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Dackenheim (DÜW)
südlich von Grünstadt, 405 Einwohner, 768 erstmals urkundlich erwähnt, aus 5 Klosterhöfen zusammengewachsen, Weinort. Sehenswertes: Kath. Kirche (Turm 12. Jhdt., Langhaus 18. Jhdt.), Prot. Kirche (um 1500), Liebesbrunnen.
INFO: VG-Verwaltung Freinsheim. Internet: www.freinsheim.de

Dahn (PS)
Stadt südöstlich von Pirmasens an der B 427, 4.932 Einwohner, im 12. Jhdt. erstmals urkundlich erwähnt, Luftkurort an der Wieslauter. Bis 1603 gehörte der Ort den Herren von Dahn, die ihn als Erblehen von den Speyerer Fürstbischöfen erhalten hatten. 1801 wurde Dahn französisch, 1816 kam der Ort zu Bayern. Sehenswertes: Burgen Altdahn, Grafendahn, Neudahn, Tanstein, Burgenmuseum, Jungfernsprung, Galgenfelsen, Museum für Naturkunde, Handwerk und Waffentechnik, Eybergturm, Braut und Bräutigam, Felsland Badeparadies.
INFO: Tourist-Info für das Dahner Felsenland, Telefon 06391 5811,  www.dahner-felsenland.de

Dahner Felsenland
Diese Region kann auch mit der älteren Bezeichnung „Wasgau“ umschrieben werden. Sie umfasst den südlichen Teil des Pfälzerwaldes etwa in dem Viereck Rodalben, Eppenbrunn, Annweiler und Schweigen-Rechtenbach. Namensgeber für diese Region sind die Buntsandsteinfelsen, die dort in großer Zahl zu finden sind.

Damm, Eugen
geboren (1936) und wohnhaft in Kaiserslautern, Buch- und Bühnenautor, mehrfacher Preisträger beim Bockenheimer Mundart-Dichterwettstreit, Liederkomponist, Schlagertexter, Volksschauspieler. Bücher: "Germanias Nawwel", "De Schoggelgaul", „Als Pälzer gebor“, "Moi Nachtdischlamp", "Zammeg'schtobbelt", "De Pälzer ehr Dreifaltichkeit", "Hannewackel un Jakobine", "De Dibbelschisser" (1994), „Do bin ich dehääm“ (2001). Theaterstücke: "De Hussjeh", "Die Wunnerquell", "De Määschderschuß", "Ääs".

Dammheim
Stadtteil von Landau. Hier wurde 1955 das erste Öl in der Pfalz gefördert.

Dannenfels (KIB)
südwestlich von Kirchheimbolanden am Donnersberg, 970 Einwohner, 420 m NN, Luftkurort mit einem milden Klima (z. B. Edelkastanien, Obstanbau), hatte 1331 einmal Stadtrechte erhalten. Sehenswertes: Das Donnersberghaus des Donnersbergvereins dient als Informationszentrum. Ein Saal zeigt geowissenschaftliche Aspekte des Donnersbergmassivs auf. Ein weiterer Raum, in dem Vorträge und Sonderausstellungen stattfinden, behandelt geschichtliche Themen. Weiterhin werden auch die einheimische Tierwelt, die Waldwirtschaft und das Jagdbrauchtum dargestellt. Eine kleine Bibliothek rundet das Angebot ab. Die BASF unterhält in Dannenfels ein Studienheim. Westlich des BASF-Hauses auf einem künstlich angelegten Wall- und Hügelsystem kann man noch einige Reste der Burgruine Tannenfels entdecken. Die Prot. Pfarrkirche (Oberstraße 12) gehört zu den ältesten Barockkirchen im Donnersbergkreis. Das Querhaus ist 1673, der massige Westturm mit der verschieferten Zwiebelhaube 1781 erbaut worden. Die Stumm-Orgel von 1758 ist mit Schnitzereien üppig verziert. Wer über Dannenfels redet, denkt natürlich gleich an die "Dicke Kastanie". Die uralte Edelkastanie, das Wahrzeichen des Ortes, ist mindestens 600 Jahre alt. Der Stamm misst einen Umfang von ca. 9 Metern. Eine sehenswerte kleine Einrichtung ist das Dorfmuseum der Familie Gümbel. Die Ev. Kirche (1673, Turm 1781) besitzt eine Stumm-Orgel (1758). Eng verbunden mit Dannenfels ist der Donnersberg mit dem Keltenwall und dem Ludwigsturm. 2003 konnte das „Haus Linn“ eingeweiht werden, das nostalgisch restaurierte Haus des Gastes mit Café und „Anno dazumal-Laden“.
INFO: Werbegemeinschaft, Telefon 06357 1614 oder VG-Verwaltung Kirchheimbolanden, www.dannenfels.de

Dannstadt-Schauernheim (LU)
südwestlich von Ludwigshafen, nahe der A 61, 7.174 Einwohner, 766 erstmals urkundlich erwähnt. OT: Hochdorf, Rödersheim, Assenheim. Sehenswertes: Queckbrunnen.
INFO: VG-Verwaltung, Telefon 06231 401-0. www.dannstadt-schauernheim.de

Darstein (PS)
östl. von Dahn. 227 Einwohner, 300 m NN, 1390 erstmals urkundlich erwähnt, liegt unmittelbar am Fuße der Burgruine Lindelbrunn.
INFO: VG-Verwaltung Hauenstein

Daub, Ronald
geboren 1958 in Sippersfeld, Autor von Büchern und Theaterstücken, u.a. „In der Nähe der Heimat“ (Erzählungen, 1992), „Kristin und die Rettung des Zauberwaldes“ (Fantasiegeschichte, 1993), „Der Bürgermeisterkandidat“ (Theaterstück, 1994), „Tine und die No Names rocken los“ (Jugendbuch, 1996). 1996 Preisträger im Literaturwettbewerb zur Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier mit dem Schauspiel „Jesus – Stein des Anstoßes“.

