Mackenbach (KL)
nordwestlich von Kaiserslautern, 2.091 Einwohner, im Jahre 1281 erstmals urkundlich erwähnt, bekannt durch seine Wandermusikanten. Sehenswertes: Westpfälzer Wandermusikantenmuseum. Info: VG Weilerbach

Mackenbacher
Im Volksmund Sammelbezeichnung für die westpfälzischen Wandermusikanten. Siehe „Westpfälzer Wandermusikantenmuseum“.

Maikammer (SÜW)
zw. Neustadt und Edenkoben, am Fuße d. Kalmit, 4.165 Einwohner, 150 bis 300 m NN, um 1100 erstmals urkundlich erwähnt, ca. 500 ha Rebfläche, typisches Ortsbild einer Weinbaugemeinde, bereits im 3. Jhdt. besiedelt, 1977 zum schönsten Dorf an der Weinstraße gewählt. Sehenswertes: Kath. Pfarrkirche (1757), Alsterweiler Kapelle, Kalmit (673 m NN), Deutschlands größte Kiwianlage, sehenswerte Wirtshausschilder, "Pfälzer Schoppen"-Denkmal. Ortsteil: Alsterweiler. Info: Büro für Tourismus, Telefon 06321 589917, Internet: www.maikammer.de

Mannlich, Johann Christian von
Geboren 1741 in Straßburg, gestorben 1822in München. Prägte entscheidend die "Zweibrücker Malschule" mit. Von ihm stammen das Marienaltarbild in der katholischen Pfarrkirche und zwei Christusbilder in der Alexanderkirche in Zweibrücken. Er war der erste Generaldirektor der Bayerischen Staatlichen Gemäldesammlungen. Als Leiter aller Gemäldegalerien und graphischen Sammlungen in München, Zweibrücken, Düsseldorf und Mannheim galt Mannlich als ein Förderer des Nachwuchses. Er trug wesentlich zum Aufschwung der süddeutschen Landschafts- und Tiermalerei bei. Siehe Mannlichhaus.

Mannlichhaus
Zweibrücken, Herzogstraße 8. Seit 1976 besteht in Zweibrücken die Kulturstiftung Gehrlein-Fuchs. Der Zweck der Stiftung ist die Beschaffung und Unterhaltung Zweibrücker Kulturgutes, insbesondere aus dem Bereich des ehemaligen Herzogtums Pfalz-Zweibrücken. Dazu gehören u.a. Bücher, Dokumente, Schriften, Einrichtungsgegenstände, Möbel, Kleider, Kostüme, Trachten, Bilder, Porzellan, Münzen, Waffen. Durch die Ausstellung der Exponate in eigenen Räumen oder als Leihgaben an bestehende Einrichtungen fördert die Stiftung die Erforschung und Bekanntmachung der heimischen Geschichte.
Es war ein besonderer Wunsch der Stifterin Emmy Gehrlein-Fuchs, das Wohnhaus des Malers und Galeriedirektors Johann Christian von Mannlich, eines der Lotterienhäuser Herzog Christians IV., das 1857 von der Familie von Mannlich in den Besitz des bekannten Historikers Ludwig Molitor gelangte, als Gedenkstätte an die beiden für Zweibrücken so bedeutsamen Persönlichkeiten zu nutzen.
Großzügige Dauerleihgaben aus dem Besitz beider Familien ermöglichten es, im 2. Obergeschoß des Hauses in der Herzogstraße 8 fünf Räume auszugestalten. Darin sind über 50 Originalgouachen (Anm.: G. sind Bilder mit Wasserfarben und Bindemitteln und Deckweiß, deren Farbauftrag nach dem Trocknen eine dem Pastell ähnliche Wirkung ergeben) des berühmten Vogelwerkes ausgestellt. Außerdem sind weitere Ölgemälde Conrad und Johann Christian von Mannlichs zu sehen. Zahlreiche Fürstenportraits aus der Geschichte des Herzogtums geben einen Eindruck von der fürstlichen Zeit der Stadt.
Im Hof des Anwesens befindet sich das erste und einzige in der Pfalz noch erhaltene Dampfbadehaus, das die Familie von Mannlich 1832 errichten ließ und dessen Fassade kürzlich vollständig restauriert wurde. Außerdem befinden sich im Hof die restlichen Steine des sogenannten von Besnardschen Gartenhauses und der Sandsteintrog (Biet) einer pfälzischen Obstkelter, die früher Bestandteil einer Obstmühle war. Öffnungszeiten: Sonntag 11 - 12 Uhr. Eintritt frei. Auskunft: Telefon 06332 44399.

