt. Darüber hinaus verfügt die Pfalzgalerie über eine Kindermalschule.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 - 17 Uhr, Dienstag zusätzlich 19 - 21 Uhr, Eintritt wird erhoben. Auskunft: Telefon 0631 3647201. Internet: www.pfalzgalerie.de

Pfalzinstitut für Hörsprachbehinderte
Frankenthal, Holzhofstraße 21. Das Pfalzinstitut für Hörsprachbehinderte (PIH) in Frankenthal gehört mit seinen über 175 Jahren zu den ältesten Hörgeschädigtenschulen Deutschlands und ist die älteste Einrichtung des Bezirksverbands Pfalz. Von der ambulanten Frühförderung von Kleinkindern bis zur nachschulischen Beratung und beruflichen Fortbildung für Erwachsene begleitet das PIH hörgeschädigte Menschen durch einen wichtigen Teil ihres Lebens. Der Gedanke der Chancengleichheit und Integration hörgeschädigter Menschen ist oberste Maxime des Pfalzinstituts. Deshalb wird hier die Entwicklung der Lautsprache gefördert, um Hörsprachbehinderten über eigenständige Verständigungsmöglichkeiten den Weg in die Gesellschaft zu ebnen. Das Pfalzinstitut betreut und fördert rund 700 hörgeschädigte Kinder und Jugendliche, davon etwa 500 in 50 Gruppen und Klassen an der Frankenthaler Einrichtung und zirka 200 ambulant, beispielsweise bei der integrierten Fördererziehung in Regelschulen. Das Einzugsgebiet des Pfalzinstituts umfasst die gesamte Region Rheinhessen-Pfalz, das heißt, dass für viele hörgeschädigte Kinder und Jugendliche der tägliche Anfahrtsweg zu weit ist. Daher gehört zum PIH ein Internat, in dem etwa 150 Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen in familiärer Atmosphäre leben können. Auskunft: Telefon 06233 4909-0. Internet: www.pfalzinstitut-frankenthal.de

Pfälzische Landesbibliothek
Speyer, Otto-Mayer-Straße 9. Träger der 1921 gegründeten wissenschaftlichen Universalbibliothek ist heute das Land Rheinland-Pfalz. Der Bestand beträgt rund 720.000 Bände wissenschaftlicher Literatur (nebeneinandergereiht ca. 24 km!), über 4.000 laufende Zeitschriften, ca. 15.000 Nachschlagewerke, ca. 12.000 Allgemein- und Fachbibliographien. In der Landesbibliothek stehen zum Beispiel auch mittelalterliche und neuzeitliche Buchhandschriften, Briefe berühmter Persönlichkeiten, eine Sammlung künstlerisch gestalteter Buchbesitzerzeichen, Karten und Einblattdrucke zur Verfügung. Die Musikabteilung hält 2.500 Notenhandschriften, 70.000 gedruckte Noten, ca. 2.500 Tonträger und zahlreiche audiovisuelle Medien vor. Seit 1947 hat die Einrichtung das Pflichtexemplarrecht, das heißt, daß man dort alle in der Pfalz erschienene Publikationen vorfindet. Die Bibliothek kann von jedermann unentgeltlich benutzt werden. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8 - 17 Uhr, Freitag 8 - 16 Uhr, Samstag 9 - 12 Uhr. Info: Telefon 06232 9192-0.

Pfälzische Museumsbäckerei
Imsweiler, Imsweiler Mühle. In der Mühle, die seit dem 14. Jahrhundert besteht, haben die Eigentümer eine Bäckerei alter Prägung eingerichtet. In dem Erlebnismuseum wird samstags unter Beteiligung von Besuchern Brot im original Steinofen gebacken. Natür darf man gleich probieren und das frische Brot kaufen. In der historischen Mühlstube ist eine Vesperstube untergebracht. Bei Seminaren erfährt man Wissenswertes über die Brotherstellung. Öffnungszeiten: Samstags 11 – 17 Uhr (Nov. bis April nur 1. Sa. im Monat). Eintritt: frei. Auskunft: Telefon 06361 993951 oder 06352 1712.

Pfälzischer Pfarrerverein
(siehe Verein pfälzischer Pfarrerinnen und Pfarrer)

Pfälzischer Sängerbund
Am 27. November 1949 in Kaiserslautern wiedergegründet, Dachorganisation mit rund 650 Vereinen, 30.000 aktiven SängerInnen und 70.000 fördernden Mitgliedern. Literatur: Gerd Nöther: „Die Geschichte des Pfälz. Sängerbundes“, 1088 Seiten, Landau 1999