Deidesheim (DÜW)
zwischen Neustadt und Bad Dürkheim an der Deutschen Weinstraße, 3.805 Einwohner, 132 m NN, im 8. Jhdt. erstmals urkundlich erwähnt, seit 1395 Stadt, Luftkurort, Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung. Sehenswertes: Rathaus (16. Jhdt.) mit baldachingeschmückter Freitreppe (1724), Schauplatz der alljährlichen Geißbockversteigerung, Gasthaus „Zur Kanne“ (12. Jhdt.), ältester Gasthof der Pfalz, Museum für Weinkultur (im alten Rathaus), Bürgerhospital (1494), Deutsches Film- und Fototechnik Museum, Schloß Deidesheim, Heidenlöcher, Eckkopfturm, Stadtturm (zeitweise Domizil für einen Stadtschreiber), Weingut Geh. Rat Dr. von Bassermann-Jordan (1770), Pfarrkirche St. Ulrich (1480), Deidesheimer Hof (Gutshaus von 1702), Friedhofskapelle (1619), Ev. Kirche (1875), Geißbockbrunnen (an der Stadthalle), Geschichts- nd Brauchtumsbrunnen (Königsgarten). 1990 kehrte Bundeskanzler Kohl mit Michael Gorbatschow und 1994 mit Boris Jelzin in Deidesheim zum Mittagessen ein.
INFO: Tourist-Information, Bahnhofstraße 5, Telefon 06326 96770. www.deidesheim.de

Deimberg (KUS)
südwestlich von Lauterecken, 100 Einwohner, 1336 erstmals urkundlich erwähnt.
INFO: VG-Verwaltung Lauterecken

Dekanatsmuseum (Kirchenmuseum)
Grünstadt, Kirchheimer Str. 2 (Martinskirche, am Südende der Fußgängerzone). Dieses Museum im nördlichen Anbau der prot. Martinskirche enthält eine kleine Sammlung von meist kirchenbezogenen Teilen aus Grünstadt und Umgebung. Dazu gehören u.a. Abendmahlsgeräte um 1500 und 18. Jhdt., Tiefenthaler Grundstein-Beigaben mit ungeöffnetem Wein von 1761, eine barocke Sanduhr, Schlesinger-Gemälde aus dem 18. Jhdt. (Apostelzyklus), Altarfiguren, Dokumente, Bibeln und Leininger Gesangbücher vom 13. bis zum 18 Jhdt.
ÖFFNUNGSZEITEN: nach Vereinbarung. Eintritt: frei.
INFO: Telefon 06359 2253

Dellfeld (PS)
zwischen Pirmasens und Zweibrücken, 1.441 Einwohner, 1295 erstmals urkundlich erwähnt.
INFO: VG-Verwaltung Zweibrücken-Land

Dennweiler-Frohnbach (KUS)
nördlich von Kusel, 294 Einwohner, 327 m NN, 1389 erstmals urkundlich erwähnt.
INFO: VG-Verwaltung Kusel

Dernbach (SÜW)
8 km nordöstlich von Annweiler im Dernbachtal. 486 Einwohner, 220 m NN, 1189 erstmals urkundlich erwähnt, 1979/1984 Landessieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Sehenswertes: Kirche aus frühgotischer Zeit mit interessanten Wandgemälden (14. Jhdt.), Kirschblüte.
INFO: VG-Verwaltung Annweiler.

Deutsch, Prof. Karl-Heinz
1940 geboren, wohnhaft in Jockgrim. Freischaffender Künstler, Organisator mehrerer Bildhauer-Symposien in Rheinland-Pfalz. Sein "Markenzeichen" sind Kopfformen. Für seine Plastiken erhielt er u.a. den Pfalzpreis und den Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz.

Deutsches Kartoffelmuseum
Fußgönheim, Hauptstraße 62. Die ehemalige Synagoge, erbaut 1842, ist seit 1996 die Heimstätte des Kartoffelmuseums. Das Thema Kartoffel wird hier museal bearbeitet und sowohl in Bild- und Textmaterial wie auch mit alten bäuerlichen Gerätschaften zum Kartoffelanbau sowie der Kartoffelbe- und -verarbeitung vorgestellt. So erfährt man einiges über Botanik, Zucht, Krankheiten, Schädlinge, Kunst, Literatur und „Kurioses“. Weitere Texte und Schaubilder berichten über die Herkunft der Kartoffel aus Südamerika, über die Einführung in Europa, den ersten Anbau in der Pfalz und die Verbreitung in Preußen durch König Friedrich II.
ÖFFNUNGSZEITEN: 2. Sonntag im Monat 13 – 18 Uhr.
INFO: Telefon 06237 929266, www.kendzia.de/kartoffelmuseum

Deutsches Museum für Schuhproduktion und Industriegeschichte
Hauenstein, Turnstraße 5. Das Schuhmuseum ist in einem ehemaligen, unter Denkmalschutz stehenden Fabrikgebäude von 1928 untergebracht. Neben der industriellen Geschichte der Schuhproduktion stellt es am Beispiel der Region Hauenstein sehr plastisch und einfallsreich die kulturgeschichtliche Entwicklung und den Aufbruch der Gesellschaft ins Industriezeitalter dar. Die zahlreichen Ausstellungsobjekte, Fotos und Dokumente sind chronologisch angeordnet, so dass die Besucher quasi eine „Zeitreise“ vom Beginn der Hochindustrialisierung (ca. 1860) bis in die Gegenwart unternehmen können. Mit voll funktionsfähigen Maschinen werden den Besuchern die Arbeitsschritte der Schuhproduktion vermittelt. Der Reiz des Museums liegt aber auch darin, dass nicht nur die Arbeitswelt präsentiert wird, sondern auch das private und öffentliche Leben in Hauenstein und Umgebung um zu verdeutlichen, welchen Einfluss die Schuhindustrie auf das Leben und den Alltag der Menschen in der Region hatte. Eine funktionstüchtige Dampfmaschine, ein stilvoller Schusterladen, ein nahezu kompletter „Tante Emma Laden“, Motorräder, Möbel, zeitgemäße Kleidung und das Bemühen, den Besuchern das Lebensgefühl der einzelnen Jahrzehnte vor Augen zu führen, sind Belege für den Erlebnischarakter des Museums.
ÖFFNUNGSZEITEN: täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr.
INFO: Telefon 06392 915165. www.deutsches-schuhmuseum.de

