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Nanzdietschweiler (KUS)
westlich von Ramstein-Miesenbach, nördlich von Bruchmühlbach-Miesau, 1.284 Einwohner, 230 m NN. 1969 aus drei Orten gebildet. Info: VG Glan-Münchweiler

Nardini, Dr. theol. Paul Joseph
Geboren 1821 in Germersheim, gestorben 1862 in Pirmasens. Um die leibliche und seelische Not der Kinder zu lindern, gründete er 1852 als Pfarrer von Pirmasens einen neuen Orden. Ausgehend von dem Mutterhaus in Pirmasens folgten in den kommenden Jahrzehnten über 500 Niederlassungen in ganz Deutschland (59 in der Pfalz). Der Theologe ist in der Kapelle des Nardinihauses in Pirmasens begraben.

Nast, Thomas
Geboren am 26. September 1840 in Landau, gestorben am 7. Dezember 1902 als amerikanischer Konsul in Ecuador. Mit seiner Familie wanderte er 1846 nach Amerika aus und wurde dort als Begründer der amerikanischen politischen Karikatur sehr berühmt. Unter anderem stammen die Symbole der beiden großen Parteien, der Esel der Demokraten und der Elefant der Republikaner, aus seiner Feder. Mit seinen Zeichnungen beeinflusste er in Amerika sehr stark die politische Meinung und entschied dadurch sogar Präsidentenwahlen mit. Viele Menschen verstanden das Gezeichnete besser als das geschriebene Wort. Er wagte sich auch, Missstände bildnerisch anzuprangern. Nast erfand das heute noch gültige Dollar-Zeichen. Auch die Figur des Santa Claus soll, in Erinnerung an den pfälzischen Belzenickel, von ihm geschaffen worden sein. Er wird heute noch als bester Karikaturist der USA geehrt. Zum Beispiel gibt es in den Rocky Mountains einen „Mount Nast“. In Landau ist der Weihnachtsmarkt nach ihm benannt. Infos über Thomas Nast findet man auf der Internetseite www.thomasnast.com.

Naturale
Das internationale Naturfilmfestival „Naturale“, das 1985 zum ersten Mal vom Pfalzmuseum für Naturkunde organisiert wurde, hat sich zum renommiertesten im deutschsprachigen Raum entwickelt. Es bietet Profi- und Amateurnaturfilmern ein Forum zur Bewertung und Präsentation ihrer oft unter mühevollen Bedingungen entstandenen Produktionen. Höchste Auszeichnung ist die „Goldene Auerhahn-Trophäe“. Internet: www.naturale.de

Naturfreunde
Die ersten Ortsgruppen der Wander-, Kultur-, Touristik- und Umweltschutzorganisation in Deutschland entstanden 1905. Im Landesverband Rheinland-Pfalz sind in den 48 Ortsgruppen rund 10.000 Mitglieder organisiert. In der Pfalz gibt es 28 Naturfreundehäuser. Info: Die Naturfreunde, Landesverband Rhld.-Pfalz, Hohenzollernstraße 14, 67063 Ludwigshafen, Telefon 0621 523191 Internet: www.naturfreunde-rlp.de

Naturpark Pfälzerwald
siehe Pfälzerwald

Neidenfels (DÜW)
zw. Neustadt und Kaiserslautern an der B 39, 976 Einwohner, 1360 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Prot. Kirche (1933), Kath. Kirche (1939), Burgruine Neidenfels, Schimpf'sches Haus (1744, ehem. Forstmeisterei). Info: VG Lambrecht

Neigel, Jule
Geboren am 19. April 1966 in Barnaul (Sibirien). Mit sechs Jahren kam sie nach Ludwigshafen. In jungen Jahren spielte sie Querflöte in einem Orchester, wechselte jedoch bald die Musikrichtung, in dem sie in einer Punkband, in einer Deutsch-Rockgruppe und in der Band „Stealers“ in Mannheim mitwirkte. Danach gründete sie eine eigene Band, die „Jule Neigel Band“. Ihren ersten großen Erfolg landete die Rocksängerin mit dem Titel „Schatten an der Wand“ (1987).

