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Camping
Bei der Pfalz-Tourist-Information in Neustadt ist ein "Pfalz-Campingführer" mit Informationen über Campingplätze und deren Ausstattung sowie Wohnmobilstellplätze erhältlich. Info: Telefon 06321 2466 Campingplatz Pfrimmtal. Walter Hetsch eröffnete 1969 offiziell diesen Campingplatz auf dem Pfrimmerhof. Die 7,8 Hektar große Anlage verfügt über 240 Standplätze, drei Wasch- und Toilettenanlagen, Zeltplatz, Bolzplatz, Informationsbüro und den „Mühlweiher“. Caravans und Mobilheime können angemietet werden. Beliebt und mehrfach ausgezeichnet ist der Campingplatz wegen seiner ruhigen Lage und der vielfältigen einheimischen Tier-, Sträucher- und Baumarten, die hier zu finden sind. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Landgasthof „Hetschmühle“.

Carlsberg (DÜW)
zw. Kaiserslautern und Grünstadt, 3.503 Einwohner, 330 m NN, um 1750 gegründet, Luftkurort. Die Sandsteinstatue "Handelsmann" am Eingang des alten Friedhofs erinnert daran, dass Carlsberg eine der größten Händlersiedlungen Deutschlands war. Sehenswertes: Ev. Kirche (1864), Kath. Kirche (1874). OT: Hertlingshausen.
INFO: VG-Verwaltung Hettenleidelheim

Caroline von Nassau-Oranien
1743 in Holland als Tochter des Prinzen von Oranien und Fürsten von Nassau-Dietz und seiner Frau Anna geboren. 1760 heiratete die Prinzessin Carl Christian von Nassau-Weilburg und kam so in den Jahren danach nach Kirchheimbolanden, wo sie zusammen mit ihrem Gatten nach 1770 ihren ständigen Wohnsitz hatte. Sie förderte mit Konzerten und Theateraufführungen das kulturelle und gesellschaftliche Leben in der Stadt. Zusammen mit ihrem Mann kümmerte sie sich aber auch um sozial Schwache, in dem sie z. B. eine Pensionskasse für Schulbedienstete und eine Witwen- und Waisenkasse mitfinanzierte. Prinzessin Caroline brachte 12 Kinder zur Welt. Am 6. Mai 1787 starb sie im Alter von 44 Jahren in Kirchheimbolanden. (siehe auch unter „Mozart“)

Casimir, Johann
geboren am 7. März 1543 in Simmern, gestorben am 6. Januar 1592 in Heidelberg. Er war der dritte Sohn von Friedrich von Pfalz-Simmern. Nach dessen Tod im Jahr 1576 erhält er Ländereien im linksrheinischen Teil der Pfalz, zu denen unter anderem Frankenthal, Kaiserslautern und Neustadt gehörten. Der überzeugte Calvinist residierte in Kaiserslautern und in Friedelsheim, wo er sich ein prächtiges Renaissanceschloss errichten ließ. Johann Casimir verlieh 1577 Frankenthal die Stadtrechte. Verheiratet war er von 1570 bis zu deren Tod in 1590 mit Elisabeth von Sachsen. In dem Pfalzgrafen wird wegen seiner außergewöhnlichen Jagdleidenschaft der vielbesungene "Jäger aus Kurpfalz" gesehen.

Casimirianum
Neustadt. Ehemalige calvinistisch-theologische Hochschule, dreigeschoßiger Renaissancebau. 1576 von Pfalzgraf Johann Casimir gegründet. Er nahm von seinem evangelisch-lutherischen Bruder, Kurfürst Ludwig VI., die in Heidelberg wegen ihres Glaubens entlassenen Professoren, Pfarrer und Studenten auf. Die Hochschule bestand jedoch nur bis 1584. Als Johann Casimir 1583 nach dem Tod seines Bruders die Herrschaft über die gesamte Pfalz übernahm, stellte er nämlich die reformierte Uni in Heidelberg wieder her. In Neustadt entstand die erste reformierte Bibelausgabe Deutschlands.