Pfälzisches Bergbaumuseum
Imsbach, Ortsstraße 2. Am 18. September 1997 wurde in der ehemaligen Bergbaugemeinde im Donnersbergkreis der Verein „Pfälzisches Bergbaumuseum Imsbach e.V.“ gegründet. Sein wichtigstes Anliegen ist der Betrieb des Museums, der Aufbau eines Archivs für den pfälzischen Bergbau sowie die Erhaltung und Erforschung der Relikte des ehemaligen Bergbaus in der Pfalz. Zentrum der Vereinsarbeit ist das Pfälzische Bergbaumuseum in Imsbach. Hier hat der Verein eine Daueraustellung eingerichtet, die sich folgenden Themen rund um den Bergbau widmet: Entstehung der Lagerstätten, Rohstoffsuche, Rohstoffarten, Bergbau-Lokalitäten, Historie, künftige Chancen/ Potentiale, Sekundäre Nutzung und Nutzen. Ergänzend hierzu werden zeitlich begrenzte Sonderausstellungen angeboten. Für Besucher, die sich intensiv mit dem pfälzischen Bergbau befassen möchten, steht ein Archiv u.a. mit Karten, Schriftstücken, Literatur und einer Datenbank zur Verfügung. Öffnungszeiten: Samstag 14 – 17 Uhr und Sonntag 11 – 17 Uhr. Info: Verein Pfälzisches Bergbaumuseum e.V., Ortsstraße 2, 67817 Imsbach, Telefon: 06302 3722. Internet: www.bergbaumuseum-pfalz.de

Pfälzisches Steinhauermuseum
Alsenz, Marktplatz 4. Das 1995 eröffnete Museum ist stilgerecht in einem restaurierten Fachwerkhaus am Marktplatz untergebracht. In einer für Rheinland-Pfalz einmaligen Art wird hier die Steinhauerei dargestellt. Von 1880 bis 1906 erlebte die Alsenzer Steinhauerei ihre Blütezeit. Es gab rund 300 bis 400 Alsenzer Steinhauer. Sie wirkten u. a. an Theaterbauten in Köln, Mainz und Wiesbaden, am Reichstagsgebäude in Berlin und natürlich an zahlreichen repräsentativen Sandsteinfassaden in der Pfalz. Ein viermonatiger Steinhauerstreik und die Tatsache, dass der Sandstein „aus der Mode kam“, haben diese Epoche ländlicher Industrialisierung in der Nordpfalz Anfang des 20. Jhdts. beendet.
Schwerpunkte: Werkplatz eines Steinmetzen ( Darstellung verschiedener Arbeitstechniken ( Präsentation von Versteinerungen und von Sandsteinobjekten aus römischer Zeit, Mittelalter, Neuzeit und des 19./20. Jhdts. ( Werkzeuge und Gerätschaften zur Bearbeitung des pfälzischen Buntsandsteins ( Binokular zur Betrachtung verschiedener Steinstrukturen ( Sozialgeschichte der Steinhauer ( Technikerbüro eines Steinhauerbetriebes um die Jahrhundertwende ( Berufsbezogene Videofilme ( Galerieraum für Wechselausstellungen, Vorträge und Lesungen ( Fachbibliothek über das Steinhauerhandwerk ( Steinmustersammlung ( Fotoarchiv über die Restaurierung des Gebäudes sowie pfälzischer Steinbrüche. Anfahrt: B 48 von Rockenhausen Rg. Bad Kreuznach – Abfahrt Alsenz – durch Oberndorf – in Alsenz auf der Oberndorfer Straße weiter über die Bahngleise in die Brühlstraße – am Ende der Brühlstraße links in die Brückenstraße und geradeaus über die Alsenzbrücke, am Ende der Brückenstraße links zum Marktplatz. Öffnungszeiten: Ostern bis Oktober jeden Donnerstag von 17 bis 19 Uhr sowie Christi Himmelfahrt, Brunnenfest (1. Juliwochenende), Kerwe (letztes August-Wochenende), Weihnachtsmarkt (2. Dezember-Wochenende). Eintritt: frei. Auskunft: VG Alsenz-Obermoschel, 06362 993282 oder 2464.

Pfälzisches Turmuhrenmuseum
Rockenhausen, am Schloß, Schloßstr. 11. Diese Einrichtung zeigt die technische und geschichtliche Entwicklung der öffentlichen Zeitmessung vom 15. Jhdt. bis in die 1950er Jahre. Imposante Exponate sind die rund 30 restaurierten, bis zu 3,70 m großen Turmuhren. In den insgesamt 12 Räumen des renovierten Fachwerkbauernhauses werden in der "Uhrenstube" weitere zahlreiche interessante Zeitmesser, darunter eine beachtliche Sammlung an (Groß-) Sonnenuhren und Sanduhren, präsentiert. Ein noch ganz junges und außerwöhnliches Ausstellungsstück ist die Astronomische Uhr von Prof. Manfred Steinbach. Die Uhr arbeitet mechanisch und wird von zehn computergesteuerten Motoren angetrieben und von Braunschweig aus gesteuert. Mehrmals jährlich finden Ausstellungen zu den Bereichen Kunst, Volks- und Naturkunde statt. Öffnungszeiten: März bis Dezember Donnerstag und jeden 1. Samstag im Monat 15 - 17 Uhr. Eintritt: frei. Auskunft: Telefon 06361 3430 oder 451-214 (VG-Verwaltung).