Nerzweiler (KUS)
südlich von Lauterecken, nordwstlich von Wolfstein, 140 Einwohner, 1350 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Lauterecken

Neuburg a. Rhein (GER)
südlich von Wörth, 2.542 Einwohner, 108 m NN, 1086 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Ortsmuseum Neuburg, Schifffahrtsmuseum. Info: VG Hagenbach

neuer landweg
Verein zur Förderung der Kleinkunst e.V. Eisenberg. Kontakt: Hauptstraße 9, 67310 Hettenleidelheim, Telefon 06351 43295.

Neuhemsbach (KL)
nördlich von Enkenbach-Alsenborn, 844 Einwohner, 280 m NN, im 13. Jhdt.erstmals urkundlich erwähnt Sehenswertes: Die Kirche wirkt etwas eigenartig (fensterlose Südseite). Das ist damit zu erklären, dass die Kirche im 18. Jhdt. Teil eines Schlosses und die Südseite eine Innenmauer war. Info: VG Enkenbach-Alsenborn

Neuhofen (LU)
südlich von Ludwigshafen, ca. 7.384 Einwohner, 1194 erstmals urkundlich erwähnt, liegt am Rehbach. Info: Gemeindeverwaltung, Telefon 06236 4191-0, Internet: www.neuhofen.de

Neuleiningen (DÜW)
südwestl. von Grünstadt an der A 6, 875 Einwohner, 260 m NN, 1354 erstmals urkundlich erwähnt, Weinbau, Sehenswertes: Burg Neuleiningen, Kath. Kirche (ehem. Burgkapelle, 13. Jhdt/16. Jhdt). Die Reste der Burg und die Stadtmauer sowie die zahlreichen Fachwerkhäuser verleihen der mehrfach ausgezeichneten Fremdenverkehrsgemeinde ihr romantisches Ortsbild. Info: VG Grünstadt-Land

Neumayer, Dr. Georg von
Geboren 1826 in Kirchheimbolanden, gestorben 1909 in Neustadt/Weinstraße. Wissenschaftler, Förderer und Initiator der Polarforschung, Gründer und erster Direktor (1876) der Deutschen Seewarte in Hamburg. Die deutsche Forschungsstation in der Antarktis ist nach ihm benannt.

Neunkirchen am Potzberg (KUS)
südöstlich von Kusel, 466 Einwohner, 320 m NN, 1329 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Altenglan

Neupotz (GER)
zw. Germersheim und Wörth, 1.719 Einwohner, das ehem. Fischerdorf Potz ist 1270 erstmals urkundlich erwähnt. 1532 legte man einen 500 m langen Damm zum Schutz vor den Rheinfluten an, was jedoch dazu führte, dass Potz bei einem Hochwasser überflutet wurde. Ab 1535 entstand nahe dem ursprünglichen Potz der Ort Neupotz. Sehenswertes: Heimatmuseum. Info: VG Jockgrim