Chawwerusch-Theater
Herxheim, Obere Hauptstraße 14. Das professionelle freie Theater wurde 1984 gegründet. Leben, arbeiten und spielen in der Provinz ist Teil der Programmatik. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Auseinandersetzung mit dem "Volkstheater". Diesen Begriff zu entstauben und lustvoll mit neuem Leben zu füllen, ist ein zentrales Anliegen der Gruppe. Musik ist ein wichtiger Bestandteil der Chawwerusch-Inszenierungen. Das Chawwerusch Theater geht regelmäßig auf Tournee durch Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und macht auch Abstecher ins benachbarte Frankreich und in die Schweiz. Seit 1993 hat Chawwerusch in Herxheim eine eigene Spielstätte, den TheaterSaal. Ein alter Dorftanzsaal wurde zu einem Theater mit besonderem Flair umgebaut. Hier werden vorwiegend eigene Produktionen gezeigt, ergänzt wird das Programm durch Gastspiele. Im Spielplan des Chawwerusch-Theaters liegt der Schwerpunkt in der Entwicklung eines Freilicht-Theater-Stücks, das in einer Sommertournee gespielt wird. Daneben werden Studio-Produktionen erarbeitet, die zum Teil experimentellen Charakter haben, zum Teil stärkeres Gewicht auf Unterhaltung legen. Chawwerusch Theater ist ein Zusammenschluss von freien Theaterleuten. Gäste ergänzen als SchauspielerInnen und im Regiefach das Ensemble. Das Chawwerusch Theater spielt im Jahr circa 140 Vorstellungen, wobei etwa die Hälfte im TheaterSaal in Herxheim, die andere Hälfte im Rahmen von Tourneegastspielen gezeigt wird. Geschichtstheaterprojekte auf der Grundlage des Spurensicherungsansatzes und dessen theatrale Verwirklichung mit AmateurschauspielerInnen sind ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit. Was bedeutet eigentlich Chawwerusch? Das ist ein Begriff aus dem Rotwelsch, einer Geheimsprache, die früher vom fahrenden Volk gesprochen wurde, und heißt Bande, die sich für einen Coup zusammenschließt und sich dann wieder in alle Winde zerstreut.
INFO: Obere Hauptstraße 14, 76863 Herxheim, Telefon: 07276 5991, Telefax: 7321, Bürozeiten: vormittags: Dienstag bis Freitag von 9.00 - 12.00 Uhr, nachmittags: Dienstag und Donnerstag von 14.00-16.00 Uhr. Internet: www.chawwerusch.de  

Chio-Chips
siehe „Opel, Carlo von“

Christmann, Dr. Ernst
geboren 1885 in Kaulbach, gestorben 1974 in Kaiserslautern. Lehrer, Volkskundler, Namensforscher, Mundartdichter. Schrieb u.a. "Die Siedlungsnamen der Pfalz". Von 1925 bis 1955 leitete er die Sammelarbeiten zum Pfälzischen Wörterbuch.

Claus, Fritz
Geboren 1853 in Martinshöhe, 1923 in Edenkoben gestorben. Pfarrer, Schriftsteller und Sänger. Eigentlich hieß er Johann Martin Jäger. Seine Kindheit verbrachte er in Münchweiler (Kreis Pirmasens). Schon damals hatte der Pfälzerwald eine besondere Anziehungskraft auf den Jungen. Als Stadtpfarrer von Zweibrücken (1893 bis 1910) entfaltete er eine wirkungsvolle Tätigkeit im kirchlichen Leben und im Vereinswesen. Seine Lieblingsbeschäftigungen waren das Wandern und die Schriftstellerei. Sein umfangreiches dichterisches Schaffen, das er unter dem Pseudonym Fritz Claus betrieb, hat ihm in der pfälzischen Heimat-Literatur ein ewiges Denkmal gesetzt. Er wurde "Sänger des Pfälzerwaldes" genannt. Mit zahlreichen Erzählungen, Sagen und Volksbühnenstücken, in Prosa und in Gedichtform, teils hochdeutsch, teils Pfälzer Mundart, hat er die Pfalz und den Pfälzerwald gelobt und besungen. 1885/89 erschien seine zweibändige Sammlung "Gedichte und Sagen". 1901 wurde die Sammlung erweitert und in dem Buch "Fröhliche Pfalz, Gott erhalt's!" zusammengefasst. Weitere Werke waren u.a. "Der Wucherer" und "De Peter vun Bermesenz". Er gehörte zu den Mitbegründern des Pfälzerwald-Vereins. Auch für den Bau des Luitpoldturms gab er die Anregung. Im Schamborntal bei Leimen setzte man ihm 1906 ein Denkmal.