Mannweiler-Cölln (KIB)
südöstlich von Obermoschel, an der Alsenz, 441 Einwohner, 175 m NN, im Jahre 1183 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Von der nahegelegenen Burgruine Landeck auf dem Schloßberg (263 m) sind noch geringe Reste zu sehen.Der Kulturhistorische Verein hat im alten Schulhaus auf dem Böhl das Randeck-Museum eingerichtet. Im alten Ortskern in der Böhl- und Burgstraße des OT Mannweiler hat sich die historische Bebauung der vergangenen Jahrhunderte weitgehend erhalten. Die Alsenzbrücke in der Burgstraße stammt aus der bayerischen Zeit (1870). Die Prot. Kirche im OT Cölln wurde 1860/61 erbaut. Auf der Gemarkung liegen der Morsbacherhof und der Weidelbacherhof. Info: VG Alsenz-Obermoschel

Maria Rosenberg
Waldfischbach-Burgalben. Vielbesuchter Marienwallfahrtsort der Diözese Speyer. Sein Ursprung reicht bis ins 12. Jhdt. zurück. Etwa um 1150 legten Prämonstratensermönche den Grundstein zur Errichtung der romanischen Gnadenkapelle „am Rodenberg“, die heute zu den ehrwürdigsten Baudenkmälern der Pfalz gehört und das Herzstück der Wallfahrtsstätte bildet. Beachtenswert ist das Gnadenbild der Mutter mit dem göttlichen Kind im Innern der Kapelle. Die 90 cm hohe Barock-Madonna ist aus Eichenholz geschnitzt und in kräftigen Farben gefaßt. Sie trägt den Titel "Geheimnisvolle Rose". Die steigende Frequentierung der Kapelle führte 1430 zur Stiftung einer eigenen Kaplanei. Die Kapelle ging 1570 an die lutherischen Grafen von Hanau-Lichtenberg, wurde 1684 aber wieder an die Katholiken zurückgegeben. Mitte des 18. Jhdts. wandelte sich der Name von „Rodenberg“ ins „Rosenberg“. Die von der "Jörg-Gesellschaft" gestiftete Wallfahrtskirche wurde von 1910 bis 1912 in barockisierendem süddeutschen Heimatstil erbaut. Rechts neben der Wallfahrtskirche fällt der Blick auf das Stifterhaus, links auf die Pilgerhalle mit den offenen Arkaden. Zu der Anlage der Gnaden- und Wallfahrtsstätte gehören u.a. ein Mädchenheim (1928), ein Exerzitienhaus (1931), ein Bildungshaus (1973), ein Gästehaus (1931) und ein Alten- und Pflegeheim (1994). Die Lourdesgrotte wurde 1913 eingerichtet.

Marienthal
ca. 330 m NN, Stadtteil von Rockenhausen mit interessanter prot. Kirche (1850) und ehem. Synagoge (Amtsstraße 1).

Marnheim (KIB)
südlich von Kirchheimbolanden an der B 40, ca. 185 m NN, an der Pfrimm, 1.628 Einwohner, 774 erstmals urkundlich erwähnt. Funde aus der Franken- und Römerzeit belegen, dass die Gemarkung bereits in den Jahrhunderten vor Christus besiedelt war. Sehenswertes: Die ehemalige Eisenbahnbrücke über das Pfrimmtal (Baubeginn 1872, 265 m lang, 30 m hoch, 1945 gesprengt) erinnert an die Zeit, als Marnheim ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt war.  Die Ruine hat man als technisches Kulturdenkmal erhalten. Auch das spätklassizistische Gebäude des ehem. Bahnhofs (1880) erinnert noch an die „Eisenbahnzeit“. Wahrzeichen des Ortes ist der „Graue Turm“, ein runder, etwas abseits der Ev. Kirche stehender Glockenturm mit den Umfassungsmauern aus dem 16. Jhdt. Er besteht aus Bruchkalksteinmauerwerk und ist ca. 33 m hoch. In der Hauptstraße stehen noch einige ältere Häuser und Anwesen, so z. B. das Prot. Pfarrhaus (Nr. 53) aus dem Jahre 1775. Zu dem Ort gehört die Weilersiedlung Elbisheimerhof. Bekannte Bürger sind Rafik Schami und Root Leeb. Info: VG Kirchheimbolanden

Martinshöhe (KL)
südwestlich von Landstuhl, 1.810 Einwohner, vermutlich 1596 erstmals urkundlich erwähnt. Auf der Ortsgemarkung steht der Römerstein. Info: VG Bruchmühlbach-Miesau.

Martinsturm
Klingenmünster. Auf dem Treutelskopf (507 m) nord-westlich von Klingen-münster steht seit 1896 der 14 m hohe Martinsturm. Der Turm ist Eigentum der Nervenklinik Landeck. Das Geld für den Bau stiftete Martin Wald-hausen, ein Patient der Klinik. Erbaut wurde er von Dr. Karrer. Die 44 Stufen hat man relativ schnell hinter sich gelassen, wobei die letzten Tritte eng und so steil wie eine Leiter sind. Die Sicht ist durch hohen Baum-wuchs teilweise beschränkt. Aber das, was an Aussicht noch bleibt, ist interessant. Schon beim Betreten der Aussichtsplattform schaut man direkt auf die 5 km entfernte Burg Trifels. Zu sehen sind auch der Rehbergturm (linkerhand des Trifels), die Madenburg (nordöstlich), die Kalmit, Speyer und natürlich die Rheinebene rund um Klingenmünster. Eine Tafel hilft bei der Orientierung. Wie erreicht man den Martinsturm? In Klingenmünster der Beschilderung „Pfalzklinik/Pfalzinstitut“ folgen. Dort in die Abfahrt „Pfalzinstitut/Burg Landeck“ einbiegen. Nach einigen hundert Metern kommt man auf den Parkplatz direkt an der Burgruine. Von hier führt der Rundwanderweg Nr. 5 zum Turm. Gehzeit ca. 45 Minuten.