Neustadt a.d. Weinstraße
Kreisfreie Stadt. 53.898 Einwohner, Fläche ca. 117 qkm, 142 m NN. Größte Weinbaugemeinde Deutschlands (2252 ha Rebfläche, ca. 7 Mio. Rebstöcke, über 1400 Winzerbetriebe). Der Ursprung der Stadt liegt in der Merowingerzeit. In der Karolingerzeit war der Ort Sitz eines Grafen, der über den gesamten Speyergau herrschte. 1230 erstmals urkundlich erwähnt. König Rudolf von Habsburg verlieh 1275 die Stadtrechte. 1969 bzw. 1974 wurden neun traditionsreiche Weinorte eingemeindet: Diedesfeld, Duttweiler, Geinsheim, Gimmeldingen, Haardt, Hambach, Königsbach, Lachen-Speyerdorf, Mußbach. Neustadt ist Sitz der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz. Sehenswertes: Burg Spangenberg, Burg Wolfsburg, Burg Winzingen, Casimirianum, Eisenbahnmuseum, Hambacher Schloß, Kulturzentrum Herrenhof, Weinbaumuseum Herrenhof, Die Reblaus, Saalbau (Kongreß-, Fest- und Theaterhalle aus dem Jahre 1873, nach einem Brand 1984 wieder aufgebaut), Stiftskirche (14. Jhdt., ursprünglich Grabstätte von zwei Pfalzgrafen, besitzt die mit 350 Zentner schwerste Stahlgußglocke der Welt), Mithras-Denkmal, Weinbietturm, Stabenbergwarte, römisches Weingut im OT Ungstein, Kuby'scher Hof (1276), Heimatmuseum Villa Böhm, Deutsches Weinlesefest. Info: Tourist-Info, Telefon 06321 926892. Internet: www.neustadt.pfalz.com oder www.neustadt-weinstrasse.de

Niederalben (KUS)
nordöstlich von Kusel, nahe der B 420, 355 Einwohner, 210 m NN, im 15. Jhdt. erstmals urkundlich erwähnt Sehenswertes: Naturschutzgebiet „Mittagsfels“ mit seltener Flora und schroffen Felsen. Info: VG Altenglan

Niederhausen a.d. Appel (KIB)
nördlich von Rockenhausen, 249 Einwohner, 196 m NN, am Appelbach, 1066 erstmals urkundlich erwähnt. Die Gemeinde mit Weinbau und einigen stattlichen Gehöften ist der nördlichste Ort der Pfalz. 1871 wurde die Brücke über den Appelbach errichtet. Seit 1894 steht am Ortseingang (Hauptstr. 35) das Gebäude des ehem. prot. Pfarrhauses. Ein Großteil der Schulstraße gehört wegen ihrer gut erhaltenen historischen Bausubstanz zur Denkmalzone. Info: VG Alsenz-Obermoschel

Niederhorbach (SÜW)
direkt nordöstlich von Bad Bergzabern, 497 Einwohner Info: VG Bad Bergzabern

Niederkirchen (KL)
nördlich von Kaiserslautern, östlich von Wolfstein, am Odenbach, 2.109 Einwohner, im 12. Jhdt. erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Otterberg

Niederkirchen bei Deidesheim (DÜW)
2 km östlich von Deidesheim, 2.375 Einwohner, 114 m NN, Heimatforscher gehen davon aus, dass Niederkirchen der Teil von Deidesheim ist, der 699 erstmals erwähnt wird. 1818 von Deidesheim getrennt. Bekannt geworden ist die Gemeinde durch die Fußballbundesliga- und Nationalspielerinnen des TuS Niederkirchen. Sehenswertes: Die kath. Pfarrkirche St. Martin ist eines der ältesten erhalten gebliebenen christlichen Baudenkmäler in der Pfalz (Turm 1080). Info: VG Deidesheim

Niedermohr (KL)
nordwestlich von Landstuhl, nahe der A 62, 1.535 Einwohner, 220 m NN, 1387 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Ramstein-Miesenbach

Niedermoschel (KIB)
zwischen Obermoschel und Alsenz, am Moschelbach, 568 Einwohner, 155 m NN. Sehenswertes: Die Burgruine Lewenstein (500 m nördlich des Dorfes auf freiem Feld) ist 1173 erstmals erwähnt. Der Sitz des gleichnamigen Rittergeschlechts wurde 1689 zerstört. Ein Teil des Ritterhauses ist erhalten. Für die Ev. Kirche (1747) hat man den gotischen Turm der früheren St. Martin-Kapelle (14./15. Jhdt.) genutzt. Sie beherbergt das Grabmal des Ritters Hans von Lewenstein (1427) und eine Stumm-Orgel. Die Geschichte des örtlichen Bergbaus wird im Museum des Nord- und Westpfälzer Quecksilberbergbaus dokumentiert. Info: VG Alsenz-Obermoschel

