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Haardt
Bezeichnung für den Landstrich zwischen Grünstadt und Landau, wo der Pfälzerwald (relativ steil) in die Rheinebene übergeht. Man unterscheidet die Unterhaardt (Grünstadt/Bockenheim bis Bad Dürkheim), Mittelhaardt (Bad Dürkheim bis Neustadt) und Oberhaardt (Neustadt bis Landau). Der Name stammt vermutlich aus dem Mittelhochdeutschen ("hart" = als Viehweide dienender Wald). Für den Weinanbau in der Rheinebene ist die Haardt von besonderer Bedeutung, weil sie die Reben vor dem regenbringenden Westwind schützt und so wie eine wärmende Gartenmauer wirkt.

Haardt
Stadtteil von Neustadt, 342 m NN

Hackmesserseite
Im November 1792 schwappte die Französische Revolution in die grenznahen Gemeinden Eppenbrunn, Trulben, Kröppen, Hilst und Schweix herüber. Unter Federführung französischer Freiheitskämpfer errichtete man Freiheitsbäume und orientierte sich fortan am französischen Gemeindeverwaltungssystem. Auf eigenen Wunsch wurden die Orte im Februar 1793 dem französischen Staat angegliedert. Als Folge der Zugehörigkeit zu Frankreich kam die Guillotine, von den Pfälzern "Hackmesser" genannt, in die Region. Einige Bürger sollen damit hingerichtet worden sein. Der Begriff "Hackmesserseite" erinnert noch heute an diese Zeit. Info: www.hackmesserseite.de.

Hagenbach (GER)
südlich von Wörth, 5.479 Einwohner, 848 erstmals urkundlich erwähnt, besaß von 1281 bis 1410 Stadtrechte. Info: VG-Verwaltung, Telefon 07273 810

Hainfeld (SÜW)
Der Weinbauort liegt 5 km südwestlich von Edenkoben an der Weinstraße, 714 Einwohner, 1109 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Kath. Kirche St. Barbara, Heiligenstatuen an den Hauswänden, Torbögen, Fachwerkhäuser, Madonna auf der Weltkugel (1750). Info: VG Edenkoben. Internet: www.hainfeld.de

Hallen- und Freizeitbad Kirchheimbolanden
Kirchheimbolanden. Neben den Schwimmbecken findet man u.a. Kinderspielbecken mit Wasserrutsche, Wasserpilz und Wasserkanone, Sauna, Sonnenstudio, Massage, Cafeteria. Öffnungszeiten: Montag 14 – 22 Uhr, Dienstag 7 – 18 Uhr, Mittwoch 14 - 22 Uhr, Donnerstag 14 - 18 Uhr, Freitag 7 - 22 Uhr, Samstag 10 - 18 Uhr, Sonntag 8 - 14 Uhr. Eintritt (ohne zeitliche Begrenzung): Erwachsene 2,50 Euro, Jugendliche 1,60 Euro, Kinder unter 6 Jahren frei. Info: VG Kirchheimbolanden, Telefon 06352 3130 oder 7033-0.

Hamam (Türkisches Badehaus)
Bad Dürkheim, Kurbrunnenstraße. Entspannung für Leib und Seele verspricht das Türkische Badehaus, das 1993 eröffnet wurde. Der Hamam ist aus den strengen Reinigungsvorschriften des Islam entstanden und gewinnt heute eine ganz neue Bedeutung, wenn es um die gesundheitsorientierte Verbindung von Baden und Entspannen geht. Direkt am Kurzentrum betritt man durch den Eingangsbereich einen Umkleide- und Ruheraum. Von dort gelangt man in einen Übergangsraum, wo sich der Körper vor und nach dem Bad auf die erheblichen Temperaturunterschiede einstellen kann. Im Badehaus selbst wird geschwitzt, gewaschen und geplaudert. Auf dem "Nabelstein" in der Mitte wird man von fachkundigen türkischen Bademeistern massiert. Öffnungszeiten: wochentags 13 - 21 Uhr, am Wochenende 9 - 17 Uhr, feiertags auf Anfrage, Einlass im Zwei-Stunden-Rhythmus. Info: Telefon 06322 914161.

Hambacher Fest
Am 27. Mai 1832 versammelten sich rund 30.000 pfälzer Frauen und Männer zusammen mit Franzosen und Polen am Hambacher Schloss zur ersten politischen Massendemonstration in der deutschen Geschichte. Sie wandten sich gegen die absolutistische Herrschaft der Fürsten und des Adels, gegen die Ausbeutung durch Steuern und Zölle. Unter Führung von Philip Jakob Siebenpfeiffer und Johann Georg August Wirth setzten sie sich für ein freies, demokratisches und geeintes Deutschland sowie für einen Bund der freien Länder Europas ein. Die Demonstranten forderten Menschenrechte wie z. B. Meinungs-, Versammlungs- und Pressefreiheit. Hier zeigt sich, dass die französische Revolution (seit 1789) mit ihren Grundsätzen der bürgerlichen Freiheit und der Rechtsgleichheit das politische Denken der Pfälzer stark beeinflusst hat. Durch dieses "Nationalfest der Deutschen" im Jahre 1832 wurde das Hambacher Schloss zur Wiege der deutschen Demokratie. Hier wurde auch erstmals die schwarz-rot-goldene Flagge gehisst.

Hambacher Schloss
Neustadt-Hambach. Kelten und Römer unterhielten hier bereits Befestigungsanlagen. Im Mittelalter trug die Feste wegen der weitläufigen Kastanienwälder in der Umgebung den Namen "Kestenburg" (Kastanienburg). Die Reichsfeste wurde in der ersten Hälfte des 11. Jhdts. von den salischen Kaisern erbaut. Im Jahre 1100 kam die Burg durch Schenkung in den Besitz des Speyerer Hochstifts und war 700 Jahre bevorzugter Aufenthaltsort der Bischöfe von Speyer. Nach mehreren Zerstörungen im 16. und 17. Jhdt. wurde die Ruine zur Zeit der franz. Revolution vorübergehend Eigentum Frankreichs. Im Zuge der Neuordnung Europas durch den Wiener Kongress (1815) kam die Burg mit der Pfalz in den Besitz des Königreiches Bayern. 1823 wurde sie von Neustadter Bürgern zurückerworben.
Am 27. Mai 1832 war das Hambacher Schloss Schauplatz der ersten Volksversammlung der neueren deutschen Geschichte. Rund 30.000 freiheitlich gesinnte Menschen aus allen Teilen Deutschlands, aus Frankreich und Polen zogen hinauf zum Schloss, um für die Freiheit und Einheit Deutschlands zu demonstrieren. Hier wurde auch erstmals die deutsche Nationalflagge mit den Farben schwarz-rot-gold gehisst. Seit diesem Tag gilt das Hambacher Schloss als die Wiege der deutschen Demokratie.
Einen Höhepunkt der neueren Geschichte erlebte das Hambacher Schloss am 6. Mai 1985: Während seines Staatsbesuches in der Bundesrepublik sprach US-Präsident Ronald Reagan zu fast 10.000 meist jugendlichen Besuchern, von denen er und seine Frau Nancy herzlich empfangen wurden.
Im Schloss befindet sich eine Dauerausstellung zur Geschichte der Burg und des "Hambacher Festes". Eine Ton-Dia-Show führt in das Thema ein. Ein „multimedialer“ Rundgang zwischen zahlreichen Dokumenten, Bidern und Gegenständen aus jener Zeit vermittelt einen Eindruck von den Ereignissen, die einen wichtigen Meilenstein zur deutschen Demokratie darstellen. Jeweils zur vollen Stunde führt das Schlosspersonal die Besucher auf den Turm (den früheren Abbortturm), von dem man eine tolle Aussicht über die Rheinebene bis hin zum Nordschwarzwald genießt. Öffnungszeiten: 1. März bis 30. November täglich 10 – 18 Uhr. Letzter Einlass: 17.30 Uhr. Es wird Eintritt erhoben. Auskunft: Telefon 06321 30881, Hotline 0180 5858588

Handwerker-Museum
Freinsheim, im „Inneren Tor“, neben Haus Herrenstr. 12. Über ausgetretene Stufen und durch eine schwere Holztür mit Eisenbeschlägen betritt man das Museum im „Inneren Tor“, einem Stadttor aus dem 15. Jhdt. Der Gewerbeverein hat zahlreiche historische Ausstellungsstücke aus Freinsheimer Handwerksbetrieben zusammengetragen. Besonders viele und originelle Exponate gibt es vom Schmiede- und Bäckerhandwerk, wie z. B. eine fast vollständige Backstube, einen großen Blasebalg oder die Mehlsack-Klopfmaschine. Aber auch dem Küfer, Schlosser, Zimmermann und Metzger hat man hier ein Denkmal gesetzt. Zu dem Museum gehört auch ein „Atelier für Handwerks- und Hexenkunst“. Lebendig wird das Museum durch Veranstaltungen wie z. B. die „Werksonntage“ mit Vorführungen und Ausstellungen zu alten Handwerksberufen oder die Märchenabende. Öffnungszeiten: Ende März bis 4. Advent Donnerstag bis Sonntag 14 – 18.30 Uhr. Es wird Eintritt erhoben. Auskunft: 06321 670867 (Karin Jung) oder Verkehrsbüro, Telefon 06353 1779

Handwerkskammer der Pfalz
Der Deutsche Reichstag hatte am 24. Juni 1897 eine Änderung der Reichsgewerbeordnung beschlossen. Danach waren zur Vertretung der Interessen des Handwerks Handwerkskammern einzurichten. Diese sollten als Körperschaften des öffentlichen Rechts die gemeinsamen Interessen des Handwerks wahrnehmen, das Lehrlingswesen regeln und die Behörden über die Belange des Handwerks unterrichten. Das Gesetz regelte auch die Neubildung von Innungen als fachliche und regionale Selbstverwaltungsorgane des Handwerks. Als Folge der Rechtsänderung berief die Kreisregierung der bayerischen Pfalz am 28. September 1899 Delegierte der pfälzischen Innungen und Gewerbevereine nach Neustadt ein, um eine Handwerkskammer zu gründen. In Kaiserslautern fand dann am 7. Mai 1900 die konstituierende Sitzung der anfangs des Jahres gewählten Mitgliederversammlung statt. Ihr gehörten je 12 selbständige Handwerker als Vertreter der pfälzischen Innungen und der Gewerbevereine sowie 12 Gesellen an. Erster Vorsitzender war Adam Heil aus Kaiserslautern. Die Handwerkskammer ist die gesetzliche Berufsvertretung des Gesamthandwerks im Kammerbezirk. Ihr gehören alle Unternehmen an, die ein Handwerk oder handwerksähnliches Gewerbe betreiben, sowie deren Gesellen, Arbeitnehmer mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und Auszubildenden. Im Jahr 2000 gehörten der Handwerkskammer Pfalz 12.692 Handwerksbetriebe und 2.769 handwerksähnliche Betriebe an.