Pfälzisches Wörterbuch
(Abkürzung: PfWb.). Umfangreiche Sammlung, in der der gesamte Bestand pfälzischer Wörter in wissenschaftlich zuverlässiger Weise gesammelt und dokumentiert ist. Der Ursprung geht auf eine Initiative der Königlichen Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München zurück, die 1912 ein "Wörterbuch der Mundart in der Rheinpfalz" in Angriff nahm. Heute wird das Pfälzische Wörterbuch von der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur betreut. Es umfaßt derzeit ca. 80.000 Stichwörter.

Pfälzisch-Rheinische Familienkunde e. V.
Ludwigshafen. Verein, der sich mit der Familien- und Wappenkunde befasst. Er betreut die Mitglieder in Rheinhessen, der Pfalz, der ehemaligen Kurpfalz und dem Gebiet des Hochstifts Speyer. In mehreren Städten haben sich Orts- und Bezirksgruppen gebildet. Während der Sprechtage kann das große Archiv in Ludwigshafen, verbunden mit einer sachbezogenen Bibliothek mit über 6.000 Publikationen, aufgesucht werden. Kirchenbücher, Ahnen- und Nachkommentafeln, Familienchroniken, Abschriften von Steuerlisten, die „Pfälzische Familiennamenkartei“, die „Pfälzische Familiennamensammlung“ sowie die genealogischen Zeitschriften des gesamten deutschen Sprachraums stehen für Interessierte zur Verfügung. Öffnungszeiten: Donnerstag 14 - 18 Uhr. Adresse: Geschäftsstelle/Archiv, Rottstraße 17 (Stadtarchiv), 67061 Ludwigshafen, Telefon 0621 523857. Internet: www.prfk.de

Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie
Klingenmünster, Weinstraße 100. Seit 1858 finden psychisch Kranke in Klingenmünster Hilfe und Heilung. Das Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie ist heute ein modernes Kompetenzzentrum. Es beherbergt die Klinik Landeck als Erwachsenenpsychiatrie einschließlich einem Schlafzentrum, das Pfalzinstitut – Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (PI), die Einrichtung Betreuen – Fördern – Wohnen für chronisch psychisch kranke und geistig behinderte Menschen sowie die Klinik für Forensische Psychiatrie für psychisch kranke Rechtsbrecher. Im Zuge der gemeindenahen psychiatrischen Versorgung psychisch Kranker entstehen im Laufe der nächsten Jahre an verschiedenen Orten in der Pfalz Psychiatrische Kliniken (in Rockenhausen und Kaiserslautern) sowie Tageskliniken, um den Patienten die Familiennähe zu erhalten. Auskunft: Telefon 06349 900-0. Internet: www.pfalzklinikum.de

Pfalzmuseum für Naturkunde
Bad Dürkheim, Hermann-Schäfer-Straße 17. Im Museum in der historischen Herzogmühle lässt sich so manche Entdeckung machen: vom Ameisenstaat im Vivarium bis hin zu prächtigen Achaten im Mineralienkabinett und von echten Mammutzähnen bis hin zum lebensnah präparierten Waschbär. Ziel der Präsentation ist es, die einzelnen Objekte in größeren thematischen Zusammenhängen zu zeigen, um so das Verständnis für die Natur zu fördern. Besonders wertvoll sind die zum Teil jahrhundertealten Belege, die in den Archiven lagern, sowie 3.000 Mineralien und 150.000 Pflanzen. Vogelfreunde kommen voll auf ihre Kosten, denn die Exponate bilden die größte ornithologische Sammlung Südwestdeutschlands. Eine Dependance unterhält das Pfalzmuseum auf Burg Lichtenberg bei Kusel. Dort beherbergt ein moderner Glas-Beton-Bau das „Geoskop“ Urweltmuseum; eine kleinere naturkundliche Ausstellung ist in der Zehntscheune untergebracht. Das Pfalzmuseum wird von einem Zweckverband aus Bezirksverband Pfalz, Stadt und Landkreis Bad Dürkheim, Landkreis Kusel und Pollichia-Verein für Naturforschung und Landespflege getragen.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr, Mittwoch zusätzlich bis 20 Uhr, Eintritt wird erhoben. Auskunft: Telefon 06322 9413-0. Internet: www.pfalzmuseum.de