Deutsches Ofenmuseum
Burrweiler, Hauptstr. 1. Obwohl er seit Jahrhunderten für die Menschen überlebenswichtig ist und für viele Familien den Mittelpunkt des häuslichen Lebens darstellt, ist der Ofen als Sammelobjekt kaum in Erscheinung getreten. Doch nachdem vor einigen Jahren Markus Stritzinger die Leidenschaft gepackt hat, ist in der Pfalz die weltweit größte Sammlung von originalen, funktionsfähigen Gussöfen und Herden entstanden. Mehr noch: Er hat sich auf die Wiederaufarbeitung von Öfen spezialisiert und ist nun einer von zwei Ofenrestauratoren in Deutschland. Man kann original alte Gussöfen und Herde erwerben und sie bundesweit anliefern lassen. Von den über 500 Öfen werden zahlreiche Prachtstücke in den guten Stuben und im Gewölbekeller des Anwesens präsentiert. In dem Museum wird die Geschichte der häuslichen Feuerstelle vom offenen Feuer bis ins 20. Jahrhundert gezeigt. So kann man in Burrweiler die gesamte europäische Ofenproduktion der letzten 300 Jahre mit Schwerpunkt Deutschland bewundern und sich auch ein historisches Stück kaufen. Das Besondere an diesem Museum ist, dass bei den Exponaten Kunst, Kultur, Gestaltung und Funktion in einem Objekt vereint werden. Und mit den spannenden Erläuterungen von Markus Stritzinger wird bald jeder Gast für die ausgefallenen Säulen-, Füll-, Koch-, Prunk- und Kunstöfen „Feuer fangen“.
ÖFFNUNGSZEITEN: Do. bis Fr. 14 - 18 Uhr, Sa. 11 – 17 Uhr, So. 13 – 18 Uhr. Eintritt: frei.
INFO: Markus und Ruth Stritzinger, Tel. 06345 919033, www.deutsches-ofenmuseum.de oder www.antik-ofen-galerie.de

Deutsches Schaustellermuseum
Lambrecht, Vereinsstraße 8. Einen riesigen Rummelplatz mit allerhand Buden, Karusellen, Fahrgeschäften, Festzelten und Kirmesmusik kann man in Lambrecht besuchen – zwar nur im verkleinerten Maßstab, aber um so größer und genauer in der detaillierten Darstellung. Ein Spaß für die ganze Familie.
ÖFFNUNGSZEITEN: Dienstag, Mittwoch, Freitag, Sonntag 10 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr. Eintritt: frei.
INFO: Telefon 06325 8873

Deutsches Straßenbaumuseum
Germersheim, Im Zeughaus. Das in Deutschland einzigartige Museum ist im ehemaligen Zeughaus der früheren Befestigungsanlage Germersheims zu Hause. Es befasst sich sehr informativ und mit zahlreichen anschaulichen Ausstellungsstücken eingehend mit dem Thema „Straße“ unter archäologischen, volkskundlichen und architektonischen Aspekten. Ein Blick auf einige ausgewählte Exponate wie Holzschneepflug (1850), Dampfwalze (1925), Schotterbrechwerk (1870), altgermanischer Bohlenweg (800 v. Chr.), originalgroße Modelle zur Entwicklung des Tunnelbaus, funktionsfähige Signalanlagen, historische Automobile zeigt, wie umfassend die Chronologie des Straßenbaus in all seinen Facetten von der Frühzeit bis in unser Jahrhundert beleuchtet wird.
ÖFFNUNGSZEITEN: Dienstag bis Freitag 10 - 18 Uhr, Samstag/Sonntag 11 - 18 Uhr.
INFO: Telefon 07274 500500. www.deutsches-strassenmuseum.de.

Deutsches Weinlesefest
Neustadt. Das große Weinfest (erste Oktoberwoche) beginnt traditionell mit der Wahl der Pfälzischen Weinkönigin. Am zweiten Tag wird die Deutsche Weinkönigin gekrönt. Den Abschluss bildet am Sonntag Deutschlands längster Winzerfestzug durch die Straßen der Stadt. 2007 sahen rund 200.000 Zuschauer den fast dreistündigen Festzug mit 137 Zugnummern.

Deutsches Weintor
Schweigen-Rechtenbach. 1936 entstandene wuchtige Straßenüberbauung, die auf den Beginn der Deutschen Weinstraße hinweist.

Deutsche Weinstraße
1935 als erste Touristikroute Deutschlands ins Leben gerufen. Verläuft auf einer Länge von 80 km von Schweigen-Rechtenbach (Weintor) am Haardtgebirge entlang durch 36 Gemeinden bis Bockenheim. Sie verbindet das gesamte pfälzische Rebengebiet. Die Touristikroute trägt dazu bei, das pfälzische Rebenland als landschaftlich reizvolles Reisegebiet vorzustellen und den Bekanntheitsgrad der Pfälzer Weine zu fördern. Eine schwarze Traube auf gelbem Grund kennzeichnet den Verlauf der Straße.