Niederotterbach (SÜW)
südöstlich von Bad Bergzabern, 304 Einwohner, 150 m NN, im Jahre 992 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Bad Bergzabern

Niederschlettenbach (PS)
westlich von Bad Bergzabern an der Lauter, 366 Einwohner, 200 m NN, im Jahre 1068 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: St. Anna-Kapelle. Info: VG Dahn

Niederstaufenbach (KUS)
östlich von Kusel, 291 Einwohner, 240 m NN, 1323 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Altenglan

Niefernheim (KIB)
Ortsteil von Zellertal

Nordpfälzer Bergland (siehe Pfälzer Bergland)

Nordpfälzer Geschichtsverein
Rockenhausen. 1904 gegründeter Verein, der sich intensiv mit der Heimatgeschichte der Nordpfalz befaßt. U.a. verfügt der Verein über eine eigene Bücherei. Er gibt die "Nordpfälzer Geschichtsblätter" heraus und veranstaltet historische Symposien. Info: Edgar W. Fried, Am Pfingstborn 64, Telefon 06361 7335.

Nordpfälzer Heimatmuseum
Rockenhausen, Bezirksamtsstraße 8. In dem 1926 errichteten Museumsgebäude sind die Sammlungen des Nordpfälzer Geschichtsvereins zu sehen. Die einzelnen Abteilungen: "Vor- und Frühgeschichte", "Geologie und Paläontologie des Donnersbergraumes", "Bergbau und Burgen der Nordpfalz", „Geschichte der örtlichen Frw. Feuerwehr“, „Imkerei“, „Entwicklung der Landwirtschaft“ und "Stadt und ehemaliger Landkreis Rockenhausen". Die hohe Kunstfertigkeit früherer Handwerker dokumentieren zahlreiche schöne Möbel, darunter nordpfälzer Bauernschränke sowie ein Schrank aus dem nicht mehr existierenden Barockschloß Gaugrehweiler und Uhren von Peter Lanzer aus Bisterschied. Besonders wertvoll ist die Sammlung gußeiserner Öfen der Gienanth-Werke. Im Obergeschoß werden alte Handwerksberufe präsentiert. Eine nordpfälzer Stube des 19. Jhdts. vermittelt einen guten Einblick in das Leben der Urgroßeltern. Im Museumsgelände werden einige Fundstücke aus der Umgebung gezeigt, darunter eine römische Brunnenanlage. Öffnungszeiten: Ostern bis Dezember Donnerstag und jeden 1. Samstag im Monat 15 - 17 Uhr. Eintritt: frei. Auskunft: Telefon 06361 1089 (Egon Busch) oder 7335 (Edgar Fried).

Nothweiler (PS)
südlich von Dahn direkt an der franz. Grenze, 175 Einwohner, 278 m NN, 1417 erstmals urkundlich erwähnt, anerkannter Erholungsort. Sehenswertes: Burg Wegelnburg, Besucherbergwerk "Eisenerzgrube". Der Zeppelinbrunnen erinnert daran, dass Ferdinand Graf von Zeppelin als junger Offizier während eines gefährlichen Patrouillenritts in dem Ort sein Pferd getränkt haben soll. Info: VG Dahn. Internet: www.nothweiler.de

Nünschweiler (PS)
zw. Pirmasens und Zweibrücken an der B 10, 836 Einwohner, 300 m NN, 1259 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: alte Kirche. Info: VG Thaleischweiler-Fröschen

Nußbach (KUS)
zw. Lauterecken und Rockenhausen, 640 Einwohner, 1309 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Wolfstein

Nußdorf
Stadtteil von Landau. In diesem Weinort begann 1525 der pfälzische Bauernkrieg. Sehenswertes: römischer Viergötterstein.