Pfalzpreise
Seit vielen Jahren fördert der Bezirksverband Pfalz mit seinen Pfalzpreisen hervorragende Leistungen von Kunst- und Kulturschaffenden, Heimatforschern, Journalisten und Umweltschützern der Pfalz. Seit 1953 verleiht er alle drei Jahre den Pfalzpreis für Bildende Kunst, abwechselnd in den Sparten Malerei, Graphik und Plastik. Der ausgezeichnete Künstler erhält neben dem Preisgeld die Möglichkeit, in der Pfalzgalerie auszustellen, die außerdem ein Werk von ihm ankauft. Mit einer Fördergabe will der Bezirksverband Pfalz auf junge Künstler aufmerksam machen.
Kunsthandwerker können sich alle drei Jahre um den Pfalzpreis für das Kunsthandwerk bewerben. Für ein herausragendes literarisches Werk wird der Pfalzpreis für Literatur vergeben. Der Autor muss gebürtiger Pfälzer oder durch langjähriges Wirken der Pfalz verbunden sein. Nachwuchstalente erfahren mit der Fördergabe Unterstützung. Heimatforscher erhalten für ihre fundierten historischen Kenntnisse der Region Anerkennung durch den Pfalzpreis für Heimatforschung. Mit dem Umweltschutzpreis will der Bezirksverband Pfalz das Umweltbewusstsein der Bürger in der Pfalz entwickeln und sie motivieren, sich aktiv für den Erhalt ihrer natürlichen Umwelt einzusetzen. Seit 1989 wird der Medienpreis Pfalz ausgeschrieben. Er will dazu anregen, die Pfalz in Wort und Bild verstärkt in der Öffentlichkeit darzustellen und so das Pfalzbewusstsein zu fördern. Mit dem Pfalzpreis Jugend und Sport, den der Bezirksverband Pfalz seit 1992 alle zwei Jahre gemeinsam mit der Sportjugend Pfalz ausschreibt, soll die Jugendarbeit der Sportvereine besonders gewürdigt werden. Info: Bezirksverband Pfalz, 67653 Kaiserslautern, Telefon 0631 3647-0.

Pfalztheater
Kaiserslautern, Willy-Brandt-Platz 4-5. Das Pfalztheater, 1862 gegründet, ist das einzige große Haus in der Pfalz, das über ein eigenes festes Ensemble verfügt. In den drei Sparten „Schauspiel“, „Musiktheater“ (Oper, Operette, Musical) und „Tanztheater“ gehen jährlich rund 400 Aufführungen über die Bühne. Hinzu kommen etwa 100 Gastspiele in der gesamten Pfalz, mit denen das Pfalztheater einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Kultur leistet. Des öfteren gelangen auch Stücke mit starkem regionalen Bezug zur Aufführung. Ein Beispiel ist das Schauspiel "Die K'Town-Story", das am 29. Mai 1993 Premiere hatte. Ein besonderer Erfolg in der Nachkriegszeit war das Stück "Pfälzers Höllen- und Himmelfahrt", in dem der bekannte Autor Paul Münch an seinem 75. Geburtstag selbst die Hauptrolle spielete. 1948 trat Erika Köth als "Gräfin Mariza" erstmals im Pfalztheater auf.
1862 wurde das erste Kaiserslauterer Theater eingeweiht. Im deutsch-franz. Krieg (1870/71) diente der Bau als Heu- und Brotmagazin. 1873 wird es wieder als "Stadttheater" eröffnet. Durch einen Bombenangriff wird das Theater 1944 völlig zerstört. 1946 nimmt die "Pfälz. Landestheater GmbH" in einem Kino, dem "Capitol", die Arbeit wieder auf. Am 30.09.1950 beginnt mit "Fidelio" die erste Spielzeit im damals neuen Haus am Fackelrondell, einem ehemaligen Filmpalast. Im gleichen Jahr wird der Bezirksverband Pfalz Rechtsträger des Pfalztheaters. Exakt 40 Jahre später, am 30.09.1995, wird der Neubau am Willy-Brandt-Platz eingeweiht. Der 77 m x 72 m große und 27 m hohe Bau verfügt über eine gewaltige Bühne (17 m breit, 20 m tief zzgl. Seiten- und Hinterbühne, 750 qm Fläche). Im Zuschauerraum finden 723 Besucher Platz. Im 250 qm großen Orchestergraben können 100 Musiker zusammen spielen. Für kleinere Produktionen steht zusätzlich eine Werkstattbühne zur Verfügung. Das Gebäude am Fackelrondell wurde 1999 abgerissen. Telefon: 0631 3675-0, Kasse 3675-209. Internet: www.pfalztheater.de

Pfalz-Touristik e.V.
Landauer Str. 66, 67434 Neustatdt, Telefon 06321 39160, Internet: www.pfalz-touristik.de