Maßweiler (PS)
nordwestlich von Pirmasens, 1.166 Einwohner, 330 m NN, 1304 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: alte ev. Kirche. Info: VG Thaleischweiler-Fröschen
 
Matheis, Jörg
1970 in Altenglan geboren, mehrfach ausgezeichneter Schriftsteller, bekam u.a. 1998 den Förderpreis zum Georg K. Glaser-Preis für die Kurzgeschichte „Russisch“, 2000 den Martha-Saalfeld-Preis für die Erzählung „Die Vögel von Samarkand“, 2001 den Förderpreis des Eifel-Literatur-Festivals für die Erzählung „Mono“. Der Germanist wohnt in Ingelheim bei Mainz.

Matzenbach (KUS)
südöstlich von Kusel an der B 423, 731 Einwohner, 219 m NN,  1360 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Glan-Münchweiler

Maurer, Georg Ludwig von
Geboren 1790 in Erpolzheim. Jurist, entwickelte das Rechtswesen in Griechenland, war Minister unter König Ludwig I. von Bayern.

Mauschbach (PS)
südlich von Zweibrücken, 261 Einwohner, 240 m NN, 1277 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Zweibrücken-Land

Maxdorf (LU)
westlich von Ludwigshafen, 6.931 Einwohner, der Ort besteht seit 1819. Sehenswert: Tier- und Vogelpark Birkenheide. Info: VG-Verwaltung, Telefon 06237 401-0. Internet: www.vg-maxdorf.de

Maximiliansau
Stadtteil von Wörth

Meckenheim (DÜW)
5 km südöstlich von Deidesheim, 3.417 Einwohner, 115 m NN, 768 erstmals urkundlich erwähnt, Wein-, Gemüse und Obstanbau Sehenswertes: Kath. Kirche St. Ägidius (1740), Ev. Kirche (1749), stattliche Winzerhäuser, Pfälzer Brennerei-Museum. Info: VG Deidesheim

Medienzentrum Kaiserslautern (MZKL)
Kaiserslautern, Kanalstraße 3. Als Oberlehrer Peter Turgetto 1922 die „Lichtbilderstelle Kaiserslautern“ einrichtete, legte er den Grundstein für das heute älteste Medienzentrum in Rheinland-Pfalz. Zugleich war diese Einrichtung die erste Bezirks-Lichtbilderstelle in der Pfalz. Im Laufe seiner Geschichte war das Medienzentrum in verschiedenen Standorten untergebracht: Schlosskaserne, ab 1962 als Stadt- und Kreisbildstelle in der Kottenschule, 1968 in der Theodor-Heuss-Schule, ab 1969 im „alten Stadthaus“ und seit 1981 in der Kanalstraße. Die Hauptaufgabe besteht darin, Bildmaterial und Abspielgeräte zu lagern und an Schulen für den Unterricht, aber auch an Kindergärten, Jugendgruppen und Studenten auszuleihen. 2001 wurden knapp 14.000 Objekte ausgegeben. Im Jubiläumsjahr 2002 waren 3.327 Videofilme, 837 Lichttonfilme, 873 Diareihen, 110 Tonkassetten, 29 Medienpakete, 97 CD-ROM und 25 DVD-Filme im Bestand des MZKL. Hinzu kommen im „Turgetto-Archiv“ rund 5.000 Bilder zur pfälzischen Geschichte, die zwischen 1909 und 1951 entstanden sind. (Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 15.11.2002)
 
Medard (KUS)
zw. Lauterecken und Meisenheim, am Glan, 549 Einwohner, 190 m NN, 1156 erstmals urkundlich erwähnt. Wie Funde belegen, siedelten in dieser Gegend bereits Kelten. Info: VG Lauterecken

Mehlbach (KL)
nördlich von Kaiserslautern, 1.190 Einwohner, 280 m NN, 1255 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Otterbach

Mehlingen (KL)
nordöstlich von Kaiserslautern an der B 40, 3.761 Einwohner, 310 m NN, 1257 erstmals urkundlich erwähnt, bereits in fränkischer Zeit gegründet, OT: Baalborn (1185 erstmals urkundlich erwähnt), Neukirchen, seit 1939 zur Gemeinde Mehlingen zusammengeschlossen. Info: VG Enkenbach-Alsenborn