Hängegleitermuseum
Pfeffelbach. Das mobile Musem, das nur bei besonderen Anlässen gezeigt wird, beschäftigt sich mit der Entwicklungsgeschichte der modernen Flugsportarten Drachen- und Gleitschirmfliegen, sowie der Entwicklung des fußstartfähigen Menschenfluges von den Anfangstagen bis zu den heutigen Hochleistungsfluggeräten. Die Sammlung umfasst mehr als 150 verschiedene Fluggeräte, dazu Rettungsgeräte, Instrumente, Gurtzeuge und Fachliteratur. Auskunft: Günter Burghardt, Auf der Bitz 3, 66871 Pfeffelbach, Telefon 06384 1482.

Hanhofen (LU)
westlich von Speyer, 2.244 Einwohner, 1156 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Dudenhofen

Hans-Purrmann-Haus
Speyer, Kleine Greiffengasse 14. Im Geburts- und Elternhaus des weitgereisten Malers, ein Handwerkerhaus aus der Mitte des 19. Jhdts., hat die Stadt Speyer eine Gedenkstätte eingerichtet. Zu sehen sind ca. 70 Werke des Künstlers (Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken, Aquarelle) sowie Gemälde und Plastiken seiner Frau und anderer Künstler. Die Ausstellung gibt einen Überblick über das künstlerische Schaffen Purrmanns (1880 – 1966), der u.a. in München, Berlin, Italien und Frankreich tätig war. Der Maler war ein Schüler und Freund von Henri Matisse. In Vitrinen wird mit Bildern und Dokumenten die „Karriere“ Purrmanns vom Tünchergesellen zum international anerkannten Maler aufgezeigt. Vorm Eingang steht eine Portraitstele „Hans Purrmann“, die Wieland Förster 1980 aus Bronze anfertigte. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 16 – 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 – 13 Uhr. Auskunft: Telefon 06232 77911.

Harthausen (LU)
südwestlich von Speyer, 3.022 Einwohner, 1213 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: königlich-bayerischer Tabakschuppen (19. Jhdt.), Kreuzigungsgruppe (1777) aus grauem Sandstein. Info: VG Dudenhofen

Hartmann, Johann Adam
Berühmtberüchtigter Pfälzer „Wilddieb“, dessen Erlebnisse das Fundament für den "Wildtöter" in James Fenimore Coopers Lederstrumpf bilden. Hartmann siedelte 1764 nach Philadelphia über. Dort lebte er etwa 30 Meilen von Cooper entfernt am Lake Otsego. Der Pfälzer war dort ein bekannter Waldläufer und Indianerkämpfer. Deshalb ist anzunehmen, dass Hartmann die literarische Vorlage für den Trapper Natty Bumppo bildete. Außerdem erwähnte Cooper in seinem ersten Band „Die Ansiedler“ einen Deutschen namens Hartmann. Die Geschichte des Trappers hat den Maler Max Slevogt inspiriert, um 1909 für die Lederstrumpf-Ausgabe von Paul Cassirer 312 Zeichnungen anzufertigen. Mit einer Gedenktafel am Stadthaus und mit dem Lederstrumpfbrunnen (1990 von Gernot Rumpf gestaltet) erinnert die Stadt Edenkoben an den Waldläufer und den Künstler.

Hartmann, Ludwig
Geboren 1881 in Speyer, gestorben 1967 in Ludwigshafen. Der Mundartautor verfasste Gedichte und Prosastücke (z.B. "De Unkel aus Amerika"). Er betätigte sich auch als Mundartforscher.

Harxheim (KIB)
Ortsteil von Zellertal

Haschbach a. Remigiusberg (KUS)
südöstlich von Kusel, 717 Einwohner, 280 m NN, 1387. Sehenswertes: Burg Michelsburg. Info: VG Kusel

Haßloch (DÜW)
östlich von Neustadt, 20.777 Einwohner, 773 erstmals urkundlich erwähnt, größtes selbständiges Einzeldorf Deutschlands, Fremdenverkehrsgemeinde. Sehenswertes: Holiday-Park, Altes Rathaus (1784), "Ältestes Haus" (1599) mit Heimatmuseum, Ev. Luther-Kirche (1729), Christuskirche (1754), Gregor-Braun-Radrennbahn, Galopprennbahn, Mühlenwanderweg, Badepark. Info: Tourist-Info, Telefon 06324 5992-225.

Hatzenbühl (GER)
nordöstlich von Kandel, 2.691 Einwohner, 118 m NN, 1272 erstmals urkundlich erwähnt, älteste Tabakanbaugemeinde Deutschlands. Sehenswertes: Fachwerkhäuser, Kopie des berühmten Speyerer Madonnenbildes in der Kirche. Info: VG Jockgrim

Haueisen, Albert
Geboren 1872 in Stuttgart, gestorben 1954 in Jockgrim. Der Maler und Zeichner befasste sich mit Landschaftsbildern und christlichen Themen. Auch existieren zahlreiche Selbstbildnisse aus allen Lebensphasen des Künstlers. Lebte seit 1933 in Jockgrim. Werke von ihm sind im Historischen Museum und in der Pfalzgalerie zu sehen.

Hauenstein (PS)
an der B 10 zw. Pirmasens und Landau, 4.133 Einwohner, 250 m NN, 1269 erstmals urkundlich erwähnt, anerkannter Luftkurort. Sehenswertes: Deutsches Museum für Schuhproduktion und Industriegeschichte, St. Katharinen-Kapelle (1512), Friedenskirche mit "Madonna an der Sonne (um 1460), beheiztes Freibad. Info: Fremdenverkehrsbüro im Rathaus, Schulstr. 4, Tel. 06392 915110 oder Tourist-Info im Deutschen Schuhmuseum, Telefon 06392 915165. Internet: www.hauenstein.rlp.de/

Hauptstuhl (KL)
zwischen Landstuhl und Bruchmühlbach-Miesau an der B 40, 1.268 Einwohner, 1547 erstmals urkundlich erwähnt. Reste einiger Keltengräber am Rande des Bergfeldes lassen auf eine Besiedelung zwischen 1000 und 500 v. Chr. schließen. Info: VG Landstuhl

Haus der Badisch-Pfälzischen Fasnacht
Speyer, Wormser Landstraße 265. Das kleine Museum in einem ehem. Wachturm aus dem 15. Jh. dokumentiert die Tradition der knapp 300 Karnevalsvereine, die in der „Vereinigung Badischer-Pfälzischer Karnevalsvereine“ zusammengeschlossen sind. Zu sehen sind u.a. über 4.000 Orden, zahlreiche Kostüme und Uniformen, Masken, „Narrenkappen“, Bilder, Urkunden, Programme und weitere Utensilien aus der „fünften Jahreszeit“. Öffnungszeiten: Mittwoch und jeden 2. Sonntag im Monat 9 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr. Es ist ein geringer Eintritt zu zahlen. Auskunft: Telefon 06232 41940 oder 75182 (Werner Hill)

Haus der Deutschen Weinstraße
Bockenheim. Das Gebäude, das als Gegenstück zum Deutschen Weintor am nördlichen Ende der Deutschen Weinstraße errichtet ist, repräsentiert die pfälzische Weinkultur.

Haus der Nachhaltigkeit
Johanniskreuz. Die Einrichtung versteht sich als eine zentrale Plattform im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen, die eine verständliche Orientierung zu einem nachhaltigen Lebensstil geben will. Eine kostenlose Dauerausstellung, Filme und wechselnde Präsentationen, eine Menge Veranstaltungen (fast jeden Sonntag) und das nach ökologischen Kriterien geplante Gebäude mit einem Regionalladen zeigen ganz unterschiedliche Wege zum Ziel. Auf dem Außengelände findet der Besucher einen blühenden Garten mit einheimischen Stauden, eine Streuobstwiese der Generationen, eine Klimastation. Kletterbäume und einen Picknickbereich mit Kinderspielplatz. Der Seminarraum des Hauses bietet Platz für Tagungen an einem etwas anderen als sonst üblichen Ort. Kontakt: Haus der Nachhaltigkeit, Johanniskreuz 1a, 67705 Trippstadt, Telefon 06306 9210-130, E-Mail: hdn@wald-rlp.de, Internet: www.hdn-pfalz.de.

Haus der Südostdeutschen
Böchingen, Prinz-Eugen-Str. 23. Viele pfälzische Familien folgten im 18. Jh. dem Aufruf der Kaiser, das in der Türkenzeit menschenleer gewordene Land an der mittleren Donau zu besiedeln. Diese Kulturstätte der Deutschen aus Südosteuropa widmet sich der Geschichte und der Kultur der einst deutschen Siedlungsgebiete im Banat und der Batschka. Es schlägt einen weiten Bogen von den Anfängen der Besiedlung und der friedlichen Kolonisation über das Aufstreben der Region bis hin zur Vertreibung der Menschen aus ihrer inzwischen angestammten Heimat. Gleichzeitig ist es eine Forschungsstelle mit Archiv und Spezialbücherei für „südostdeutsche“ Geschichte, Volkskunde und Trachtenwesen. Das angeschlossene Heimatmuseum zeigt u.a. Trachten, Handwerksgeräte, Handwerks- und Industrieerzeugnisse sowie Exponate, die die historische Verbundenheit zu den südostdeutschen Gebieten dokumentieren. Öffnungszeiten: nach Vereinbarung, Eintritt frei Info: Telefon 06341 60413 oder 63415.