Deutsch-Französischer Radwanderweg
Der Radwanderweg ist der erste grenzüberschreitende Radwanderweg zwischen der Pfalz und dem Nord-Elsass. Er führt von Lauterburg auf deutscher Seite bis nach Scheibenhardt und auf französischer Seite weiter über Niederlauterbach, Salmbach bis nach Schleithal. Über Querverbindungen gelangt man in das Radwandernetz des Landkreises Germersheim.
INFO: Kreisverwaltung Germersheim, Telefon 07274 53-232.

Deutsch-Französisches Puppen- und Spielzeugmuseum
Schweigen-Rechtenbach, St. Urbansplatz 8. Auf über 400 qm stellen Beate und Erich Gehrlein mehr als 5.000 Exponate an alten Spielwaren wie Puppen,Spiele, Holz- und Blechspielzeug aus. In den zahlreichen Vitrinen kann man sehen, was Kinderherzen in den vergangenen Jahrhunderten höher schlagen ließ. Ausstellungsschwerpunkte: Puppen aus Porzellan, Celluloid, Pappmaché, Masse, Keramik, Wachs, Blech, Aluminium, Gummi, Holz, Stoff und Filz ( Große Bärenschule ( Burgen ( Westernstadt ( Puppenhäuser ( Kaufläden ( Theater ( Jahrmarkt ( Weihnachtsspielzeug ( Zoo ( Kriegsspielzeug ( Puppenwagen ( Spiel-Haushaltsgeräte ( Eisenbahn ( das wahrscheinlich älteste Kinderlaufrad der Welt.
ÖFFNUNGSZEITEN: April bis Oktober täglich 11 bis 18 Uhr, November bis März sonntags 11 bis 18 Uhr. Eintritt wird erhoben.
INFO: Telefon 06342 92140

Deutsch-Französische Touristik-Route
Näheres über das Gemeinschaftsprojekt der Länder Baden, Elsass und Pfalz erfährt man bei der Touristik-Gemeinschaft Baden-Elsass-Pfalz, Baumeisterstraße 2, Karlsruhe, Telefon 0721 35502-36.

Diamantschleifermuseum
Brücken, Hauptstr. 47. In den neuen Räumen und mit modernen Schautafeln wird die Geschichte (ab 1888) und die wirtschaftliche Bedeutung der Diamantenindustrie, insbesondere für die dortige Region, vollständig aufgearbeitet. Besonderen Wert wird dabei auf die Darstellung der Arbeitsabläufe gelegt. Mehrere original eingerichtete und voll funktionsfähige Arbeitsplätze sind vorhanden, an denen sonntagsnachmittags Vorführungen stattfinden. Weitere Schwerpunkte: Über 30 der berühmtesten Diamanten der Welt (karatgenau nachgeschliffen in Bergkristall) ( Kleinster handgeschliffener Diamant der Welt ( Präzisionswerkzeuge ( Modelle der Bearbeitung vom Oktaeder zum Brillanten ( Einrichtung eines Kontors ( Videodarstellungen. ( kleiner Schmuckladen.
ÖFFNUNGSZEITEN: Dienstag 9 – 13 Uhr, Donnerstag 13 – 18 Uhr, Sonntag 13 – 18 Uhr.
INFO: Telefon 06386 993168 oder 06373 5040,  www.bruecken-pfalz.de

Diedesfeld
Stadtteil von Neustadt, 1221 erstmals urkundlich erwähnt, jedoch bereits durch Römer (Weinbau) und Franken besiedelt. Sehenswertes: Rathaus (1701) mit Brunnenhalle, Schlössel (1594), Remigiuskirche (1751) mit Rokokoaltar

Dielkirchen (KIB)
nördlich von Rockenhausen an der B 48, 567 Einwohner, 185 m NN, 863 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Alte Wohnbauten, zum Teil mit Fachwerk (18./19. Jhdt.), prägen das Ortsbild. Die Prot. Kirche (Hauptstraße 3, direkt an der B 48) aus dem Jahr 1738 ist ein typisches Beispiel einer nordpfälzischen lutherischen Dorfkirche. Der Turm war vermutlich bereits 1728 fertiggestellt. Auf dem verschieferten Glockengeschoß ragt eine Laterne mit Schweifhaube empor. Zwei der drei Glocken sind sogar älter als die Kirche. Die erste stammt aus der Zeit um 1250 (vermutlich die älteste Glocke in der Pfalz), die andere ist auf 1464 datiert, die jüngste Glocke wurde 1870 angebracht. Der Innenraum mit der dreiseitig umlaufenden Empore ist zwar 1965/70 renoviert worden, wobei jedoch der Charakter aus dem 18. Jhdt. erhalten blieb. Die Orgel hat Philipp Christian Schmidt aus Rockenhausen im Jahre 1793 erbaut.
INFO: VG Rockenhausen

Die Naturfreunde (siehe Naturfreunde)

Dierbach (SÜW)
6 km östlich von Bad Bergzabern im Dierbachtal, 566 Einwohner, 154 m NN, 1084 erstmals urkundlich erwähnt, von der Landwirtschaft geprägter Ort.
INFO: VG-Verwaltung Bad Bergzabern.

Die Reblaus
Neustadt, Maximilianstr. 5. Kleinkunstbühne mit Erwachsenen-, Jugend- und Kinderprogramm. Telefonische Kartenbestellungen unter 06321 82634.