Mennoniten in der Pfalz
Die Mennoniten entstanden aus der Täuferbewegung, die ihren Anfang in der Reformationszeit hatte. Ver-schiedene Glaubenspunkte, wie z. B. die Erwachsenentaufe, Eidesverweigerung und Wehrlosigkeit haben die Täufer von den übrigen reformatorischen, protestantischen Kirchen unterschieden. Die Täufer befürworteten eine starke Trennung von Staat und Kirche. Aufgrund dieser Glaubensgrundsätze wurden die Täufer stark verfolgt. Trotzt Verfolgung dehnte sich diese Bewegung im deutschsprachigen Raum immer weiter aus. Im 30-jährigen Krieg fast völlig ausgerottet, wanderten ab 1650 zahlreiche Schweizer Täufer, die in der Schweiz un-erwünscht waren, hauptsächlich in die Kurpfalz ein. Die Nachkommen dieser Schweizerischen Täufer, später Mennoniten genannt, haben sich oft in der Landwirtschaft als hervorragende Landwirte ausgezeichnet. Die Zahl der in der Landwirtschaft tätigen Mennoniten ist rückläufig, sie sind heute in allen Berufen vertreten. Das Zusammenleben auf lokaler Ebene mit anderen Konfessionen ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Die heutigen Mennoniten in der Pfalz, eine der ältesten Freikirchen,  kann man in drei verschiedene Gruppen ein-teilen. Die älteste Gruppe sind die Gemeinden, die von den eingewanderten Schweizerischen Täufern im 17. Und 18. Jahrhundert gegründet wurden. Hierzu zählen die heutigen Mennonitengemeinden Altleiningen, Frie-delsheim, Branchweilerhof, Monsheim, Obersülzen, Weierhof und andere mehr. Diese Gruppe zählt derzeit ca. 3000 getaufte Mitglieder. Eine zweite Gruppe bilden die nach dem 2. Weltkrieg eingewanderten Mennoni-ten preußischer Herkunft, die heute vorwiegend in der Mennonitengemeinde Enkenbach sowie vereinzelt in allen anderen bereits bestehenden Gemeinden eine neue Heimat gefunden haben. Die Gemeinde Enkenbach zählt ca. 350 Mitglieder. Die dritte Gruppe bilden die Aussiedler der russlanddeutschen Mennoniten, die in der Zeit zwischen 1980 und 2000 nach Deutschland eingewandert sind. Diese Gruppe ist hauptsächlich in Fran-kenthal und in Albisheim ansässig geworden und bildet dort wie in Frankenthal jeweils eine große Gemeinde. Die russlanddeutschen Mennoniten in der Pfalz haben ca. 900 Mitglieder. Weitere Infos: Gary Waltner, Mennonitische Forschungsstelle, Am Hollerbrunnen 2a, 67295 Bolanden-Weierhof, E-Mail: mennoforsch@t-online.de, Telefon: 06352 700519.

Mercedes-Benz-Werk Wörth
Wörth. Mit 87 Mitarbeitern begann Mercedes-Benz 1963 in Wörth mit der Produktion. Erste Aufgaben waren Rohbau und Grundierung von Lkw-Fahrerhäusern. 1965 rollte der erste in Wörth monzierte Lastwagen vom Band. 1972 nahm das zentrale Nutzfahrzeuge-Ersatzteillager den Betrieb hier auf. 1980 verließ bereits der einmillionste Lkw das Werk. Mittlerweile hat sich das Mercedes-Benz-Werk in Wörth zum größten Lkw-Montagewerk in Westeuropa entwickelt. Mit modernster Technik werden jährlich rund 60.000 Lastwagen von der leichten bis zur schweren Klasse gebaut. 1800 Baumuster und über 50.000 Sonderausstattungen  umfaßt die Produktpalette, die das weltweit breiteste Angebot zwischen 7 und 38 Tonnen Gesamtgewicht darstellt. In dem Kundencenter in Wörth werden pro Jahr mehr als 20.000 Lkw-Fahrer geschult. Mit rund 11.300 Beschäftigten ist Mercedes-Benz in Wörth der zweitgrößte Arbeitgeber der Pfalz.

Merk, Dr. Markus

Der bekannte Fußball-Bundesliga-Schiedsrichter aus Kaiserslautern ist am 15. März 1962 geboren. Der Zahnarzt ist seit 1984 DFB-Schiedsrichter. In der 2. Bundesliga war er bereits 1985 im Einsatz. Sein erste Bundesligapartie leitete er 1988 (VfL Bochum gegen Bayer Uerdingen). Seit 1992 FIFA-Schiedsrichter. Einige Stationen: Olympische Spiele Barcelona (1992), DFB-Pokalendspiel (1993), Endspiel Europapokal der Pokalsieger zwischen Paris St. Germain und FC Barcelona (1997), Europameisterschaft in Niederlanden/Belgien (2002), Weltmeisterschaft in Südkorea/Japan (2002). Seine Hobbies sind Triathlon und Reisen. Er ist mehrfach zum Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnet worden (erstmals 1994/95). Besondere Anerkennung gebührt Markus Merk für seinen humanitären Einsatz in Indien, wo er jedes Jahr wochenlang auf eigene Kosten ärztlichen Dienst leistet und sich um die Finanzierung großer Projekte kümmert.