Hausweiler (KUS)
direkt (westlich) bei Lauterecken, 63 Einwohner, um 1300 erstmals urkundlich erwähnt, kleinster Ort der Pfalz. Info: VG Lauterecken

Hefersweiler (KUS)
südöstlich von Lauterecken, am Odenbach, 518 Einwohner, 1223 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Wolfstein

Heidelsburg
siehe Burg Heidelsburg

Heidenburg
Kreimbach-Kaulbach. Die Heidenburg auf dem Kreimberg (391 m) geht auf eine keltische Festung (ca. 400 v. Chr.) zurück. Die Römer erbauten hier um 260 n. Chr. ein Bergkastell, das von den Alemannen um 353 zerstört wurde. 1901 errichtete man mit den Steinen des Römerkastells eine Aussichtswarte. Später kam ein Waldfestplatz mit einer Hütte dazu. Die Heidenburg erreicht man u.a. ab dem Bahnhof Kreimbach mit der Markierung „Blaues Kreuz“.

Heidenlöcher
Auf dem Kirchberg westlich Deidesheim. Die einzige so gut erhaltene befestigte Bergsiedlung aus der Karolingerzeit in Deutschland stammt wohl aus dem 9./10. Jhdt. Hinter einem Wall (einst mit Palisaden und Graben) zieht sich eine ovale Ringmauer aus unregelmäßigen, teils sehr großen, grob bearbeiteten Steinen, die einen Wehrgang mit Holzüberbauten trug, zu dem geschüttete Rampen führten. Das südliche Tor ist eine Unterbrechung der Mauer, das nördliche ein Übergreiftor (eine Torwange greift vor die andere). Innen sind über 65 Hausstellen eingerichtet (teilweise unterkellert, der Oberbau bestand wohl aus Fachwerk) als Zuflucht für den Notfall (vor der Freilegung als "Löcher" kenntlich).

Heidenmauer
Nordwestlich von Bad Dürkheim. Der keltische Ringwall auf dem Kästenberg ist etwa 2 km lang, 6 m stark und bis zu 3 m hoch. Die Toranlage im Osten liegt nahe dem Kriemhildenstuhl, einem römischen Steinbruch, in dem die 22. Legion unter Kaiser Septimus Severus (193-211) arbeitete (Inschrift, Werkzeugspuren). Die Pferdchen und Sonnenräder stammen wohl aus der Völkerwanderungszeit.

Heiligenmoschel (KL)
nördlich von Kaiserslautern, 687 Einwohner, 1400 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Otterberg

Heimatmuseum Altenkirchen
Altenkirchen, Friedhofstraße 3. Der Heimat- und Wanderverein hat im „Alten Rathaus“ (1832 erbaut) auf 120 qm Ausstellungsfläche in sieben Räumen eine beachtliche Sammlung zur Ortsgeschichte zusammengetragen. Schwerpunkte: Eine noch gängige Diamantschleifer-Werkstatt mit dem dazugehörigen Handwerkszeug - eine üppig ausgestattete Küche aus Urgroßmutters Zeiten - Geschichte der „Alten Kirche“ und der Schule - Geschichte der Auswanderer (im 19. Jh. wanderten rund 1000 Personen aus dem Kohlbachtal nach Amerika aus) - Herstellung von Leinen (u.a. ein Webstuhl) - Kleingeräte aus der Landwirtschaft - Gerätschaften alter Berufe (u.a. Bergleute, Schuhmacher, Schmied, Frisör) - Schlafkammer aus dem 19. Jh. Öffnungszeiten: September bis Juni sonntags 14 bis 17 Uhr, Eintritt frei. Auskunft: Telefon 06386 6553.

Heimatmuseum Bad Dürkheim
Bad Dürkheim, Römerstraße 20. Das Museum ist im Kulturzentrum „Haus Catoir“, einem stattlichen Barockbau von 1781, beheimatet. Es stellt die Geschichte Bad Dürkheims und seiner Umgebung von den ersten Siedlungsspuren in der Jungsteinzeit bis ins 20. Jhdt. dar, ergänzt durch rekonstruierte Räume aus dem vergangenen Jahrhundert und durch ein Weinbau-Museum. Schwerpunkte: Vor- und Frühgeschichte, Kelten, Römer, Franken und Mittelalter mit zahlreichen Funden, Plänen. Dokumenten, Bildern und Hinweisen auf Grab- und Siedlungsspuren wie z. B. Fürstengrab, Grabhügelfeld, Steinbruch Krimhildenstuhl, Hardenburg, Kloster Limburg - Dürkheimer Maler mit einem Querschnitt durch ihr Werk - bedeutende Dürkheimer Persönlichkeiten - ein noch spielbares Welte-Mignon-Piano mit 66 Walzen (ca. 1900) - kirchliches und jüdisches Leben - Salinenwesen und Kurbetrieb - Wurstmarkt - volkskundliche und kunstgewerbliche Abteilung mit Kostbarkeiten aus bürgerlichen Familien, wie z. B. Grünstadter Steingut, Zinn, alte Puppen und feine Handarbeiten - Wohnen im 19. Jahrhundert: vornehmes bürgerliches Wohnzimmer, bäuerliche Schlaf- und Wohnstube, Küche mit gemauertem Herd - weinbezogene Gemälde und Zeichnungen - Sammlung gußeisener Ofenplatten - Weinbaumuseum im Gewölbekeller (Geschichte des Weinbaus, Weinbautechniken, Küferhandwerk, "allgemeine" Landwirtschaft) Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14 - 17 Uhr, Eintritt frei. Info: Telefon 06322 980-714 oder 935-140.

Heimatmuseum Bobenheim-Roxheim
Bobenheim-Roxheim, Friedrich-Ebert-Str. 43. Das Naturkunde- und Heimatmuseum widmet sich folgenden Schwerpunkten: aktuelle und frühere Flora und Fauna der örtlichen Naturschutzgebiete - Funde aus der Römer- und Frankenzeit - Exponate zum früheren Brauchtum - Dokumente, Geräte und Werkzeuge zu einstigen für den Ort typischen Berufen wie Korb- und Rohrflechter, Fischer, Tabakwarenanfertiger - Ortsgeschichte - Galerie mit Werken einheimischer Freizeitkünstlern - Sonderausstellungen Öffnungszeiten: 1. Sonntag im Monat 14 - 17 Uhr, Eintritt frei. Info: Telefon 06239 929405.

Heimatmuseum Böchingen
siehe Haus der Südostdeutschen

Heimatmuseum Böhl-Iggelheim
Böhl-Iggelheim, Langgasse 2. Im alten Rathaus (1569) hat der Heimatpflege- und Museumsverein eine angemessene Unterbringung für seine Sammlung gefunden. Schwerpunkte: Zeugnisse der früheren Gerichtsbarkeit (z. B. Pranger, Gefängnis) - landwirtschaftliche Geräte - vor- und frühgeschichtliche Bodenfunde - Ofenplatten - Möbel und Gebrauchsgeräte - Handwerkszeug des letzten Nachtwächters - Bibliothekschrank mit alter Literatur - Bekannte Iggelheimer Persönlichkeiten - funktionsfähige Rathausuhr (1775) - Einrichtung der 1828 von Jakob Bechthold gegründeten „Schwarz-, Blau- und Schönfärberei“ - Geräte der Textilherstellung - Schusterwerkstatt Öffnungszeiten: April bis August letzter Sonntag im Monat 14 – 17 Uhr, Eintritt frei. Info: Telefon 06324 64936.

Heimatmuseum der VG Wallhalben
Schmitshausen, Pirmasenser Str. 6. In dem Musem erhalten die Besucher einen Eindruck, wie die Leute auf der Sickinger Höhe früher wohnten, arbeiteten und lebten. Rund 350 Exponate sind im Dorfgemeinschaftshaus ausgestellt. Breiten Raum nimmt die Landwirtschaft mit ihren vielen Geräten ein wie z. B. Pflüge, Eggen, eine alte „Kartoffelhexe“, eine Milchzentrifuge. Alte Möbelstücke, Geschirr und Kleider sowie eine komplette Schmiede und eine Schusterwerkstatt lassen alte Zeiten wieder aufleben. Öffnungszeiten: 1. und 3. Sonntag im Monat 10.30 – 12 Uhr, geringes Eintrittsgeld. Auskunft: Verkehrsamt Wallhalben, Telefon 06375 921-150 oder 5904.

Heimatmuseum der VG Wolfstein
Wolfstein, Hauptstr. 2 (Rathaus; Umzug in gegenüberliegende alte Schule geplant). Die Einrichtung befasst sich mit der Geschichte der Burg Alt-Wolfstein, dem Handwerkertum in Wolfstein und natürlich mit der Stadtgeschichte. Öffnungszeit: nach Vereinbarung, Eintritt frei. Auskunft: Telefon 06304 9130.

Heimat- und Waldmuseum Eppenbrunn
Eppenbrunn, Neudorfstr. 5. In einem um die Jahrhundertwende gebauten Bauernhaus ist eine umfangreiche Sammlung von Geräten, Werkzeugen, Bildern, Dokumenten und Alltagsgegenständen untergebracht. Schwerpunkte: Ortsgeschichte - Ur- und Frühgeschichte - Landbau, Forst und Natur - sehenswerte Tierpräparatesammlung - Arbeitsgeräte aus Land- und Forstwirtschaft - forstliches Versuchswesen - Tenne, Viehstall, Bauernküche, Räucherkammer, Waschküche, Schmiede - Backhaus - Garten mit Heilpflanzen und heimischen Bäumen. Im nahegelegenen „Haus des Gastes“ befindet sich die Dauerausstellung „Naturpark Pfälzerwald“. Öffnungszeiten: Mai bis Ende Oktober Sonntag 14 – 16 Uhr, Eintritt frei. Auskunft: Verkehrsamt, Telefon 06335 5155.