DIE RHEINPFALZ
Mit einer Gesamtauflage von rund 260.000 Exemplaren deckt DIE RHEINPFALZ als regionale Tageszeitung die gesamte Pfalz ab. Das Verbreitungsgebiet ist in fünf Verlagsbezirke (Ludwigshafen, Neustadt, Kaiserslautern, Landau, Zweibrücken) eingeteilt. Jeder Bezirk bildet für sich eine kleinere Produktionseinheit, die die Bereiche Redaktion, Anzeigen, Vertrieb Personal- und Rechnungswesen fast vollständig abdeckt. DIE RHEINPFALZ besteht aus einem überregionalen Teil (in der ganzen Pfalz im wesentlichen gleich) und dem Lokalteil (12 verschiedene Ausgaben). 1945 wurde der Verlag in Neustadt gegründet. Im gleichen Jahr erschien die erste Ausgabe (Vorderpfalz) mit 4 Seiten. Seit 1949 erscheint die Zeitung täglich (vorher 3 mal wöchentlich). Durch den Aufbau weiterer Redaktionen in der Pfalz hat sich DIE RHEINPFALZ zu einer der größten deutschen Tageszeitungen entwickelt.
INFO: www.rheinpfalz.de

Dietrich, Wilfried
geboren am 14. Oktober 1933 in Schifferstadt, gestorben am 2. Juni 1992 in Durbanville (Süfafrika). Der „Kran aus Schifferstadt“ war einer der bekanntesten Sportler Deutschlands. Als Ringer war er unter anderem 30-facher Deutscher Meister, sechsfacher Mannschaftsmeister (viermal mit dem VfK Schifferstadt), Olympiasieger 1960, Weltmeister 1961, Europameister 1967 und mehrfacher Zweit- oder Drittplatzierter bei diesen Wettbewerben. Von 1956 und 1962 war er weltweit unbesiegt. Seinen spektakulärsten Sieg feierte er gegen den vier Zentner schweren Amerikaner Chris Taylor bei den Olympischen Spielen 1972 in München.

Dietrichingen (PS)
südlich von Zweibrücken nahe der franz. Grenze, 344 Einwohner, 1295 erstmals urkundlich erwähnt.
INFO: VG-Verwaltung Zweibrücken-Land

Dill, Otto
Geboren 1884, Maler, der hauptsächlich durch seine unzähligen Tierbilder große Anerkennung fand.

Dimbach (PS)
östl. von Dahn, 184 Einwohner, 350 m NN, 1135 erstmals urkundlich erwähnt.
INFO: VG-Verwaltung Hauenstein

Dirmstein (DÜW)
östlich von Grünstadt, 3.113 Einwohner, 110 m NN, 763 als Weinbauort urkundlich erwähnt. Im Mittelalter Sitz zahlreicher Adelsfamilien, Stadtrechte vom 16. Jh. bis zur franz. Revolution. Sehenswertes: Schloß mit St. Michaels-Tor, Sturmfeder'scher Palais, Schloßplatz, Quadtsches Schloß, Koeth-Wanscheidsches Schloß, bischöfliches Wasserschloß, Kirche St. Laurentius (1746, mitgeplant von Balthasar Neumann, beide Konfessionen in getrennten Räumen unter einem Dach), Spitalkapelle, Bürgerhäuser, kleinste Fußgängerzone Deutschlands (111 m). In Dirmstein befindet sich der Anfangs- oder Endpunkt für Wanderungen auf dem Eckbach-Mühlenweg (an der Spormühle im Südwesten der Gemeinde).
INFO: Gemeindeverwaltung, Telefon 06238 667 oder VG-Verwaltung Grünstadt-Land

Dittweiler (KUS)
nördlich von Waldmohr, 927 Einwohner, 1316 erstmals urkundlich erwähnt.
INFO: VG-Verwaltung Schönenberg-Kübelberg

Dom zu Speyer (siehe Kaiserdom)

Donnersberg
Südwestlich von Kirchheimbolanden. Mit 687 m der höchste Berg der Pfalz. Frühgeschichtliche Spuren sowie ein teilweise rekonstruierter Ringwall beweisen, dass sich bereits Kelten auf dem Donnersberg ange-siedelt hatten. Der Berg ist Namensgeber für den ihn umgebenden Landkreis. Eigentlich ist der Donnersberg ein vulkanischer Gebirgsstock, der sich aus mehreren Erhebungen zusammensetzt. Jedoch wird der Hauptberg mit dem Königsstuhl (höchster Punkt) allgemein als Donnersberg bezeichnet. Der gesamte Berg ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Der Berg kann über Dannenfels befahren werden.

Donnersberghaus
Dannenfels, Oberstraße 4. Die in diesem Informationszentrum vorgestellten Exponate geben einen repräsentativen Querschnitt durch die Bereiche Naturwissenschaft und Lebensgeschichte am Donnersberg. Schwerpunkte: Geowissenschaftliche Aspekte des Donnersberg-Massivs ( Erinnerungen an den Silber-, Kupfer-, Quecksilber- und Eisen-Bergbau in früherer Zeit ( einheimische Holzarten in Form von Holzscheiben und kolorierten Zeichnungen ihrer Knospen, Blüten und Blätter ( Geschichtliche Themen des Donnersberg-Gebietes ( Werkzeuge aus der Steinzeit ( Funde, Modelle, Rekonstruktionen und Schautafeln zur Epoche der Kelten auf dem Donnersberg ( Darstellung der ehem. Burgen des Donnersbergs ( ein Modell des Hofgutes auf dem Donnersberg, das aus dem ehem. Kloster St. Jakob hervorgegangen war ( Entwicklung der Gemeinde Dannenfels ( Diorama zur einheimischen Tierwelt ( Darstellung der Waldwirtschaft und des Jagd-Brauchtums. Eine kleine Sonderausstellung befasst sich mit einem berühmten Dannenfelser, dem Geologen und Gründer der geologischen Landesämter in Deutschland, Karl Wilhelm von Gümbel. Für Interessenten steht in einer kleinen Bibliothek eine Auswahl wissenschaftlicher und kultureller, heimatbezogener Literatur zur Verfügung. Anfahrt: A 63, Abfahrt Göllheim/Dannenfels, der Beschilderung nach Dannenfels folgen, in der Dorfmitte an der „Alten Kastanie“ links in die Mittelstraße abbiegen (Rg. Steinbach), am Rathaus rechts bergan in die Oberstraße.
ÖFFNUNGSZEITEN: von Mai bis Oktober jeden letzten Samstag im Monat von 15 bis 17 Uhr. Eintritt: frei.
INFO: Herr Hofmeister (Telefon 06357 261) und Herr Tremel (Telefon 06357 383)