Mertesheim (DÜW)
westlich von Grünstadt, Rg. Eisenberg, 382 Einwohner, 155 m NN, 771 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Kath. Kirche (1504/Umbau u. Erweiterung 1683) mit Taufstein aus 1507, Kanzel (1704), Marienrelief über dem Portal (1504) und Hochaltar (17. Jhdt.). Info: VG Grünstadt-Land

Merzalben (PS)
nordöstlich von Pirmasens, 1.321 Einwohner, 260 m NN, 1237 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Burg Gräfenstein, Kirche St. Peter und Paul (Chor 14. Jhdt.) Info: VG Rodalben. Internet: www.merzalben.de

Merzweiler (KUS)
westlich von Lauterecken, 199 Einwohner, 1341 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Lauterecken

Messersbacherhof
Die Ursprünge dieser Siedlung, die zu Gundersweiler gehört, liegen im Mittelalter. Bereits 1195 wird hier ein Ort erwähnt.

Metzger, Helmut

Geboren 1917 in Bad Dürkheim, gestorben 1995. Populärer Heimatdichter, der zahlreiche Werke in pfälzischer Mundart veröffentlicht hat, zum Beispiel "Ebbes", "Ebbes for Patiente", die "pälzisch Wei(nIg'schicht", "De Humor geht vor". Mehrfacher Preisträger bei Mundartwettbewerben. Schrieb u. a. auch Hörspiele und Volksstücke.

Michelin-Gourmetführer
Die Tester des wohl bekanntesten Gourmetführer, dem Roten Michelin-Führer, sind natürlich auch regelmäßig in der Pfalz unterwegs. In der aktuellen Ausgabe findet man gleich acht ausgezeichnete Restaurants, die damit zu den besten 191 Gourmettempeln Deutschlands gehören. Dies sind: „Krone“ (Herxheim-Hayna), „Schwarzer Hahn“ im Deidesheimer Hof (Deidesheim), „Luther“ (Freinsheim), „Uwe´s Tomate“ (Kaiserslautern), „Steverding´s Isenhof“ (Knittelsheim), „Zur Kanne – Grand Cru“ (Deidesheim), „Wartenberger Mühle“ (Wartenberg-Rohrbach) und „Tschifflik“ im Hotel Fasanerie (Zweibrücken).

Minfeld (GER)
direkt westlich bei Kandel, an der B 427, 1.625 Einwohner, 127 m NN, 980 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Kirche (um 1300, Anbauten 16. Jhdt., Wandmalereien). Info: VG Kandel

Mithras-Denkmale
a) Reichweiler. Ein Kultbild, das ursprünglich als Tempelteil zu einer römischen Siedlung gehörte. Römische Soldaten brachten im 1. Jhdt. den Mithras-Kult von Persien mit nach Germanien. Im 2./3. Jhdt. war der Kult um den Lichtgott in weiten Teilen des römischen Reiches verbreitet. An dem Denkmal sieht man Mithras auf einem fliehenden Stier reitend, dem Tier das Messer in den Hals stoßend, begleitet von Löwe, Schlange und Skorpion. Darüber Sonnengott und Mondgöttin im Halbkreisbogen.
b) Neustadt-Gimmeldingen. Das hier gefundene Kultbild trägt die Inschrift 325. Es zeigt Mithras auf einem Stier knieend und diesen mit einem Dolch tötend sowie weitere symbolhafte Darstellungen.

Mittelbrunn (KL)
südlich von Landstuhl, 699 Einwohner, 1364 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Ruine der mittelalterlichen Verenakapelle. Info: VG Landstuhl

Moosalb
Der Bach entspringt südöstlich von Trippstadt („Moosalbsprung“ bei Johanniskreuz), fließt durch das Karlstal bei Trippstadt, vorbei an Schopp und Steinalben und bei Waldfischbach-Burgalben in den Schwarzbach. Gesamtlänge etwa 30 km.

Mörlheim
Stadtteil von Landau, Tabakanbau, einiziger nicht Weinbau betreibender Stadtteil von Landau.

Morsbacherhof
Der Weiler, der heute zu Mannweiler-Cölln gehört, wurde 1366 erstmals urkundlich erwähnt.

Mörsfeld (KIB)
nordwestlich von Kirchheimbolanden, 543 Einwohner, ca. 275 m NN, am Schindelbach, 1381 erstmals urkundlich erwähnt. Vom 15. bis 19. Jhdt. wurde hier Quecksilberbergbau betrieben. Zum Ort gehören eine Ev. Kirche (1749, Turm 1889) und die Kath. Kirche St. Michael  (1910). Info: VG Kirchheimbolanden

Morschheim (KIB)
nördlich von Kirchheimbolanden, 744 Einwohner, 290 m NN, 1157 erstmals urkundlich erwähnt. Sehenswertes: Die Grabmäler in der Ev. Kirche St. Mauritius (1715) mit dem spätromanischen Chorturm belegen, dass der Ort im Spätmittelalter Sitz der Herren von Morschheim war. Zudem gibt es einige stattliche Gehöfte (17./19. Jhdt.), die zum Teil mit Fachwerk erbaut sind. Info: VG Kirchheimbolanden

Mörzheim
Stadtteil von Landau, eine der ältesten südpfälzischen Ansiedlungen, 724 erstmals urkundlich erwähnt.