Heimatmuseum Freckenfeld
Freckenfeld, Hauptstraße 65. Das gut bestückte und sorgfältig geordnete Museum befasst sich intensiv mit der Ortsgeschichte. Schwerpunkte sind u.a. der Dreißigjährige Krieg, die Abrisspläne des Ortes zu Beginn des 20. Jh. und die wechselhafte Kirchengeschichte des Dorfes. Öffnungszeiten: Mai bis Oktober jeden 1. Sonntag im Monat. Auskunft: Telefon 06340 5324 oder 8600.

Heimatmuseum Fußgönheim
Fußgönheim, Hauptstraße (im Schloß). Das Museum ist in einem idealen Gebäude, nämlich dem früheren Schloß, untergebracht. Sehenswert ist auch der Museumskeller, in dem an heute fast vergessene Handwerksberufe erinnert wird. Schwerpunkte: Vor- und Frühgeschichte mit Ausgrabungsfunden - Originalschriftstücke der Herren von Halberg, die 1731 das Schloß erbauten - Vereins- und Dorfgeschichte - Familiengeschichte des Malers Wilhelm Leibl - eine üppig eingerichtete Pfälzer Küche aus Urgroßmutters Zeiten - alte Uhren - gußeiserne Ofenplatten - Militärgegenstände von den Kriegen 1870/71 und 1914/18 - eine Käge-Zimmer, das an die letzten Bewohner des Schlosses erinnert - Sammlung künstlerischer Ostereier - Möbel - Porzellan - Spielzeugzimmer - Textilabteilungen mit funktionsfähigem Webstuhl und Geräten zur Hanf- und Flachsbearbeitung. Öffnungszeiten: 2. Sonntag im Monat 13 – 18 Uhr, es wird ein geringer Eintritt erhoben. Auskunft: Telefon 06237 3288, Karl Freidel.

Heimatmuseum Grünstadt
Grünstadt, Neugasse 2 (Stadtbücherei). Das Museum im ehem. Schloß Oberhof befasst sich u.a. mit folgenden Themen: Vor- und Frühgeschichte mit Exponaten aus Stein-, Bronze-, Franken-, Römerzeit und Mittelalter, ca. 1.500 Keramikteile aus der ehem. Grünstadter Fayancen- und Steingut-Fabrik, Pfeiffensammlung, Fahnen aus dem Leininger Land. Alltagsgegenstände werden hauptsächlich in den zwei bis drei jährlichen Wechselausstellungen gezeigt. Öffnungszeiten: Dienstag 18 – 20 Uhr, Sonntag 15 - 18 Uhr, Eintritt frei. Auskunft: Telefon 06359 3154.

Heimatmuseum Haßloch
Haßloch, Gillergasse 11. Im „Ältesten Haus“ aus dem Jahre 1599 lebt die frühere bäuerliche und handwerkliche Kultur des größten Dorfes Deutschlands weiter. Ob in der mit historischem Inventar eingerichteten Küche, Spinn- und Webstube, Waschküche, Schul-, Schlaf-, Kleider- und Wohnstube, ob im Weinkeller, in der Scheune oder dem Anbau mit den landwirtschaftlichen und landhandwerklichen Geräten aus der vorindustriellen Zeit oder im Bauerngarten – überall begegnet man einem Stück Haßlocher Geschichte. Öffnungszeiten: März bis Dezember jeden 1. und 3. Sonntag im Monat 15 - 17 Uhr, Eintritt frei. Auskunft: Telefon 06324 2851 oder 59920.

Heimatmuseum Heltersberg
Heltersberg, Schulstr. 2. Der Wald prägt die Landschaft und bestimmte die Lebensbedingungen der Holzfäller und Waldbauern in dieser Gegend. Deshalb nimmt er in dem Museum einen breiten Raum ein. Fast 600 Exponate, akribisch gesammelt, archiviert und beschrieben, informieren über Heimatgeschichte, Volkskunde, Brauchtum und über die Lebens- und Arbeitsverhältnisse von früher. Die Exponate sind detailgetreu restauriert. Bei fast alllen Themenbereichen liegt weiterführende Literatur aus. Interessant sind die Erläuterungen des Museumsleiters und pensionierten Geschichtslehrers Walter Brückner.
Schwerpunkte: fachgerecht eingerichtete Handwerkerstuben (u.a. Holzschuh- und Schindelmacher, Schreiner, Steinmetz, Leinenweber mit Webstuhl, Schlosser, Schmied) - bäuerliches Brauchtum und Arbeitsgerät (Stuben mit Mobiliar, Geschirr, Gerätschaften, Werkzeuge, Erläuterungen zur Milchverarbeitung und Getreidearten) - Wild- und Vogelpräparate - Geweih- und Gehörnsammlung - Wappengalerie - Vitrinen mit Funden aus der keltisch-römischen Zeit/von der Heidelsburg - Dokumentation der „Seebach-Auswanderung“ - genealogische Tafel mit dem Stammbaum des Familiengeschlechts der „Stuckys“ - Münzsammlung „Kurpfalz 1743 – 1799 - alle deutschen Klein-Münzen seit dem Kaiserreich - seltene Bücher (z. B. Kurfürstenbibel von 1765, Napoleon-Gesetzbuch „Code Civil“ von 1810, „Velmannsche Beforchung“, eine Beschreibung der kurfürstlichen Wälder um 1600, Kirchenbücher) - lokale Mineralien - Sammlung alter Schreibmaschinen, Bügeleisen, Zinngefäße und Elektrogeräte - Fotodokumentation „Alt-Heltersberg“ - Schlacht bei Johanniskreuz (1794) - Nachbau eines Werkplatzes in der Steinzeit. Öffnungszeiten: Dienstag 16 - 18 Uhr, Freitag 16 – 18 und 19 – 20 Uhr, Eintritt frei. Auskunft: Telefon 06333 63066 oder 63321 (Museumsleiter privat).

Heimatmuseum (Archiv Karl Blum) Hettenleidelheim
Hettenleidelheim, Hauptstr. 42. Die Exponate beleuchten die Ortsgeschichte bis in die Anfänge des 18. Jhdts. zurück. Den Schwerpunkt bildet der Tonbergbau, der im Hettenleidelheimer-Eisenberger Becken in der ersten Hälfte des 19. Jhdts. betrieben wurde und in dem Museum mit der Rekonstruktionen eines Tonstollens, Werkzeugen, Gerätschaften, vielen Bildern und Dokumenten intensiv nachempfunden wird. Im Archiv Karl Blum, das fester Bestandteil des Museums ist, ist das Lebenswerk des Heimatforschers und Ehrenbürgers zusammengetragen. In mehr als 200 Einzelabhandlungen, über 30 Buchmanuskripten, 60 Stammtafeln hat er die Ortsgeschichte fast lückenlos dokumentiert. Das Interessante an diesem Heimatmuseum ist die Vielzahl der Originalgegenstände, die von Einheimischen zur Verfügung gestellt wurden und die in den vergangenen 150 Jahren so in Hettenleidelheim benutzt worden waren.
Weitere Schwerpunkte: Produkte aus Hettenleidelheimer Erde („Feuerfeste Steine“) mit einem Modell eines Hochofens zur Roheisengewinnung, einem Arbeitsplatz eines „Handformers“ - komplette, gemütliche Küche (um 1900) mit historischem Mobiliar, Geschirr und Gerätschaften Schlafkammer einer gut situierten Dame Ende des 19. Jhdts. Geschäftswelt anno 1900 (u.a. Copierpresse 1930er Jahre, Geschäftsbriefe, Rechnungen) - Orts- und Vereinsgeschichte - Alte Handwerksberufe u.a. mit der Werkstatt eines örtlichen Schuhmachers, Werkzeug des Schreiners und Sattlers - Modell einer „Rosskopf-Reitschule“, einem Karussell, das seit den 1930er Jahren in Hettenleidelheim stand und 1950 abbrannte - Erinnerung an die früheren Hettenleidelheimer Handelsmänner - Fahnensammlung - Gefallene der Weltkriege - ein „Tante Emma-Laden“
Öffnungszeiten: Dienstag 18 - 19 Uhr, Eintritt frei. Auskunft: Telefon 06351 6254 (Josef Becker).

Heimatmuseum Bergmannshaus Imsbach
Imsbach, Lützelbachstraße 14 a. In dem ehemaligen, ca. 200 Jahre alten Bergmannshaus wird dem Besucher gezeigt, wie eine Bergmannsfamilie früher lebte und arbeitete. Eine spezielle Ausstellung von Mineralien, Grubenlampen und anderen Bergbau-Utensilien ergänzt die kleine Dokumentation. Ein Besuch in der „Weißen Grube“, einem ehemaligen Erzbergwerk, und der Grubenrundwanderweg, ein bergbaugeschichtlicher Lehrpfad, können den Museumsbesuch abrunden. Öffnungszeiten: nur nach Vereinbarung, Eintritt frei. Info: Ortsgemeinde Imsbach, Telefon 06302 2304.

Heimatmuseum Kirchheimbolanden
Kirchheimbolanden, Amtsstraße 14. In den sechs Jahrzehnten seines Bestehens hat sich das Heimatmuseum zu einer weithin geschätzten Einrichtung entwickelt. Unübersehbar weist über dem Eingang das prächtige Straßenschild der ehemaligen „Herberge zur Heimat“ auf das Museum hin. Das Schild ist eine Arbeit des 1965 verstorbenen Kunstschlossermeisters Konrad Lawaldt aus Kirchheimbolanden. In den vergoldeten Zunftzeichen auf dem Schild kann man zwölf der bedeutendsten Handwerkszweige erkennen, der Herbergsstern am Ende des Haltearms erinnert an die biblische Herberge von Bethlehem.
In 28 Abteilungen auf mehr als 1.000 qm Fläche unternimmt der Besucher einen Gang durch die geschichtsträchtige Vergangenheit der Region. Neben vielen Bodenfunden geben allein 2.000 Artefakte, die der Heimatforscher Karl Heinrich Klag aus Bolanden zusammengetragen hat, Aufschluß über die vorgeschichtlichen Kulturen des Menschen, die hier in den nordöstlichen Ausläufern des Donnersberges im wechselvollen Wandel der Zeiten gewohnt haben.
Die volkskundlichen und handwerklichen Abteilungen nehmen einen umfassenden Raum ein. Durch sie wird der Alltag der Menschen in den letzten Jahrhunderten besonders lebendig vor Augen geführt. Auch Liebhaber der Geologie kommen hier auf ihre Kosten. Kirchheimbolanden ist besonders mit der Geschichte der Revolution von 1848/49 verbunden. Deshalb ist den Kämpfern um die demokratischen Grundrechte und die Einigung Deutschlands ein eigener Raum gewidmet.
Öffnungszeiten: ab dem zweiten Sonntag im Mai bis zum zweiten Sonntag im Oktober jeden Sonntag von 14 bis 16 Uhr. Es wird Eintritt erhoben. Auskunft: Jakob Theobald, Telefon 06352 3562 und Verkehrsamt im Rathaus, Telefon 06352 4004-0 bzw. 8446.