Pfalzwein e.V.
Im Januar 1952 wurde in Bad Dürkheim die Vorläufer-Organisation Pfalzweinwerbung e. V. gegründet, mit »drei Herren« im Vorstand und dem ausdrücklichen Ziel, alle Aufgaben wahrzunehmen, »die der Förderung des pfälzischen Weinabsatzes zu dienen geeignet sind«. Von der „Werbezentrale für Pfälzer Wein“ sind seither eine Fülle von attraktiven Veranstaltungen initiiert worden, wie zum Beispiel die Ausstellung »Mysterium Wein«, der Erlebnistag Deutsche Weinstraße, das Gourmet-Festival »Pfälzer Sommerzauber«, das Festival »palatia jazz« oder die Pfälzer Weinmesse in Bad Dürkheim. Der Slogan der Gebietsweinwerbung »Zum Wohl. Die Pfalz.« von der Stuttgarter Agentur Leonhardt Kern erdacht und für Pfalzwein gesetzlich geschützt, ist auf dem besten Weg, zum Slogan der gesamten Region zwischen Kusel und Speyer, zwischen Kirchheimbolanden und Kandel zu werden. Im Mittelpunkt der Aktivitäten stand in den Anfangsjahren die Weinkönigin: »Wir haben immer wieder versucht, die Pfälzer Weinkönigin bundesweit in Zusammenhang mit Prominenten zu platzieren und so den Pfälzer Wein ins Gespräch zu bringen«, berichtet der frühere Geschäftsführer Klausjürgen Müller. Mit einem bundesweiten Werbe-Einsatzes sorgte die Pfalz in den siebziger Jahren für Aufsehen: Etwa hundert junge Winzerinnen und Winzer standen bereit, um überall in der Republik in Kaufhäusern und bei Weinfesten Kostproben von Pfälzer Gewächsen anzubieten oder den Sonderzug Deutsche Weinstraße zu bewirtschaften. »Pfälzer Sonntagskinder« lautete der Titel der Aktion, eine Anspielung auf den damaligen Slogan der Weinwerbung »Pfälzer Wein - der Sonne Sonntagskind«. Um wirkungsvolle Weinwerbe-Ideen war man in der Heimat des größten Weinfasses selten verlegen: 1984 beispielsweise wurde entlang der Deutschen Weinstraße die größte Weinprobe der Welt mit vier Weinen organisiert. Zu einem festgelegten Zeitpunkt schenkten Helfer überall entlang der Deutschen Weinstraße einen bestimmten Wein aus, Lautsprecher übertrugen den entsprechenden Kommentar vom Ordensmeister der Pfälzer Weinbruderschaft, Dr. Theo Becker, vom Haus der Deutschen Weinstraße aus an alle Streckenteile. 1985 wurde erstmals der »Erlebnistag Deutsche Weinstraße« veranstaltet, der von Jahr zu Jahr mehr Besucher anlockte und es inzwischen mehrfach ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft hat: 1987 beispielsweise mit einem schwarz-rot-goldenen Streifen von Bockenheim nach Schweigen, der längsten Nationalfahne der Welt, mit dem längsten Drehorgel-Konzert der Welt 1998 und zwei Jahre später mit dem größten Sonnenblumen-Strauß, der im Neustädter Marktbrunnen zu bewundern war. Info: Chemnitzer Str. 3, 67433 Neustadt, Telefon 06321 912328. Internet: www.pfalzwein.de

Pfalzwerke
1912 gründeten der Kreis Pfalz, die Städte Ludwigshafen, Homburg, Frankenthal und die Rheinsiche Schuckert-Gesellschaft die Pfalzwerke. 1914 versorgten die drei damals bestehenden E-Werke über ein Leitungsnetz von 145 km ca. 210.000 Menschen mit Strom. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Unternehmen auf weitere Regionen der Pfalz ausgedehnt, neue Betriebsbereiche kamen hinzu. Unter der Dachmarke visavi bietet das moderne Dienstleistungsunternehmen mit seinen rund 660 Mitarbeitern heute vielfältige Leistungen rund um Strom, Wärme, Erdgas und innovative Technologien an. Wie der Name signalisiert sind die Pfalzwerke eng mit der Region und ihren Menschen verbunden. Schließlich werden die Gemeinden seit über 90 Jahren zuverlässig und flächendeckend über leistungsfähige Netze mit Strom versorgt. Mit 280.000 Stromkunden und 52.000 Erdgaskunden bei der Pfalzgas ist das Unternehmen der größte Energieversorger in der Pfalz und im Saar-Pfalz-Kreis. Neben den traditionellen Angeboten gewinnen insbesondere erneuerbare Energien wie Fotovoltaik, Biomasse oder Geothermie zunehmend an Bedeutung. Darüber hinaus arbeiten die Pfalzwerke verstärkt an Contractingprojekten, mit denen sie innovative Energiequellen wie Brennstoffzellen oder Holzheizkraftwerke fördern. Internet: www.pfalzwerke.de

Pfeffelbach (KUS)
westlich von Kusel, nahe der A 62, Abfahrt Reichweiler, 1.021 Einwohner, im Jahre 1124 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Der Herzerberg (585 m) ist Startplatz für Drachenflieger. Hängegleitermuseum. Info: VG Kusel

Pferdezentrum des Pferdezuchtverbandes Rheinland-Pfalz-Saar
Standenbühl. Das Pferdezentrum, im August 1992 eingeweiht, ist eine moderne, großzügige Reitanlage mit Verkaufs- und Ausbildungsstall für alle Disziplinen. Zu dem 12 ha großen Areal gehören eine repräsentative Geländestrecke mit zahlreichen Naturhindernissen, weitläufige Koppeln, eine Reithalle (20 x 60 m), ein Außenplatz, Stallungen, Personalwohnungen, Aufenthalts- und Sitzungsräume sowie die Geschäftsstellenräume des Pferdezuchtverbandes Rheinland-Pfalz/Saar e.V. Hier werden zentral alle Warmblut- Kaltblut- und Ponyrassen betreut und verwaltet. Im Pferdezentrum Standenbühl finden zudem Ponykörungen, Championate, Zuchtstutenprüfungen und Elite-Stutenschauen sowie Lehr- und Ausbildungsveranstaltungen statt.