Moschellandsburg
siehe Burg Moschellandsburg

Motorradmuseum Otterbach
Otterbach, Otterstraße 18. In einem ungewöhnlichen Gebäude, der ehem. Prot. Kirche, hat der Otterbacher Motorradrennfahrer Heinz Luthringshauser 1980 dieses Museum eröffnet. Motorräder, mit denen er viele nationale und internationale Siege errungen hat, und die Trophäen sind hier zusammengetragen. Die Vielzahl der ausgestellten Maschinen – von „Oldtimern“ bis modernen „Feuerstühlen“ – läßt den Besucher die technische Entwicklung des Motorrads nachvollziehen. Viele Raritäten internationaler Motorradhersteller ergänzen die Sammlung deutscher Marken wie WANDERER, ADLER, TRIUMPH, HOREX, NSU, DKW und BMW. Öffnungszeiten: Sonntag 9 – 12 und 14 – 18 Uhr (April bis Okt.). Auskunft: Telefon 06301 2367.

Motorrad- und Technikmuseum Quirnheim
Öffnungszeiten: samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Info: Wolfgang Lock, Vorsitzender des Museumsvereins, Telefon 6359 85006.

Mozart, Wolfgang Amadeus
Der musikalisch sehr begabten Prinzessin Caroline von Nassau-Oranien ist es zu verdanken, dass Mozart 1778 Kirchheimbolanden besuchte. Mozart spielte auf der Stummorgel in der lutherischen Hofkirche (heute Paulskirche) und gab Konzerte im Schloss.

Mühlenwanderweg
Wallhalben. Die beliebte Wanderstrecke führt an 13 ehemaligen Mühlen vorbei durchs Wallhalbtal. Die gut erhaltene Rosselmühle, deren Wasserrad sich noch sichtbar dreht, kann besichtigt werden. Info: VG-Verwaltung Wallhalben.

Müller, Adam
1814 in Gerhardsbrunn geboren, 1879 in München gestorben. Er galt als besonders gebildeter Landwirt, in seiner Heimat auch „Bauern-Pestalozzi“ genannt. Er bildete sich in vielen Bereichen wie Physik, Mathematik, Geometrie, Botanik. In Metz erlernte er die französische Sprache. Er versuchte stets, sein Wissen für die Landwirtschaft nutzbar zu machen. Bereits sein erstes landwirtschaftliches Lehrbuch (1845) machte ihn weit über die Pfalz hinaus bekannt. Für den Wahlkreis Zweibrücken zog er 1848 in den bayerischen Landtag ein, dem er viele Jahre angehörte. Zuletzt führte er als Generalsekretär den Landwirtschaftlichen Verein Bayerns.

Müller, Friedrich
"Maler Müller" wirkte von 1765 bis 1775 in Zweibrücken. Dort erlebte er den Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens. War auch literarisch tätig. Mit der Unterstützung von J.W. von Goethe übersiedelte er nach Rom. Dort verstarb er 1825.

Müller, Richard
Geboren 1861 und gestorben 1924 in Obermoschel. Der Gerbermeister wurde durch seine Gedichte und Theaterstücke im nordpfälzischen Dialekt bekannt.

Müller-Landau, Rolf
1903 In Südchina geboren, in Landau aufgewachsen, 1956 in Bad Berzabern gestorben. Bedeutender pfälzischer Künstler. Stilleben, Landschaften, Bildnisse und religiöse Motive bestimmten sein Werk. Entwickelte eine eigene Technik, die Farbschnittmonotypie (Aus Linoleum oder Holz geschnittene Formen werden auf feines Reispapier gedruckt). 1974 wurden Werke von ihm bei der Biennale in Venedig ausgestellt.

Münch, Paul
Geboren 1879 in Ludwigshafen-Ruchheim, gestorben 1951 in Kaiserslautern. Kunsterzieher und berühmter pfälzer Mundartdichter. Schrieb u.a. "Die pfälzische Weltgeschicht", das Volksstück "Pfälzers Höllen- und Himmelfahrt".

Münchweiler am Klingbach (SÜW)
10 km südlich von Annweiler, 225 Einwohner, 1219 erstmals urkundlich erwähnt. Info: VG Annweiler