Donnersbergkreis
79.228 Einwohner, Fläche ca. 645 qkm. 1969 aus Teilen der früheren Landkreise Rockenhausen und Kirchheimbolanden gebildet. 81 Gemeinden, die in den sechs Verbandsgemeinden Alsenz-Obermoschel, Eisenberg, Göllheim, Kirchheimbolanden, Rockenhausen und Winnweiler zusammengefasst sind. Kreisangehörige Städte sind Kirchheimbolanden (Sitz der Kreisverwaltung), Eisenberg, Obermoschel und Rockenhausen. Geprägt wird das Landschaftsbild von der weithin sichtbaren Silhouette des Donnersbergmassivs.

Donsieders (PS)
nördlich von Pirmasens, 1.026 Einwohner, 400 m NN, 1295 erstmals urkundlich erwähnt.
INFO: VG-Verwaltung Rodalben

Dorfmuseum Dannenfels
Dannenfels, Hohlstr. 1. In einem um 1830 errichteten landwirtschaftlichen Nebengebäude hat Ernst Gümbel 1978 begonnen, eine Darstellung land- und hauswirtschaftlicher Geräte und Gegenstände einzurichten. Eine Rarität ist die Pflugsammlung, die alle Gespannpflüge umfasst, die in dieser Gegend genutzt wurden. Durch die Rekonstruktion alter Hakenpflüge kann damit die Entwicklung der Bodenbearbeitung über ca. 10.000 Jahre demonstriert werden. Die Privatsammlung zeigt eindrucksvoll das Leben auf dem Lande in der Vergangenheit bis in die 1950er Jahre. Die ca. 800 Exponate sind zum größten Teil offen ausgestellt und auch zum Anfassen. Bei vielen kann die Funktion direkt demonstriert werden. Schwerpunkte: landwirtschaftliche Geräte und Maschinen aus früheren Zeiten ( hauswirtschaftliche Geräte und Gebrauchsgegenstände, Geschirr, Hilfsmittel der Milchverwertung ( Unterlagen der Orts- und Familiengeschichte ( Spielzeug, Schulutensilien und Exponate aus der Zeit des letzten Krieges ( Heimatliteratur ( Arbeitsgeräte aus Handwerk, Holz- und Landwirtschaft.
ÖFFNUNGSZEITEN: von Oktober bis Mai jeden letzten Samstag im Monat von 15 bis 17 Uhr. Eintritt: frei.
INFO: Ernst Gümbel, Tel. 06357 7451

Dorfmuseum Rohrbach
Rohrbach, Hauptstraße 11. Das Pfiesterhaus, ein Fachwerkbau aus dem Jahre 1575, bietet den passenden Rahmen für das Museum. Die sorgfältig restaurierten Exponate, die fast ausnahmslos aus Rohrbach stammen, vermitteln einen Eindruck von dem früher bäuerlich geprägten Alltagsleben und vom Brauchtum der letzten zwei Jahrhunderte. Obergeschoss, Speicher, Keller und Schuppen beherbergen Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens, landwirtschaftliches Gerät, Werkzeuge aus alten Handwerksbetrieben, Produkte aus Rohrbacher Steinzeugfabrikation und das, was vom „Tante-Emma-Laden“ übrig geblieben ist.
ÖFFNUNGSZEITEN: 1. Sonntag im Monat 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr. Eintritt: frei.
INFO: Telefon 06349 8976 (Gudrun Elsner) oder 1259 (Fritz Schaurer).

Dörnbach
Stadtteil von Rockenhausen, 1315 erstmals urkundlich erwähnt, ca. 250 m NN, am Wetzenbach.

Dörrenbach (SÜW)
3 km südwestlich von Bad Bergzabern, 980 Einwohner, 350 m NN, 992 erstmals urkundlich erwähnt, anerkannter Erholungsort. Der malerische Winzerort wird wegen seines historischen Dorfbildes das "Dornröschen der Südpfalz" genannt. Sehenswertes: Altes Rathaus im Renaissance-Fachwerkstil (1590), historische Wehrkirchenanlage mit Simultankirche (um 1300), Stäffelsbergturm, Burg Guttenberg.
INFO: Verkehrsverein, Im Rödelstal 26, Telefon 06343 2244 oder VG-Verwaltung Bad Bergzabern. www.doerrenbach.de

Dörrmoschel (KIB)
westlich von Rockenhausen, 160 Einwohner, 365 m NN, 1275 erstmals urkundlich erwähnt. Dörrmoschel war um 1700 Witwensitz der Pfalzgräfin Charlotte Friederike (gest. 1712). Sehenswertes: Eine originelle Sammlung findet man im Steinemuseum. 1710/12 ließ Pfalzgräfin Charlotte Friederike, die hier ihren Witwensitz hatte, die Prot. Kirche (Ortsstraße 48, am Ortsrand Rg. Rathskirchen) erbauen. Deshalb trägt die Kirche am Eingangsportal das pfalzgräfliche Wappen. Seit Mitte des 16. Jhdts. handelt es sich um eine reformierte Kirche. Das Aussehen dieser typischen barocken Landkirche wird geprägt von dem einfachen Saalbau mit Rundbogenfenstern und einem Schiefer-Satteldach. Statt eines Turms findet man einen Dachreiter mit einer Schweifhaube vor. Das südliche, von zwei Säulen eingerahmte rundbogige Portal zur Straße hin ist reichlich verziert. Es schließt ab mit dem von zwei Löwen gehaltenen Wappen der Pfalzgräfin. Die Dörrmoscheler Kirche ist eine der ältesten barocken Landkirchen in dieser Gegend. Von 1966 bis 1970 ist der Innenraum der Kirche gründlich renoviert worden. Der alte Friedhof wurde bis 1825 genutzt.
INFO: VG-Verwaltung Rockenhausen