Clausen (PS)
nordöstlich von Pirmasens, 1.630 Einwohner, 350 - 430 m NN, 1362 erstmals urkundlich erwähnt. Um 200 v. Chr. siedelten Kelten und später Römer hier an. Im 13. Jhdt. kam Clausen zur Herrschaft Gräfenstein.
INFO: VG-Verwaltung Rodalben

Clausensee
Badesee zwischen Waldfischbach-Burgalben und Leimen mit Campingplatz und Wassersportmöglichkeiten.
INFO: Telefon: 06333 5744

Coninxloo, Gillis van
Niederländischer Maler, der von 1587 bis 1595 in der Pfalz wirkte. Er war der wichtigste Vertreter der Frankenthaler Malerschule. Sein Hauptwerk, die "Waldlandschaft mit Rebenjägern", ist zusammen mit anderen Bildern im Historischen Museum der Pfalz in Speyer zu sehen. Er legte das Fundament für eine von der Mythologie befreite, mit weltlichen Augen gesehene Landschaftsmalerei, wie sie die Frankenthaler Malerschule kennzeichnete.

Contwig (PS)
ca. 3 km östlich von Zweibrücken, 5.035 Einwohner, 1237 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Warmfreibad.
INFO: VG-Verwaltung Zweibrücken-Land

Cosacchi, Prof. Dr. Stephan
geboren 1903 in Budapest, gestorben 1986 in Frankenthal. Komponist, Musiker, Wissenschaftler. Kam 1951 in die Pfalz, lebte von 1960 bis zu seinem Tod in Frankenthal. Seine 252 Kompositionen umfassen alle musikalischen Gattungen vom Solowerk bis zum Oratorium.

Croissant, August
Der Vater der bekannten südpfälzer Malerfamilie Croissant wurde 1870 geboren. U.a. illustrierte er Bücher, gestaltete Weinetiketten und Weinkarten und er entwarf auch die Notgeldscheine für die Stadt Landau. Werke von ihm sind in der Pfalzgalerie zu sehen. Er starb 1941.

Croissant, Hermann
Der Sohn des bekannten Malers August Croissant kam 1897 auf die Welt. U.a. entwarf er Wandmalereien für den Kreisratsaal in Speyer, den Saal des Bezirkstags in Kusel und für die Fasanerie in Zweibrücken. Weitere Arbeiten von ihm sind in der Pfalzgalerie zu sehen. Er starb 1963.

Croissant-Rust, Anna
Geboren 1860 in Bad Dürkheim, gestorben 1943 in Pasing, Schriftstellerin, lebte von 1895 bis 1904 in Ludwigshafen.

Cronenberg (KUS)
östlich von Lauterecken, 171 Einwohner, 285 m NN, 1358 erstmals urkundlich erwähnt.
INFO: VG-Verwaltung Lauterecken

Cry'n Strings
Hauenstein. 1957 von Gerhard Jäger, Wolfgang Schlindwein, Hans Barthelmes und Erich Meier gegründete Band. Die "Weinenden Saiten" traten vorwiegend im südwestdeutschen Raum, aber auch mehrmals im Rundfunk und Fernsehen auf. 1967/68 standen sie mit ihrem selbstkomponierten Lied "Monja" drei Monate lang auf Platz 1 der deutschen Hitparade. Die Platte wurde über 250.000 mal verkauft. Wegen ihrer originalgetreuen Interpretation von Beatles-Songs wurden die vier Hauensteiner auch "Häschdner Beatles" genannt.