Münchweiler a.d. Alsenz (KIB)
zw. Kaiserslautern und Kirchheimbolanden, im oberen Alsenztal, südwestlich von Winnweiler, 1.236 Einwohner, 250 m NN, 1019 erstmals urkundlich erwähnt. Von Mönchen des Klosters Hornbach gegründet. Sehenswertes: Das ehemalige Rentamt (1726), ein historischer Fachwerkbau in der Ortsmitte, ruht auf mächtigen Grundmauern, den Resten der einstigen Verteidigungsanlage. Es war im 18. Jh. das Domizil der Rentmeister, die im Auftrag der Grafen von Wieser die Herrschaftsrechte in Münchweiler ausübten. Mit dem davorstehenden Brunnen und der Dorflinde bildet es ein schönes Ensemble und das Wahrzeichen des Ortes. Die Ev. Kirche wurde um 1600 erbaut. Besonders sehenswert sind das Grabmal der Herren von Flörsheim (ca. 1600), die beiden Portale (1600 bzw. 1724) sowie die Malereien an Kanzel und Empore (1768). Die Kath. Kirche ist 1965 errichtet worden. Die ehem. Synagoge (1806) erinnert daran, dass es im Dorf einst eine bedeutende jüdische Gemeinde gab. Wegen seines Baumbestandes ist der 1844 angelegte (alte) Friedhof ebenfalls einen Besuch wert. Im Gasthaus "Zum Hirsch" werden bereits seit rund 300 Jahren Gäste bewirtet. Info: VG Winnweiler

Münchweiler a.d. Rodalb (PS)
östlich von Pirmasens an der B 10, 3.092 Einwohner, 280 m NN, 1179 erstmal urkundlich erwähnt, anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde. Da die Rodalb einst als natürliche Grenze diente, gehörte im 16./17. Jhdt. ein Teil des Ortes zur Herrschaft Lemberg und der andere zum Gräfensteiner Amt. Sehenswertes: Kienholzfest. Info: VG Rodalben. Internet: www.muenchweiler.de

Münsterappel (KIB)
östlich von Obermoschel, 564 Einwohner, 200 m NN, 777 erstmals urkundlich erwähnt. Während man vom 15. Jhdt. bis 1815 hier Quecksilber abbaute, nutzt man heute den fruchtbaren Boden auch für den Weinbau. Sehenswertes: Ein prägendes Element der Prot. Pfarrkirche ist der stattliche spätgotische Chor (Ende 15. Jhdt) mit den Strebepfeilern und den hohen Maßwerkfenstern. 1962 wurden im Chorgewölbe Malereien freigelegt, die um 1500 entstanden sein müssen. An den Chor schließt sich ein spätbarockes Langhaus an, das Graf Karl Ludwig zwischen 1725 und 1733 erbauen ließ. Auf ihm „thront“ ein zweistöckiger Dachfirstreiter mit einem doppelten Zwiebeldach. Interessant ist der zweigeschoßige Sakristeianbau mit Fachwerkobergeschoß und Krüppelwalmdach. Das nördliche Portal ist verziert und schließt mit dem Wappenstein des Wild- und Rheingrafen von Leiningen-Dagsburg ab. Die Inneneinrichtung ist z. T. ebenfalls schon mehrere hundert Jahre alt, so dass diese Kirche architektonisch sicherlich zu den interessantesten Gotteshäusern im Donnersbergkreis gehört. Am Lindenplatz steht ein über 250 Jahre altes Pfarrhaus. Info: VG Alsenz-Obermoschel

Museum des Nord- und Westpfälzer Quecksilberbergbaus
Niedermoschel, im Bürgerhaus, Amtsgasse 21. Das Museum dokumentiert über 500 Jahre regionalen Bergbau auf Quecksilber, Silber und Kohlen sowie die erdgeschichtli-che Entwicklung des Saar-Nahe-Berglandes. Zu sehen sind u. a. Mineralien, Fossilien, Gerätschaften, Fotos, Pläne, Dioramen und Modelle. Alles ist thematisch geord-net und ausführlich beschriftet. Zusätzlich bietet das Museum Videofilme über den Bergbau und Fossilien, ein Spiel-Bergwerk für Kinder und eine Sammlung historischer Fotos aus allen Bereichen des Dorflebens von ca. 1900 bis heute. Auf Wunsch erhalten Schulklassen altersge-rechte Arbeitsblätter. Eine Tonbandführung kann eben-falls angeboten werden. Öffnungszeiten: von Mai bis Ok-tober jeden 2. Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr. Auskunft: Gemeinde Niedermoschel, Telefon 06362 8898, Ernst Spangenber-ger, Telefon 06753 5296.

Museum Friesenheim
Ludwigshafen-Friesenheim, Luitpoldstraße 48. Die Geschichte vom kleinen Dorf zum Ludwigshafener Stadtteil und bedeutenden Industriestandort wird in dem Ortsmuseum dargestellt. Öffnungszeiten: 1. Sonntag im Monat 14 – 17 Uhr. Eintritt frei. Auskunft: Telefon 0621 6040593.

Museum für Film- und Fototechnik
Deidesheim/Weinstraße, Weinstr. 33 (Passage gegenüber dem Hist. Rathaus). Cineasten finden hier über 300 Filmaufnahmegeräte, Projektoren und Gegenstände aus der Zeit, als die Bilder laufen lernten, bis heute. Das 1990 in einem über 300 Jahre alten Haus eröffnete Museum vermittelt mit rund 2.000 Exponaten einen Einblick in die Entwicklung der Film- und Fototechnik seit mehr als 100 Jahren. Zahlreiche Meisterwerk der Optik und Feinmechanik sind zu sehen. Schwerpunkte: Fotokameras aller Formate, Sofortbildkameras, Laterna Magica, Stereoskopische Geräte, Elektronische Infrarotkamera, Kameras in Verbindung mit Licht- und Elektronenmikroskopen, Diaprojektoren, Filmkameras und Projektoren für alle Formate, Hochgeschwindigkeitskameras, Wanderkinos- und Großkinoprojektoren, Fernsehkameras, Tonaufnahme- und Wiedergabegeräte. Öffnungszeiten: März bis Dezember Mittwoch bis Freitag 16 – 18.30 Uhr, Samstag und Sonntag 14 - 18.30 Uhr. Auskunft: 06326 6568 oder 96770.