Drachenfliegen
Drachenflugmöglichkeiten bieten sich am Donnersberg (687 m), am Stolzenbergerhof im Alsenztal (nördl. von Rockenhausen), am Herzerberg bei Pfeffelbach (westl. von Kusel), beim Burgberg in Eisenberg-Stauf (westl. von Frankenthal) und für Könner vom Hohenberg zwischen Annweiler und Birkweiler (Richtung Landau).
INFO: Pfälzer Drachenfliegerverein, Telefon 06359 5235, Herr Kessler.

Draisinen-Tour
Ein nicht alltägliches Erlebnis auf einem außergewöhnlichen Gefährt gibt es seit Mai 2000 im Nordpfälzer Bergland. Mit Fahrrad-Draisinen kann man dort auf einer früheren Bahnstrecke 40 Kilometer durch die Natur radeln. Ein Riesenspaß für Familien, Cliquen und Vereine. Für Eltern ist es eine irreale Erfahrung: Die Kinder drängeln sich darum, etwas leisten zu dürfen. Jeder will als erster an die Pedale, um mit der Draisine auf große Fahrt zu gehen. Und wider allen Erziehungsregeln sind die Kids immer wieder bereit, ein Stück der Strecke zu treten. Auf die originelle Idee mit der Draisine kamen die Landkreise Kusel und Bad Kreuznach und das Fachgebiet "Ländliche Ortsplanung" der Universität Kaiserslautern. Um einen früheren Bahngleis erhalten zu können, richteten sie die Draisinenstrecke ein, die nun von Altenglan über Lauterecken nach Staudernheim führt. Bis zu vier Personen können mit dem Schienenfahrzeug auf Tour gehen. Von diesen müssen zwei strampeln, zwei Erwachsene bzw. drei Kinder können es sich auf der Bank bequem machen. Außerdem ist noch etwas Platz für Fahrräder und Verpflegung. Die Vorteile der Draisine: Die Fahrer müssen nicht lenken bzw. permanent auf den Verkehr achten und können deshalb die idyllische Landschaft des Pfälzer Berglandes genießen. Im Gegensatz zur Fahrradtour ist die ganze Familie oder Clique auf einem Gefährt zusammen. Man kann sich unterhalten, etwas trinken oder essen ohne anzuhalten und wer schwere Beine bekommt, kann sich ablösen lassen und ein wenig ausruhen. Damit die Tour nicht zum Stress wird, wurden ungefähr alle zwei Kilometer Haltepunkte eingerichtet, an denen die Draisinen diebstahlsicher abgestellt werden können. Da bleibt dann genügend Zeit, die Umgebung zu erkunden, Dörfer und Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen und in einem der zahlreichen Gasthäuser Rast zu machen. Damit der Verkehr auf der eingleißigen Strecke reibungslos verläuft, wird an geraden Tagen flussaufwärts von Staudernheim nach Altenglan gefahren, an ungeraden Tagen flussabwärts von Altenglan nach Staudernheim. Von Lauterecken, das genau in der Mitte der Strecke liegt, kann man immer auf eine der beiden 20 km langen Halbetappen starten. Zurück an den Ausgangspunkt geht es dann per Bus. Dieser fährt an Wochentagen stündlich, am Wochenende alle zwei Stunden. Der Busfahrpreis ist im Mietpreis für die Draisine bereits enthalten. Unterwegs gibt es Einiges zu entdecken, wie zum Beispiel verschiedene Sträucher und Pflanzen, Eidechsen, Rehe, schön renovierte alte Bahnhofsgebäude und natürlich die Biergärten. Da die Draisinen sehr begehrt sind, muss man frühzeitig reservieren!
INFO: Tourist-Info Kusel, Telefon 06381 424270. www.draisinentour.de

Dreifaltigkeitskirche
Speyer, Große Himmelsgasse 4. Der Grundstein für diesen beeindruckenden Kirchenbau wurde am 22. April 1701 gelegt, die Einweihung als lutherische Stadtkirche fand am 31. Oktober 1717 statt. Das Gebäude ist 43 Meter lang, 18 Meter breit und 15 Meter hoch. Baumeister war Johann Peter Graber. Besonderheiten der barocken, weitgehend aus Holz gefertigten Inneneinrichtung sind die beiden dreiseitig umlaufenden Emporen, die üppigen Deckengemälde und am Altar und an der Kanzel die aufwändigen Holzschnitzereien.
INFO: www.dreifaltigkeit-speyer.de.