Heimatmuseum Kuhardt
Kuhardt, Hauptstraße 1 (im Gemeindehaus unterhalb der Kirche). Ein Blick in die Geschichte des Dorfes ist unweigerlich mit der Ziegelherstellung verbunden, die bis vor fast dreißig Jahren hier eine wichtige Rolle spielte. Eine nette Rekonstruktion des Dorfes um 1739, Orts- und Familienchroniken, sowie über 200 Exponate, Bilder und Dokumente zum Leben- und Arbeiten in früherer Zeit sind vorhanden. Öffnungszeiten: nach Vereinbarung, Eintritt frei. Auskunft: Telefon 07272 8318 oder 73558

Heimatmuseum Kusel
Kusel, Marktstr. 27. Das Museum vermittelt Einblicke in das Leben, Wohnen und Arbeiten der Kuseler Bevölkerung in früheren Zeiten. Einen breiten Raum nimmt das „Fritz-Wunderlich-Gedenkzimmer“ ein. Darin gedenkt die Stadt dem aus Kusel stammenden berühmten Opern- und Liedersänger Fritz Wunderlich (1930 – 1966). Es sind fast alle Tondokumente und von ihm getragenen Kostüme sowie Dokumente, Briefe und Fotos aus seiner kurzen Karriere ausgestellt. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14 – 17 Uhr, Eintritt frei. Auskunft: Telefon 06381 8222 oder 424270 (Tourist-Info).

Heimatmuseum Fischerhaus Leimersheim
Leimersheim, Hauptstraße 42. Das Museum ist in einem Fachwerkhaus aus dem Jahre 1731 untergebracht. Bis in die 1960er Jahre war die Fischerei für den Ort ein bedeutender Berufszweig. Deshalb wird dieses Thema ausführlich dargestellt. Daneben werden die Einrichtung der „Guud Stub“ am Ende des 19. Jh., Wäsche und der Wasachtag, Handwerke und Gebrauchsgegenstände aus der ländlichen Küche gezeigt. Öffnungszeiten: 1. Mai bis Mitte Oktober jeden 1. Sonntag im Monat 13 – 18 Uhr, Eintritt frei. Auskunft: Telefon 07272 4635 oder 8867

Heimatmuseum Neupotz
Neupotz, Oberdorf 4. Das Museum erinnert an das dörfliche, bäuerliche, kulturelle und religiöse Leben in früheren Zeiten. Alte Handwerksberufe, vor allem der einst sehr bedeutsame Beruf des Korbmachers, die Dorfentwicklung sowie die für die Gegend wichtige Tabakverarbeitung werden beleuchtet. Öffnungszeiten: nach Vereinbarung, Eintritt frei. Auskunft: Telefon 07272 1498 oder 2192.

Heimatmuseum Otterberg
Otterberg, Hauptstr. 54. Das Museum ist im alten Stadthaus, einem Barockgebäude von 1753, eingerichtet. Die heimatkundliche Ausstellung vermittelt Einblicke in die Geschichte der Stadt, die 1581 Stadtrechte erhielt. Schwerpunkte: Modelle der ehem. Klosteranlage und der Stadt um 1600 - Dokumente und Gegenstände zur Otterberger Handwerks-, Stadt-, Vereins-, Feuerwehr- und Familiengeschichte - Haus- und Küchengeräte - Spielzeuge - landwirtschaftliche Geräte - Schmiede - Flachsanbau- und Bearbeitungsgeräte - Handwebstuhl - Darstellung verschiedener Handwerksberufe wie Schuhmacher, Sattler, Stellmacher, Tischler, Steinmetz, Ziegler und Krautschneider - Nähmaschinen - gusseiserne Küchenherde und Etagenöfen. Ausserdem kann in Otterberg, Kirchstraße 16, eine Schmiede aus dem Jahre 1612 besichtigt werden. Öffnungszeiten: Sonntag 10 - 12 Uhr, Dienstag 19 – 20.30 Uhr, im Winter geschlossen. Eintritt frei. Auskunft: Telefon 06301 3630 oder 2575 (Hr. Close) oder 31504.

Heimatmuseum Queidersbach
Queidersbach, Rathaus, Schulstraße 1. Das Museum ist in einem „würdigen“ Gebäude untergebracht, nämlich im alten Schulhaus aus dem Jahre 1836. In chronologischer Folge erfährt man die über tausendjährige Geschichte des Dorfes. Schwerpunkte: Funde aus der Vor- und Frühgeschichte - Urkunden (u.a. die älteste aus 976) - Funde aus dem Fronhof des Klosters Hornbach - Urkunden und Objekte aus der Zeit der Sickingischen, der Bayerischen und der Kaiser-Herrschaft sowie aus dem 20. Jahrhundert - Kirchen- und Vereinsgeschichte - Darstellung einer Landschule - Münzsammlung (über mehrere Jahrhunderte) mit dem Schwerpunkt Pfalz - bäuerlich-bürgerliche Wohnkultur mit einigen wertvollen Möbelstücken - Handwerk - gußeiserne Öfen und Ofenplatten - üppige Sammlung alten Hausrats - Werkzeuge und Werkstücke früherer Berufe. Öffnungszeiten: jeden 1. Sonntag im Monat 14 - 18 Uhr. Eintritt frei. Auskunft: Alois Schneider, Telefon 06371 14775.

Heimat- und Bürstenbinder-Museum Ramberg
siehe Bürstenbindermuseum

Heimatmuseum Ramstein-Miesenbach
Ramstein-Miesenbach, OT Ramstein, Miesenbacher Straße 1. Das Gebäude wurde um 1750 von dem Kaufmann und Salzhändler P. P. Delarber gebaut. Von 1870 bis 1914 befand sich in dem Haus eine Bierwirtschaft, später wurde es u.a. als Verwaltungsgebäude genutzt. Ein Hauptaugenmerk legt das Museum auf ständige Wechselausstellungen von orts- und regionalgeschichtlichem Bezug über Kunstausstellungen bis zu umfangreichen Schülerprojekten. Schwerpunkte: Kräuterkammer eines Apothekers - komplette Sattlerei - originalgetreuer „Tante-Emma-Laden“ - Textilindustrie - Rolle des Bergbaus - Landstuhler Bruch - Reichswald - Air Base Ramstein - Kerwe Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag. 14 - 18 Uhr. Eintritt frei. Auskunft: 06371 592-177 oder 51604.

Heimatmuseum Steinbach
Steinbach am Glan, Lindenstr. 3. Das Haus zeigt die Entwicklung der Dorfgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der örtlichen jüdischen Geschichte. Öffnungszeiten: 1. Sonntag im Monat 14 – 17 Uhr. Eintritt frei. Auskunft: Telefon 06383 7602 (Hr. Bereswill) oder 5269 (Hr. Wintringer).

Heimatmuseum Villa Böhm
Neustadt, Maximilianstraße 25. Durch ein wuchtiges, auffälliges Tor betritt man die Parkanlage, in der das prächtige Museumsgebäude errichtet ist. Die Sammlung widmet sich mit Funden, Bildern, Dokumenten und sonstigen Exponaten der Stadtgeschichte, dem Hambacher Fest und dem Thema Wein. Seit 1999 wird die Einrichtung gründlich renoviert. Öffnungszeiten: nach Wiedereröffnung erfragen. Auskunft: Telefon 06321 855540.

Heimatmuseum Waldfischbach-Burgalben
Waldfischbach-Burgalben, Hauptstr. 112. Das Wohnen, Leben und Arbeiten vor allem in der Schuhindustrie im 20. Jh. sowie in der Land- und Forstwirtschaft in den Gemeinden Burgalben und Waldfischbach steht im Mittelpunkt dieser Einrichtung im ehemaligen Forsthaus. Aus der Frühgeschichte sind u.a. die Funde aus der Heidelsburg interessant. Das Museum verfügt auch über die komplette Einrichtung einer früheren Apotheke. Öffnungszeiten: Donnerstag 17 - 19 Uhr, 2. Sonntag im Monat 14 – 16 Uhr. Eintritt frei. Auskunft: Telefon 06333 1803 (Hr. Fremgen) oder 7011 (Dietrich).

Heimatmuseum Westheim
Westheim, Kirchstraße 219. Ein ehemaliges bäuerliches Anwesen in Fachwerk aus dem Jahre 1786 bildet den Grundstock des Museums. Alte bäuerliche Geräte und alter Hausrat des täglichen Lebens in Scheune, Stallung und Wohnhaus mit „Altenteil“ vermitteln einen Einblick in die Kulturgeschichte des Dorfes. Anschaulich künden sie vom Leben auf dem Lande und vom Umgang mit Flachsbreche, Riffel, Haspel, Spinnrad, Teigkneter, Butterfass und Putzmühle, die beispielsweise half, „die Spreu vom Weizen zu trennen“. Doch die „guten alten Zeiten waren nicht nur schön, sondern auch entbehrungsreich, wie der Besucher leicht erkennen kann. Öffnungszeiten: nach Vereinbarung. Eintritt frei. Auskunft: Telefon 06232 24123.

Heimatmuseum Winden
Winden, Hauptstr. 37 im Bürgerhaus bzw. in der Passage vor dem Bürgerhaus. Der größte Teil der Sammlung ist in einer Passage hinter großen Schaufenstern ausgestellt. Den Schwerpunkt bilden Geräte und Maschinen aus Landwirtschaft und Weinbau. Öffnungszeiten: nach Vereinbarung. Die Schauräume kann man immer einsehen. Eintritt frei. Auskunft: Telefon 06349 7377 oder 6207 oder 5154.