Pfrimm
Der Bach entspringt beim Primmerhof zwischen Sippersfeld und Ramsen und fließt bei Worms in den Rhein.

Pfrimmerhof
Die Ansiedlung gehört zu Sippersfeld (KIB). Sie ist 865 erstmals urkundlich erwähnt. Das dort enstandene Dorf „Prümen“ wechselte mehrfach die Besitzer und wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Kasimir Lander erbaute ab 1702 auf dem Gelände den „Bremer Hof“ und sorgte so für eine erneute Ansiedlung von Menschen. Die dort befindliche Quelle der Pfrimm und die drei nach 1861 angelegten Pfrimmweiher gaben dem Hof seinen heutigen Namen. 1851 kaufte Johannes Hetsch II die 1819 erbaute Mühle auf dem Pfrimmerhof. Seit dem sind die ehem. Mühle und der Landgasthof in Familienbesitz und tragen den Namen „Hetschmühle“. Bekannt ist der Pfrimmerhof durch den „Campingplatz Pfrimmtal“.

Philou
Bei diesem Perlwein handelt es sich ein neues Erzeugnis der "Vereinigten Zellertaler Weingüter". Der Name "Philou" erinnert zum einen an den Hl. Philipp von Zell. Zum anderen soll er den Perlwein charakterisieren, denn wie ein "gewitzter Schlingel" ist das Geträünk spritzig und edel.

Piff
In der Pfalz die Maßeinheit für 1/8 Liter Wein. Diese Bezeichnung soll von den Kutschern herrühren, die sich früher mit einem Pfiff an der Pferdewechselstation bemerkbar machten und dann mit mit einem klei-nen Schluck Wein (ca. 1/8 Liter) versorgt wurden. Aber Achtung: Weil es den Winzern in Rhodt u. R. zu unrentabel war, sparsamen Gästen einen "Piff" auszuschenken, hat man in dem Weinort den Piff als zwei Schoppen (1 Liter) definiert. Auf diesen Rhodter Piff ist schon so mancher hereingefallen.

Pirmasens
Kreisfreie Stadt. 43.774 Einwohner, Fläche ca. 62 qkm, 350 - 436 m NN, an den sechs Hügeln Blocksberg, Horeb, Husterhöhe, Imserbühl, Kirchberg und Schachenberg erbaut. 820 als ein Hornbacher Klosterhof erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname geht auf den Wandermönch Pirminius zurück, der u.a. das Kloster Hornbach gegründet hat. Der eigentliche Vater der Stadt ist Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt, der hier 1741 Residenz nahm und eine Garnison für ein Garde-Grenadier-Regiment errichtete. Nach dem Tod des Landgrafen (1790) und dem damit verbundenen Niedergang der Garnison geriet die Bevölkerung in Not. Viele halfen sich, in dem sie aus nicht mehr benötigten Uniformstoffen und Lederresten "Schlabbe" fertigten und diese im Um- und Ausland verkauften. Damit wurde der Grundstock für den Aufstieg der Stadt zur Deutschen Schuhmetropole gelegt. 1881 produzierten die 58 Pirmasenser Schuhfabriken 3,6 Mio. Paar Schuhe. Sehenswertes: Altes Rathaus mit Schuhmuseum und Bürkel-Galerie, Fußgängerzone, Pirmasenser Luft- und Badepark, Westwall-Museum. Info: Kultur- und Fremdenverkehrsamt, Telefon 06331 842355. Internet: www.pirmasens.de.

Pirmasenser Luft- und Badepark (Plub)
Pirmasens, Lemberger Straße 41. Das Freizeitbad bietet u.a. eine 82 m lange Rutsche, ein Planschbecken, ein sportgerechtes 25-Meter-Becken, ein Bewegungsbecken mit Wasserkanonen und Wasserpilz, ein Außenbecken, einen ausgiebigen Saunabereich, Massage, Solarien, Sonnenwiese, Cafeteria, Saunabar und ausreichend Parkplätze. Im Sommer kann das Freibad mitbenutzt werden. Telefon: 06331 876380.