Dreisen (KIB)
südl. von Kirchheimbolanden an der B 40, anerk. Fremdenverkehrsgemeinde, 1.007 Einwohner, 230 m NN, 863 erstmals urkundlich erwähnt, wird von der Pfrimm durchflossen. Sehenswertes: Zahlreiche Fachwerkhäuser (18./19. Jhdt.) und historische Hofanlagen verleihen dem Ort ein gemütliches Ambiente. Das Rathaus mit Türmchen (1711) zählt zu den schönsten Fachwerkbauten der Nordpfalz Der Dorfplatz mit dem Mühlrad lädt zum Verweilen ein. Auf dem ehem. Friedhof rund um die Kirche stehen ein Spitzbogenportal aus dem Jahre 1518 und noch mehrere alte Grabsteine Die Ev. Kirche St. Michael (1781 erbaut, mit Teilen von 1517) besitzt eine Orgel und eine Ausstattung aus dem 18. Jhdt. Im OT Münsterhof existieren noch geringe Baureste des 872 gegründeten Klosters St. Saturnin und das ehemalige Herrenhaus der Herren von Geispitzheim, ein stattliches Gebäude mit Mansardendach.
INFO: VG-Verwaltung Göllheim

Druckereimuseum Kusel
Kusel, Landschaftsstr. 5. Einen Einblick in die regionale Geschichte der Zeitungsherstellung vermittelt die alte Zeitungsdruckerei, in der die „Kuseler Zeitung“ und das „Kuseler Tagblatt“ gesetzt und gedruckt wurden. Das Museum zeigt neben einer Zylinder-Schnelldruckpresse auch Zeilensatz und Setzmaschine, alte Druckvorlagen, Schriften und alte Schreibmaschinen. Außerdem sind die kompletten Bestände der zwischen 1902 und 1969 erschienenen Lokalzeitung vorhanden.
ÖFFNUNGSZEITEN: nach Vereinbarung. Eintritt: frei.
INFO: Telefon 06381 6766.

Druckereimuseum
Wolfstein, Lauterstr. 5. Um die Geschichte des Buchdrucks nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wurde dieses Museum eingerichtet. Die unterschiedlichsten Gegenstände dokumentieren die Druckkunst des späten 18. und des frühen 19. Jahrhunderts. Eine Druckmaschine „Tiegel-Regina“, einschließlich Transmission mit Zubehör, eine Papier-Radschneidemaschine, eine Pappschere (Schneidemaschine), eine Buchpresse, Schriftregale mit großen und kleinen Schriftkästen, eine Handpresse, eine Heft- und eine Stanz- und Perforiermaschine sind vorhanden. Zum Museum gehört auch ein Zeitungsarchiv.
ÖFFNUNGSZEITEN: nach Vereinbarung. Eintritt: frei.
INFO: Telefon 06304 214

Drumm, Georg
Der Wandermusikant aus Erdesbach komponierte die Marschhymne „Hail America“, den Zeremonienmarsch des Weißen Hauses in Washington, mit dem noch heute die Staatsgäste empfangen werden.

Dudenhofen (LU)
westlich von Speyer, 5.811 Einwohner, 1156 erstmals urkundlich erwähnt.
INFO: VG-Verwaltung, Telefon 06232 9191-0. www.dudenhofen.de

Dunzweiler (KUS)
nordwestlich von Waldmohr, 968 Einwohner, 1108 erstmals urkundlich erwähnt.
INFO: VG-Verwaltung Waldmohr

Dürkheimer Fass
Das größte Fass der Welt mit einem Fassungsvermögen von 1,7 Mio. Litern steht in Bad Dürkheim. 1933 verarbeitete der Handwerksmeister Fritz Keller über 200 cbm Holz zu dem 13,5 m hohen Fass. In dem Weinlokal im Fass finden über 500 Personen Platz. Ein kleiner Vergleich: Wenn ein Mensch im Laufe seines Lebens (80 Jahre) das Fass leertrinken wollte, müsste er täglich 58 Liter schlürfen.

Dürkheimer Wurstmarkt
Bad Dürkheim. Das größte Weinfest der Welt findet alljährlich am 2. und 3. Septemberwochenende statt. Die Tradition des ehem. "Michaelismarkt" geht bis in die Mitte des 15. Jhdts. zurück. Weinzelte, Weinlauben, ein riesiger Jahrmarkt und eine Ausstellung bilden den Rahmen des Volksfestes, bei dem u.a. weit über 200.000 Liter Wein getrunken werden. Übrigens: Die Weinlauben werden im Volksmund "Schubkärchler" genannt. Dieser Name rührt aus der Zeit, als die Winzer den Wein mit dem Schubkarren zum Wurstmarkt brachten, um ihn dort zu verkaufen.

Duttweiler
seit 1974 Ortsteil von Neustadt/Weinstraße, ca. 965 Einwohner, liegt klimatisch günstig zwischen Rheinebene und Pfälzerwald, daher sind dort 20 Winzer tätig, darunter einige deutsche Topwinzer. Das "alte" Weindorf feiert seit 1946 ein Weinfest, das zu den ältesten in der Pfalz gehört. Ebenso wird jährlich eine Weinprinzessin gewählt. INFO: www.duttweiler.de.

Dynamikum
Pirmasens, Fröhnstraße 8. Das Dynamikum ist das einzige Science-Center in Rheinland-Pfalz. Als Mitmachmuseum lädt es die Besucher dazu ein, die verschiedensten Phänomene aus Natur und Technik durch die aktive Beschäftigung mit den Exponaten selbst zu erforschen und an interaktiven Experimentierstationen in wahrsten Sinne des Wortes zu "be-greifen". Ein Merkmal des Dynamikums ist der durchgängig thematisierte Leitgedanke der Bewegung, der sich durch die acht Bereiche Antritt, bewegte Masse, Dreh, Bewegungsmaschinen, schnelle Natur, Menschenkräfte, Denken in Bewegung und Tanz der Welt zieht. Vor allem Jugendlichen möchte das Museum als Ergänzung zum Schulunterricht einen neuen, spektakulären Zugang zu den Naturwissenschaften ermöglichen. Der etwa 4.000 Quadratmeter umfassende Ausstellungsort befindet sich im traditionsreichen Gebäudekomplex der ehemaligen Schuhfabrik Rheinberger, der zu einem modernen Dienstleistungscenter umfunktioniert wurde. INFO: www.dynamikum.de.