Heimatstube
Oberotterbach, Unterdorfstraße 4. Die Sammlung im ehem. Prot. Schulhaus befasst sich mit dem dörflichen Leben, der Landwirtschaft, dem Handwerk, dem früheren Schulalltag, dem Westwall und mit der historischen Umgebung des Ortes. Schmuckstück ist eine funktionstüchtige Turmuhr von 1847. Öffnungszeiten: an bestimmten, für jedes Jahr neu festgelegten Tagen von 14 – 16 Uhr. Eintritt frei. Auskunft: Willi Fischer, Telefon 06342 7045.

Heinrich, August
Geboren (1881) und gestorben (1965) in Bellheim. Der Schauspieler und Dichter war als "Bellemer Heiner" weithin bekannt. Er galt als eine der beliebtesten Persönlichkeiten der pfälzischen Mundartdichtung.

Hein & Oss
siehe „Kröher, Hein & Oss“

Heinzenhausen (KUS)
südlich von Lauterecken, an der Lauter, 310 Einwohner, 1282 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Lauterecken

Heltersberg (PS)
zwischen Pirmasens und Kaiserslautern, 2.219 Einwohner, 435 m NN, 1272 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Heimatmuseum. Info: VG Waldfischbach-Burgalben

Henschtal (KUS)
südlich von Kusel, an der B 423, 396 Einwohner, 245 m NN, 1330 erstmals urkundlich erwähnt, 1869 aus Haschbach und Trakweiler gebildet. Info: VG Glan-Münchweiler

Herchweiler (KUS)
südöstlich von Kusel, 579 Einwohner, 1430 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Kusel

Hergersweiler (SÜW)
7 km östlich von Bad Bergzabern an der B 427, 215 Einwohner, 160 m NN, 1249 erstmals urkundlich erwähnt, Weinbau und Landwirtschaft. Info: VG Bad Bergzabern.

Hermersberg (PS)
zwischen Pirmasens und Kaiserslautern, 1.759 Einwohner, 420 m NN, 1364 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Waldfischbach-Burgalben

Hermersbergerhof (PS)
nordöstlich von Pirmasens, in der Schere zw. B 10 und B 48, Ortsteil von Wilgartswiesen, 70 Einwohner, 560 m NN. Ehemaliges Klostergut, höchstgelegene Siedlung im Pfälzerwald. Der Luitpoldturm bietet einen einmaligen Rundblick über den Naturpark Pfälzerwald. Wintersportgelände mit Skipiste und Rodelbahn. Info: VG Hauenstein.

Herren-Sulzbach (KUS)
westlich von Lauterecken, 180 Einwohner, um 800 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswert: Evangelische Pfarrkirche mit romanischem Turm, hölzernem Portalvorbau (1715), historischer Kanzel (Anfang 18. Jh.) und einer Stumm-Orgel. Info: VG Lauterecken

Herschberg (PS)
nordwestlich von Pirmasens, 929 Einwohner, 390 m NN, 1149 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort ist überregional bekannt durch das jährliche „Herschbeger Pferderennen“ im Maibächel und den Karnevalsverein „Die Herschberger Narren“. Sehenswertes: Waldmuseum, Wasserschaupfad. Info: VG Wallhalben

Herschweiler-Pettersheim (KUS)
südwestlich von Kusel, 1.361 Einwohner, 272 m NN, 1387 erstmals urkundlich erwähnt (Pettersheim) bzw. 1446 (Herschweiler). Sehenswert: In einem Waldstück Richtung Wahnwegen wurde eine villa rustica, ein römischer Gutshof aus dem 2./3. Jhdt., freigelegt. Ein Rundwanderweg („Rund um den Hühnerrech“, ca. 3 km lang) führt dorthin. Info: VG Glan-Münchweiler

Hertlingshausen
Ortsteil von Carlsberg. Dorf an einer ehemaligen Heerstraße. Von 1160 bis 1521 bestand hier ein Kloster der Augustinerchorfrauen. Rahnenhof (Erholungs- und Wanderheim der Naturfreunde).

Herxheim a. Berg (DÜW)
zw. Grünstadt und Bad Dürkheim, 740 Einwohner, 200 m NN, 774 erstmals urkundlich erwähnt, Weinort mit bekannten Weinlagen. Sehenswertes: barocke Herrenhöfe (16. Jhdt.), Mönchshof (Renaissancetor mit Mönchskopf), Naturschutzgebiet "Felsberg", Weinlehrpfad. Info: VG Freinsheim. Internet: www.freinsheim.de

Herxheim bei Landau (SÜW)
südöstlich von Landau, 10.427 Einwohner, 773 erstmals urkundlich erwähnt, größte Tabakanbaufläche Deutschlands. Sehenswertes: ehem. Schloß (1770, heute Altersheim, Kath. Kirche (St. Mariä (16. Jhdt.) mit Sakramentshäuschen (1520) und Rokokokanzel, Dorfbrunnen ("Tabakstauden"), Chawwerusch-Theater. Info: VG-Verwaltung, Telefon 07276 501-115, Internet: www.herxheim.de

Herxheimweyher (SÜW)
südöstlich von Landau, 477 Einwohner, 1210 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Kath. Kirche (1821, klassizistischer Saalbau). Info: VG
Herxheim

Heßheim (LU)
westl. von Frankenthal, am Kreuz A 6 / A 61, 3.046 Einwohner, 98 m NN, 762 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: St. Martins-Kirche (Ende 12. Jhdt.). Info: VG-Verwaltung, Telefon 06233 7707-0.

Hettenhausen (PS)
südlich von Landstuhl, 271 Einwohner, 1585 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Wallhalben

Hettenleidelheim (DÜW)
zwischen Kaiserslautern und Grünstadt, nahe der A 6. 3.069 Einwohner, 260 m NN. Der Ort entstand vermutlich 1556 durch die Zusammenlegung der Dörfer Hettenheim und Leidelheim. Hettenheim ist 1155 erstmals urkundlich erwähnt. Geprägt von Ton- und Klebesandgewinnung, die noch vor einigen Jahren ein wichtiger Industriezweig war. Sehenswertes: Heimatmuseum, Mariengrotte (an der Straße nach Ramsen), Kath. Kirche (1720, 1899 im neuromanischen Stil erweitert), Landschaftsschutzgebiet "Erdekaut" (eine "Industriebrache" an der B 47 nach Eisenberg), Baumlehrpfad, bekanntes Bergmannsorchester. Info: VG-Verwaltung, Telefon 06351 405-0. Internet: vg-hettenleidelheim.de

Heuchelheim b. Frankenthal (LU)
östlich von Grünstadt, 1.212 Einwohner, 767 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Heßheim

Heuchelheim-Klingen (SÜW)
südwestlich von Landau, 916 Einwohner, 170 m NN, 795 erstmals urkundlich erwähnt, alter Weinort. Sehenswertes: St. Michael-Kirche in Klingen mit der ältesten Orgel der Pfalz, St. Oswald-Kirche in Heuchelheim mit Wandmalereien und bemerkenswerter ehem. Friedhofsbefestigung, einzige noch in Betrieb befindliche Wappenschmiede in Klingen. Der OT Klingen war 1993 schönstes Dorf in Rheinland-Pfalz, Renaissance-Fachwerk-Rathaus in Heuchelheim. Info: siehe Leinsweiler oder VG Landau-Land

Heuser, Emil
Geboren am 28. März 1851 auf dem Ausbacherhof bei Reipoltskirchen, gestorben am 24. Februar 1928 in Ludwigshafen. Der Eisenbahningenieur befasste sich in seinen Schriften mit verschiedenen Spezialthemen der pfälz. Geschichte. Mit seinem Werk „Die Belagerung von Landau in den Jahren 1702 und 1703“ machte er 1894 erstmals auf sich aufmerksam. Zwei Jahre später folgte die Fortsetzung (Belagerung 1704 und 1713). 1898 folgte die Arbeit „Die Münzen und Medaillen von Landau“. Im Jahre 1900 erschien erstmals seinen sehr bekannten „Pfalzführer“ heraus, ein Reisehandbuch, das bis in die heutige Zeit aufgelegt wird. 1909 veröffentlichte er ein Werk über die Frankenthaler Porzellanmanufaktur und 1922 die Schrift „Porzellan von Straßburg und Frankenthal“. Darüber hinaus gibt es Ausarbeitungen von Heuser z. B. über die Protestation von Speyer, über den Bauernkrieg, über Auswanderer. Er diente sowohl im deutsch-französischen Krieg 1870/71 wie auch – als bereits über 60-jähriger – im 1. Weltkrieg 1914/18. Durch seine umfangreiche und gründliche wissenschaftliche Arbeit lieferte er wichtige Grundlagen für die heutige Geschichtsforschung über die Pfalz. Unter anderem war er auch Sekretär des Historischen Vereins der Pfalz, Schriftführer des pfälzischen Verschönerungsvereins, Schriftleiter des „Pfälzischen Museums. Heuser Pfalzführer sollte auch heute noch in keinem pfälzischen Haushalt fehlen.

Heuss, Theodor
Der Politiker, Schriftsteller und erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland (1949 – 1959) wurde 1884 in Brackenheim (Krs. Heilbronn) geboren und starb 1963 in Stuttgart. Obwohl er seit seines Lebens in Baden-Württemberg wirkte, hat er einen pfälzischen Ursprung: Seine Mutter ist die Tochter eines Försters aus Wolfstein. Heuss erzählte und schrieb des öfteren über die Pfalz, da er als Kind häufiger in bei seinem Onkel in Trippstadt die Ferien verbrachte.

Hilst (PS)
südwestlich von Pirmasens nahe der franz. Grenze, 379 Einwohner, 385 m NN, um 1100 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Pirmasens-Land

Hinterweidenthal (PS)
an der B 10 zwischen Pirmasens und Landau, 1.724 Einwohner, 214 m NN, 1285 erstmals urkundlich erwähnt, anerk. Erholungsort am Fuße des Teufelstischs. Info: VG Hauenstein.