Pirmasenser Zeitung
„Es war ein wirtschaftliches Wagnis, das der erst 26-jährige Buchdrucker Friedrich Philipp Deil einging, als er 1830 in dem Städtchen Pirmasens, in dem 5.500 Menschen mehr schlecht als recht lebten, die Druckerei Rost übernahm. Und als er ein Jahr später auch noch die erste Zeitung in dieser von wirtschaftlicher Not geprägten Kleinstadt herausbrachte, war das Risiko nicht geringer geworden: Aber das "Pirmasenser Wochenblatt" - der Vorläufer der "Pirmasenser Zeitung" - behauptete sich in den schweren Anfangsjahren gegen alle Unbilden und Bedrohungen, wie es auch später alle Krisen und Schicksalsschläge im Unternehmen und in der Verlegerfamilie überstand: In 169 Jahren wurde die Pirmasenser Zeitung wirklich zur Zeitung der Pirmasenser“. So beginnt die Geschichte einer der wohl ältesten pfälzischen Tageszeitungen. Das „Pirmasenser Wochenblatt“ erschien zunächst einmal wöchentlich. In den 1870er Jahren gab es bereits drei Ausgaben pro Woche und seit den 1890er Jahren können die Horebstädter täglich ihre Zeitung lesen. Im Jahre 1899 erreichte die Auflage die stattliche Zahl von 5.150 Exemplaren, die sich in den besten Jahren des 20. Jahrhundert auf bis zu 18.000 Exemplaren steigerte und damit nicht nur die Stadt, sondern auch große Teile des Landkreises Pirmasens abdeckte. Nach 165 Jahren Familienbesitz verkaufte die Verlegerfamilie Baisch das Unternehmen zum 1. Januar 1995. Damit änderte sich zwar die Firmenstruktur, aber nicht die „PZ“, die auch unter der neuen Führung die „Pirmasenser Zeitung“ geblieben ist. Tipp: Die ausführliche Geschichte der „PZ“, die einen ganz engen Bezug zur Regionalgeschichte darstellt, kann man im Internet nachlesen. Internet: www.pz.pirmasens.de

Pirminius
Der heilige Abtbischof St. Pirminius starb am 3. November 753. Der Heilige gilt als der Glaubensbote des südwestdeutschen Raumes und des Elsass. Die Herkunft Pirmins ist umstritten. Sein Name weist auf ein romanisches Land hin, die klösterliche Tradition, die er vertritt, deutet eher auf das iroschottische Mönchtum. Kennzeichnend für sein missionarisches Wirken war die Gründung von Klöstern, denen er die Ordensregel des heiligen Benedikt gab und die zu Zentren der Glaubensverkündigung in der jeweiligen Region wurden. So gehen u.a. die Klöster Mittelzell auf der Bodenseeinsel Reichenau und Murbach im Elsass auf ihn zurück. Pirmins letzte Klostergründung war Kloster Hornbach in Hornbach. Hier ist er auch gestorben und begraben worden. Schon bald nach seinem Tod 753 setzte die Wallfahrt zu seinem Grab ein. Die Pilger konnten zu dem Sarkophag hinabsteigen und durch die Fenster das Grab des Heiligen berühren. Die Wallfahrt erlosch mit der Aufhebung des Klosters in der Reformationszeit. 1587 wurden die Gebeine des Heiligen nach Innsbruck überführt. Seine Verehrung blieb im Bistum Speyer aber weiterhin lebendig. Davon zeugen die vielen Kirchen, die unter sein Patronat gestellt wurden. Auch die Stadt Pirmasens leitet ihren Namen von ihm her. (Quelle: Bistum Speyer)

Pistor, Daniel Frédéric
Der Mann setzte sich im 19. Jhdt. für die deutsche Einheit und das "europäische Denken" ein. Unter anderem trat er 1832 beim Hambacher Fest als Redner auf.

Pixis, Theodor
Der als Maler in seiner Zeit angesehene Pfälzer wurde am 2. Juli 1831 in Kaiserslautern geboren, siedelte 1851 nach München über und starb am 19. Juli 1907 in Pöcking am Starnberger See. Er widmete sich der Landschafts- und Historienmalerei, galt aber auch als Portrait- und Genremaler. Bekannt war Pixis für seine Szenenillustrationen von Richard-Wagner-Aufführungen. Die Pfalzgalerie Kaiserslautern besitzt vier Werke Pixis.

Planetenstraße
Landau. Auf Initiative des pensionierten Studiendirektors Walter Gröschel entstand die Planetenstraße, die am 1. Juni 2001 eingeweiht wurde. In der Markt- und Hindenburgstraße sind auf einer Strecke von 1400 Metern mehrere 24 x 34 cm große Messingtafeln eingelassen, die für die Sonne sowie die Planeten Erde, Jupiter, Mars, Merkur, Neptun, Pluto, Saturn, Uranus und Venus stehen. Das „Planetensystem“ ist im Maßstab 1:4 Milliarden erstellt (1 cm = 40.000 km).