Hinzweiler (KUS)
nordöstlich von Kusel, 430 Einwohner, 210 m NN, 1263 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Wolfstein

Hirsauer Kapelle
Offenbach-Hundheim, ca. 700 m außerhalb des Ortes in einem alten Friedhof, die Kapelle wurde 1106 z.T. mit römischen Steinen erbaut. Weitere Teile kamen in den folgenden Jahrhunderten dazu. Die sehenswerte Bemalung des Chores stammt aus dem 13. Jhdt. Friedhofsmauer und Tor sind ebenfalls über 400 Jahre alt. Anfahrt: Im Ortsteil Hundheim am Gasthaus "Hirsauer Kapelle" abbiegen. Info: Schlüssel bei Fam. Scheidt, Hirsauer Str. 10.

Hirschberger, Dr. Winfried
geboren 1945 im Rhein-Lahn-Kreis, lebt seit 1969 in der Pfalz, Jura-Studium an der Uni Mainz, Vorsitzender der pfälzischen SPD, von 1979 bis 1999 Mitglied des Bezirkstages (Vorsitzender von 1997 bis 1999), 1982 bis 1985 Stadt- und Verbandsbürgermeister von Eisenberg, seit 1985 Landrat im Landkreis Kusel.

Hirschhorn (KL)
nordwestlich von Kaiserslautern an der B 270, 814 Einwohner, 1233 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Otterbach

Hirschthal (PS)
südlich von Dahn, direkt an der franz. Grenze, 109 Einwohner, 1129 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Dahn

Historischer Verein der Pfalz e.V.
Gegründet 1830. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, das Interesse für die pfälzische Geschichte auf breitester Grundlage zu wecken, ihre wissenschaftliche Erforschung zu pflegen und zu fördern sowie Denkmäler zu sammeln und zu erhalten. Zum Angebot gehören u.a. Vorträge, Führungen, Veröffentlichungen und Ausgrabungen. Die Sammlungen des Hist. Vereins bilden den Grundstock für das Historische Museum der Pfalz, das der Verein mehr als 100 Jahre eigenständig betrieben hat. Für alle Interessenten an pfälzischer Geschichte bietet der Verein für einen Jahresbeitrag u.a. die landeskundliche Zeitschrift "Pfälzer Heimat", die vierteljährlich erscheint, und freien Eintritt in verschiedene Museen. Info: Geschäftsstelle, Große Pfaffengasse 7, 67324 Speyer, Telefon 06232 13250.

Historisches Stadtmuseum
Landau, Marienring 8. Das Haus wurde 1892 im Historismus als Wohnbau errichtet. Elisabeth Mahla (1889 - 1974), Ehrenbürgerin von Landau, stiftete der Stadt das Gebäude. Seit 1978/79 befindet sich darin das städt. Archiv und Heimatmuseum. Ausstellungsschwerpunkte: Die französische Vauban-Festung Landau mit 27 qm großem Stadtmodell von ca. 1705 - Vor- und Frühgeschichte - bürgerliche und bäuerliche Wohnkultur - Hambacher Fest - Gemälde und Zeichnungen zu Landau und der Südpfalz - der Maler und Lyriker Heinrich Jakob Fried - Frankenthaler Porzellan - Landauer Fastnacht, Feuerwehr und Schützenverein - 15.000 Bände wissenschaftliche Literatur - Landauer Zeitungen ab 1792 - 120.000 Fotografien. Öffnungszeiten: montags bis donnerstags 8.30 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 18 Uhr. Am Eingang klingeln! Eintritt frei. Auskunft: Archiv/Museum, Telefon 06341 13-157 oder Büro für Tourismus, Telefon 13-181. Internet: www.landau.de

Historisches Museum der Pfalz
Speyer, Domplatz. 1869 gegründet. Das Museum am Domplatz drückt vor allem durch seinen 1910 fertiggestellten aufwändigen Erweiterungsbau und durch den 1992 mit der Salierausstellung eröffneten großzügigen Erweiterungstrakt einen gewissen Anspruch aus. Es besitzt mehr als eine halbe Million Exponate und ist damit sicherlich das zentrale pfälzische Museum. Ein Besuch gehört unbedingt zum Pflichtprogramm für alle Pfälzer und Feriengäste. Durch seine attraktiven Sonderausstellungen ist das Hist. Museum weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Zu der Abteilung „Vorgeschichte“ gehören Funde aus der Zeit von 200.000 vor Chr. bis zur Eroberung der Pfalz durch die Römer um 20 v. Chr. (Eiszeit, Jungsteinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit). Die Abteilung „Römerzeit“ stellt das alltägliche Leben und die Glaubenswelt von 20 vor Chr. bis ins 4. Jahrhundert anschaulich dar. „Das Mittelalter“ beleuchtet mit Funden wie Grabbeigaben, Keramik, Skulpturen, Münzen und Gläsern sowie vielen anderen Exponaten das weltliche und kirchliche Leben bis ins 15. Jahrhundert. Dazu gehört auch die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Speyer. In der Abteilung „Neuzeit“ findet man vor allem eine umfangreiche, hochwertige Sammlung von Gemälden und Grafiken sowie eine kostbare Kostümsammlung. Kernpunkte des Weinmuseums sind die Zeugnisse des Weinanbaus und der Weinkultur von den Römern bis in die Gegenwart (u.a. ein über 2000 Jahre alter Wein, versch. Keltern, große Sammlung von Faßböden und Faßriegeln). Viele einzigartige Schätze findet man in der Domschatzkammer, in der u.a. die Grabkronen und Grabbeigaben der im Dom bestatteten salischen Herrscher zu bewundern sind. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr. Es wird Eintritt erhoben. Auskunft: Telefon 06232 620222. Internet: www.museum.speyer.de

Historische Wappenschmiede
siehe Waldarbeitermuseum

Hochdorf-Assenheim (LU)
zwischen Ludwigshafen und Neustadt, 3.045 Einwohner, 769 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Dannstadt-Schauernheim

Hochseilgarten
Dudenhofen, Schillerstraße 72. Der erste Indoor-Seilgarten Deutschlands ist eine Erlebnispädagogik-Einrichtung, die nicht nur Managern bei der Persönlichkeitsbildung hilft, sondern jedermann für ein besonderes Event offensteht. In der ehemaligen Tennishalle werden zum Beispiel Teamgeist, Kommunikation, Körperwahrnehmung und Körperbeherrschung geschult. Info: Telefon 06232 990506. Internet: www.seilgarten-pfalz.de

Hochspeyer (KL)
östlich von Kaiserslautern an der B 37/B 48, 4.792 Einwohner, 280 m NN, 1195 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Torstensonkreuz (Steindenkmal) Info: Fremdenverkehrsamt, Telefon 06305 710 o. 336. Internet: www.vg-hochspeyer.de

Hochstadt (SÜW)
nordöstlich von Landau an der B 272, 2.489 Einwohner, 776 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Offenbach a. d. Queich

Hofenfels, Johann Christian Simon Freiherr von
Geboren 1744 in Kusel, gestorben 1787 in Zweibrücken. Jurist, Politiker, Diplomat. Der Staatsmann war erfolgreicher Außenminister des damaligen Herzogtums Pfalz-Zweibrücken.

Hoffmann, Johannes
Geboren 1867 in Ilbesheim bei Landau. Der Sozialdemokrat wurde 1919 zum Ministerpräsidenten des Freistaates Bayern gewählt, musste aber nach einem Putsch im März 1920 zurücktreten.

Hofstätten (PS)
nordwest. von Annweiler an der B 48, Ortsteil von Wilgartswiesen, kein Durchgangsverkehr, 180 Einwohner, 424 m NN. Eine bereits im Mittelalter entstandene Ansiedlung in einem Hochtal des Pfälzerwaldes. Wintersportgelände mit Skipiste, Skilift und Loipen. Info: VG Hauenstein.

Höheinöd (PS)
nördlich von Pirmasens, 1.299 Einwohner, 400 m NN, 1295 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Waldfischbach-Burgalben
Höheischweiler (PS)
ca. 6 km westlich von Pirmasens an der B 10, 989 Einwohner, 1278 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Thaleischweiler-Fröschen

Hohe Loog
Berg im Pfälzerwald, südwestlich von Neustadt. 622 m NN.

Hohenbergturm
Birkweiler. Westlich von Birkweiler auf dem Hohenberg (556 m) stand im 18. Jhdt. ein von den Franzosen errichteter Turm, der damals als optische Telegrafenstation diente. An dessen Stelle erbauten die Verschönerungsvereine Annweiler und Landau im Jahre 1879 eine 9 Meter hohe Aussichtswarte. 29 Steinstufen führen hinauf zur sehr engen Aussichtsplattform des Kegelstumpfförmigen Gebildes. Man kann nur noch eine sehr eingeschränkte Aussicht auf einige Berge des Pfälzerwaldes und einen Teil der Haardt bzw. der Rheinebene genießen. Man erkennt die B 10 und dahinter das Eußertal. Die Warte sowie die dazugehörige Sitzgruppe sind von der Witterung sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Beide wirken schon etwas baufällig. Etwas unterhalb des Gipfels steht eine Schutzhütte. In diese Richtung gehend gelangt man zum Signalfelsen. Von dort ist die Aussicht viel prächtiger. Wie erreicht man den Turm? Auf der B 10 zwischen Landau und Annweiler nimmt man die Abfahrt Birkweiler. Diese mündet direkt in den Ort und zwar in die Weinstraße. Man fährt links Richtung Klingenmünster und biegt am Weinpavillion (hinter Telefonzelle) rechts ab in die Hauptstraße. Vorbei am Gasthaus Laurentiushof kann man am Ende der Hauptstraße auf einem asphaltierten Weg der Beschilderung „Hohenberg“ folgend einige hundert Meter bergan in die Weinberge fahren. Von der Stelle, an der die Durchfahrt für Autos verboten ist, geht man auf dem Rundweg Nr. 1 (RWB) ca. 30 Minuten steil bergan. Von Annweiler aus führen der Rundwanderweg Nr. 6 bzw. der Pfälzerwaldweg Nr. 15 in ca. 45 Minuten zum Hohenbergturm.