Pleisweiler-Oberhofen (SÜW)
2 km nördlich von Bad Bergzabern, 813 Einwohner, 195 m NN, 1115 erstmals urkundlich erwähnt, Weinbau. Sehenswertes: Wappenschmiede (16. Jhdt.) mit Mühlrad und Hammerwerk. Info: VG Bad Bergzabern

POLLICHIA
Verein für Naturforschung und Landespflege, benannt nach dem Kaiserslauterer Arzt und Botaniker Johann Adam Pollich. 1840 gegründet durch den Deidesheimer Hospitalarzt Carl Heinrich Schultz. Die POLLICHIA ist u.a. Träger des Pfalzmuseums für Naturkunde in Bad Dürkheim. Internet: www.pollichia.de

Portugieser
Mit einer Anbaufläche von rund 2.600 Hektar ist der Portugieser die dominierende rote Rebsorte im pfälzischen Weinanbau. Für 2002 ist der Portugieser von der pfälzischen Weinwirtschaft zur Rebsorte des Jahres gekürt worden.

Potzberg
Dieser Berg wird als „König des Westrich“ bezeichnet, da er mit einer Höhe von 562 m die Landschaft prägt. Rund um den Berg wurde im 18./19. Jhdt. Quecksilber abgebaut. Eine gute Aussicht bietet der Potzbergturm. Internet: www.potzberg.de

Potzbergturm
Föckelberg. „In 40 stürmischen Tagen erbaute die Fa. Hauz OHG von Oktober bis Dezember 1951 den 35 m hohen Turm“. Nach 173 Stufen erreicht man die Aussichtsplattform, von der man 30 bis 40 km über die Nordpfalz, das Naheland und das westliche Saarland, bei gutem Wetter sogar noch weiter sehen kann. Tafeln auf der Aussichtsplattform und auf einem Balkon (wenige Meter vor der Turmspitze von der Treppe aus zu betreten) definieren die Himmelsrichtungen und nennen zahlreiche Orte, Berge und andere Punkte, die man von hier oben sehen kann. Markante Ziele sind der Fernsehsender auf dem Schneeweiderhof (rot-weißer Antennenmast) in nordwestlicher Richtung sowie die Rammelsbacher Steinbrüche und der Remigiusberg mit der Kirche und der Klosterruine im Nordwesten. Natürlich erhält man auch einen guten Überblick über den Wildpark am Fuße des Turmes. Erkennungszeichen des Potzberges aus der Ferne sind neben dem Aussichtsturm der Radarturm der Bundeswehr und das Hotel mit den spitzen Turmdächern. Einige Tipps: Ist der Eingang zum Turm verschlossen, ist der Schlüssel im Hotel erhältlich. Wer Probleme mit Schwindelgefühlen hat, muss bei der Turmbesteigung etwas aufpassen. Es handelt sich nämlich um eine freitragende Holztreppe, die zwischen den Stufen den Blick in die Tiefe freigibt. Wer mit Kindern unterwegs ist, kann auf dem Potzberg auch den Wildpark besuchen. Wie erreicht man den Turm? Man fährt von der B 423 (zw. Glan-Münchweiler und Altenglan) ab über Gimbsbach, Neunkirchen und Föckelberg bis zum Parkplatz direkt vor dem Turm (der Beschilderung „Wildpark Potzberg“ folgen).

Presley, Elvis
Nach den Recherchen des Amerikaners Donald W. Presley, der ein Buch über Johann Valentine Pressler (1669 – 1742) schrieb, ist Hochstadt (Kreis Südliche Weinstraße) der Herkunftsort des Elvis-Presley-Ahnen Johann Valentine Pressler. Dieser wanderte 1709/1710 nach Amerika aus und gilt als Vorfahre von Elvis Presley (1935 – 1977). Stimmen diese Nachforschungen, stammt der King of Rock´n Roll von Pfälzern ab.

Puppenstubenmuseum
Jakobsweiler, Rosenweg 3. Etwa 50 Puppenstuben und ähnliche Exponate aus den 1930er und 50er Jahren sind im ehemaligen Milchhäuschen ausgestellt. In der angrenzenden ehemaligen Viehwaage ist Platz für Wechselausstellungen zum Thema Spielzeug usw. Das Museum ist eines der kleinsten in Deutschland. Um so mehr bemühen sich die Betreiber, die Besucher mit qualitativ hochwertigen Exponaten und museumspädagogischen Texterläuterungen zum geschichtlichen Hintergrund zu überzeugen. Öffnungszeiten: Sonntag 14 – 18 Uhr. Auskunft: Telefon 06357 1295 oder 989872 (Ingeborg Michno) oder 7631 (Rosemarie Hahn). Internet: www.puppenstubenmuseum.de

Purrmann, Hans
Geboren 1880 in Speyer. Von dem großen Matisse beeinflusster Landschaftsmaler. Wirkte auch in Paris, Berlin und Florenz (1935 Leiter der Villa Romana). Werke von ihm sind hauptsächlich in der Pfalzgalerie zu sehen. Er starb 1966.

Purrmann-Haus
siehe Hans-Purrmann-Haus

Purrmann-Preis
Einer der wichtigsten Kunstpreise der Pfalz. Wird von der Stadt Speyer verliehen.