Hohenecken
Stadtteil von Kaiserslautern Sehenswertes: Burg Hohenecken

Hohenöllen (KUS)
südöstlich von Lauterecken, 383 Einwohner, 1268 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Lauterecken

Höhfröschen (PS)
nordwestlich von Pirmasens, 979 Einwohner Im Jahre 1586 siedelten die Fröschener Bürger vom Tal auf die Höhe um. 1959 teilte sich der Ort in Höh- und Thalfröschen. Info: VG Thaleischweiler-Fröschen

Holbach, Paul Thiry von
Geboren 1723 in Edesheim, gestorben 1789 in Paris. Philosoph und Autor, z.B. "Systeme de la nature", "Bibel des Materialismus". Gedenktafel am Gemeindehaus in Edesheim.

Holiday-Park
Haßloch. Großer Unterhaltungs- und Erlebnis-Park mit vielen Show- und Freizeitattraktionen wie z. B. Achterbahn „Expedition GeForce“, Free Fall Tower, Wasserski-Show, Donnerfluß, Superwirbel, Burg Falkenstein, Wellenhopser, Spielburg, Hochseilshow, Kino Monumental, Kanalfahrt "Anno Tobak", Liliputexpress und der in der Welt einzigartigen Teufelsfässer-Wasserbahn. Öffnungszeiten: Frühjahr bis Herbst (2003: 5. April bis 2. November). Info-Telefon: 01805 003246 Internet: www.holidaypark.de

Holzland
Bezeichnung für das Wald- und Bergplateau mit den Orten Geiselberg, Heltersberg und Schmalenberg.

Holzlöffelsammlung
Wachenheim, Mühlgasse 3. Die Kampffmeyer´sche Holzlöffelsammlung besteht aus über 1.800 – wie der Name schon sagt – Holzlöffeln aus allen Kulturen der Erde. Öffnungszeiten: nach Vereinbarung. Eintritt frei. Auskunft: Telefon 06322 66162.

Homberg (KUS)
westlich von Lauterecken, 230 Einwohner, 1344 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Lauterecken

Höningen
Ortsteil von Altleiningen Sehenswertes: Kloster Höningen

Hoppstädten (KUS)
nordwestlich von Lauterecken, 349 Einwohner. Info: VG Lauterecken

Horbach (PS)
zwischen Pirmasens und Kaiserslautern, 576 Einwohner, 273 m NN, 1190 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Waldfischbach-Burgalben

Hördt (GER)
südlich von Germersheim, 2.428 Einwohner, 780 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Rülzheim. Internet: www.ruelzheim.de

Horeb
Anhöhe (438 m) in Pirmasens

Höringen (KIB)
zwischen Kaiserslautern und Rockenhausen, 775 Einwohner, 285 m NN, 1233 erstmals urkundlich erwähnt.Sehenswertes: In dem Ort sind noch einige Fachwerkhäuser zu sehen. Insbesondere das Haus in der Hauptstraße 27 ist ein typisches Bauernhaus, wie sie im 17./18. Jhdt. erbaut wurden. Überragt wird Höringen von der Simultankirche, die im Kern mehrere hundert Jahre alt ist, jedoch durch eine umfassende Renovierung 1786 im wesentlichen ihre heutige Form erhielt. Info: VG Winnweiler.

Hornbach (PS)
Stadt südlich von Zweibrücken, 1.663 Einwohner, 250 m NN, 771 erstmals urkundlich erwähnt, 1352 Stadtrechte durch Kaiser Karl IV. Sehenswertes: Kloster Hornbach, Teile d. ehem. Stadtbefestigung. Info: VG Zweibrücken-Land

Horschbach (KUS)
nordöstlich von Kusel, 273 Einwohner, 219 m NN, 1336 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Altenglan

Huber, Armin Otto
Geboren wurde er am 31.1.1904 in Neunkirchen am Potzberg. Sein Vater Dr. Friedrich Huber war Pfarrer in Neunkirchen, seine Mutter Mathilde Huber entstammte einer alteingesessenen Neunkircher Familie. 1909 wurde der Vater nach Ludwigshafen versetzt. Armin besuchte das Gymnasium, scheiterte aber, weil er häufig schwänzte und sich mehr für Indianergeschichten als für den Lehrstoff interessierte. Auch als Lehrling bei mehreren Lehrherren war er eher ein Versager. Sein Vater finanzierte ihm dann seine erste Reise nach Kanada, wo er mehrere Jahre u.a. als Trapper lebte. Bei einem Heimatbesuch veröffentlichte er seine Kanadaabenteuer in der Pfälzischen Rundschau. Nach einem erneuten Heimatbesuch bereiste er (finanziert von seiner inzwischen verwitweten Mutter) einige südamerikanische Länder. 1931 kehrte er erneut nach Deutschland zurück und veröffentlichte hier seine ersten beiden Bücher, in denen er seine abenteuerlichen Reisen beschrieb. Inzwischen verheiratet floh er 1939 mit seiner jüdischen Frau und der gemeinsamen Tochter nach Ecuador. 1955 kehrte die Familie nach Deutschland zurück, lebte zunächst in Berlin, dann ab 1960 in Neustadt a.W. Er veröffentlichte nun mehrere Romane, zum Teil unter Pseudonymen, die durchaus erfolgreich waren, wurden sie doch bei Bertelsmann in erstaunlich hohen Auflagen vertrieben. Hinzu kamen zahlreiche Zeitungsartikel, die sich mit historischen Themen befassten. Für den Südwestfunk verfasste er über 50 Manuskripte für Hörfunksendungen. Armin O. Huber starb am 4. Juli 1977 in Neustadt. Sein Geburtsort Neunkirchen am Potzberg hat die Erinnerung an ihn bewahrt und einen am Haus seiner Mutter vorbeiführenden Weg nach ihm benannt. Und die Rheinpfalz hat ihm am 31. Januar 2004, seinem hundertsten Geburtstag, einen ausführlichen Artikel gewidmet. (Autor: Karl Klein)

Hüffler (KUS)
südlich von Kusel, nahe der A 62, 597 Einwohner, 1305 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Glan-Münchweiler

Hülswitt, Tobias
Im Juni 2003 erhielt der junge Schriftsteller den mit 2.500 Euro dotierten Förderpreise für junge Künstler des Landes Rheinland-Pfalz. Hülswitt zählt zu den interessantesten deutschen Schriftstellern der jungen Generation. 1973 in Hannover geboren, kam er als Vierjähriger in die Pfalz. Nach dem Abitur in Bad Bergzabern absolvierte er eine Steinmetzlehre in Kaiserslautern und war anschließend Student am renommierten Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sein Debütroman "Saga" erschien 2000 bei Kiepenheuer & Witsch und erzählt in 19 Episoden von einer Jugend in der (pfälzischen) Provinz. Im Herbst 2003 wird sein zweiter Roman im selben Verlag erscheinen, ein Eifersuchtsdrama aus der Welt der TV-Comedy.

Humbergturm
Kaiserslautern. Südlich von Kaiserslautern auf dem Großen Humberg (426 m) erbaute der Humbergverein von 1898 bis 1900 einen steineren, 33 Meter hohen Aussichtsurm. 163 Stufen führen hinauf zu der großartigen Aussicht. Wenn man die Aussichtsplattform betritt, breiten sich zuerst die schier unendlichen Wälder des Pfälzerwaldes vor einem aus. Am Horizont entdeckt man den Luitpoldturm und einige Radartürme, die zum Teil der Flugüberwachung dienen. Noch am Ausgang stehend erkennt man rechterhand die Sickinger Höhe mit Martinshöhe (Wasserturm). Nach links sieht man in weiter Ferne einen hohen Berg mit einem Fernsehsender, die Kalmit. Ein paar Schritte auf die andere Seite der Aussichtsplattform und Kaiserslautern liegt einem zu Füßen. Eine Tafel zeigt an, welche markanten Punkte der Barbarossastadt zu erkennen sind, wie z.B. das Rathaus, das Stadion auf dem Betzenberg, die Kirchen, das Pfalztheater. In Richtung Nordosten erhebt sich der Donnersberg, identifizierbar an dem SWF-Fernsehturm, der Radarstation und dem Ludwigsturm. Vom Humbergturm erkennt man somit ganz gut den Übergang vom Pfälzerwald zum Nordpfälzer Bergland. Im Nordwesten reicht die Aussicht bis ins Kuseler Musikantenland mit dem Potzberg und dem Königsberg. Im Westen sieht man einen Teil des "Landstuhler Bruchs". Der Turm ist ganzjährig geöffnet. Auf der Aussichtsplattform ist es oft windig (Jacke oder Pullover nicht vergessen). Auf jeden Fall ist es empfehlenswert, ein Fernglas mitzunehmen.
Wie erreicht man den Turm? Wie man auf dem Platz vor dem Turm erkennen kann, ist der Humbergturm über viele Wege zu erreichen. Ein möglicher Ausgangspunkt ist der Bremerhof (in KL am Bahnhof durch die Unterführung Richtung Betzenberg, dann ist man schon auf der Bremer Straße, nach einigen hundert Metern Beschilderung Bremerhof). Dort gibt es zwei Lokale, die täglich geöffnet sind und wo man sich nach der Wanderung wieder stärken kann. Vom großen Parkplatz aus erreicht man mit der Lokalmarkierung Nr. 2 in ca. 30 Minuten den Humbergturm. Der Weg ist gut markiert, bequem zu laufen und bietet viel Schatten. Allerdings führt er naturgemäß ständig bergauf.

Hussjee
Im Pfälzischen früher gebräuchliches Wort für Gerichtsvollzieher (frz. „huissier“). Die Bezeichnung entwickelte sich vermutlich während der napoleonischen Zeit, als die Pfalz von Frankreich besetzt war (ca. 1798 – 1813).

Husterhöhe
Anhöhe (435 m) in Pirmasens

Hütschenhausen (KL)
westlich von Landstuhl, nahe der A 62, 4.093 Einwohner, 1351 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Ramstein-Miesenbach