Museum für Heimatgeschichte
Alsenz, Rathausplatz 3. Vor allem die häusliche Heimat des Museums, das historische Fachwerkrathaus aus dem 16. Jhdt. mit Gerichtslaube, Pranger und Eichstäben, ist einen genauen Blick wert. Schwerpunkte: Exponate aus römischer Zeit, dem Mittelalter, der Neuzeit und dem 19./20. Jhdt., Volkskundliche Sammlung, Schreinerwerkstatt aus dem 19. Jhdt., Pfälzische Münzen und Notgeld, Pfälzische Landkarten, Handgezeichnete Gemarkungskarten des 18. Jhdts., Fahnen, Siegel. Zur Nordpfalz-Galerie gehören Biographien mit Portraits von rund 50 bekannten Persönlichkeiten der Nordpfalz, die in kleinen Bilderrahmen in den vier Räumen und Fluren des Museums verteilt sind. Öffnungszeiten: Christi Himmelfahrt, Brunnenfest (1. Juli-Wochenende), Kerwe (letztes August-Wochenende), Weihnachtsmarkt (2. Dezember-Wochenende). Eintritt frei. Auskunft: VG-Verwaltung Alsenz-Obermoschel, Telefon 06362 3030, Bürgermeister K. Zepp, Telefon 06362 993282.

Museum für moderne Keramik
Deidesheim/Weinstraße, Stadtmauergasse 17. Diese Einrichtung des Landes Rheinland-Pfalz gewährt anhand wertvoller Stücke einen Einblick in das keramische Schaffen von der Jahrhundertwende bis heute. Von Zeit zu Zeit finden Ausstellungen mit namhaften Keramikern statt. Öffnungszeiten: nach Vereinbarung. Info: Telefon 06326 1222.

Museum für Naturkunde, Handwerk und Waffentechnik
Dahn, Erfweiler Str. 13 (OT Reichenbach). Präparate von Tieren der heimischen Wälder und Gewässer, Mineralien, Handwerkergeräte alter Berufe sowie die Waffentechnik der Jahre 1870/71, 1914/18, 1939/45 können in den drei Stockwerken besichtigt werden. Öffnungszeiten: Mittwoch, Freitag, Samstag 14 - 16 Uhr, Sonntag 10 - 17 Uhr (März bis Oktober). Auskunft: Telefon 06391 5067.

Museum für Ortsgeschichte
Mutterstadt, im hist. Rathaus, Oggersheimer Str. 10. Die geschichtliche Entwicklung der Gemeinde im Privat-, Arbeits- und Vereinsleben wird in vielfältiger Weise präsentiert. Zahlreiche Funde aus römischer Zeit lassen einen Rückblick auf rund 2000 Jahre Leben in der Rheinebene zu. Öffnungszeiten: 1. Sonntag im Monat 14 – 17 Uhr. Eintritt frei. Auskunft: Telefon 06234 83229.

Museum für Ortsgeschichte und Weinbau
Zellertal, Ortsteil Zell, Hauptstraße 4. Schautafeln, Bilder, Grafiken, Kopien von Urkunden und anderen bedeutenden Dokumenten geben Auskunft über 1300 Jahre Zeller und Zellertaler Geschichte. Da Zell eine lange Weinbautradition hat, ja sogar durch eine urkundliche Erwähnung des Weinbaus im Jahre 708 als ältester Weinbauort der Pfalz gilt, nimmt sich das Museum besonders der „Weinthemen“ an wie Entwicklung des Weinbaus, Hist. Weinbergshäuschen, Pioniere des Zellertaler Weinbaus und Weinlagennamen. Öffnungszeiten: Mai bis September jeden 1. Sonntag im Monat 15 - 17 Uhr. Eintritt frei. Auskunft: Heimatverein Zell, Telefon (06355 524.

Museum für Weinbau und Stadtgeschichte
Edenkoben, Weinstraße 107. Das Museum ist in einem historischen Gebäude untergebracht, das der Klosterschaffner Konrad Winckelblech 1716 erbaute. Schwerpunkte: Sandsteingewölbekeller: Weinbau und Kellerwirtschaft in früherer Zeit. Mit Originalgerätschaften (1850 und 1950) wird die Weinherstellung ausführlich dargestellt. Außerdem sind wertvolle Weingefäße sowie eine kleine Geschichte des Weinfasses zu sehen. Raum 1: u.a. Skelette und Grabbeigaben eines Paares, das vor 1.400 Jahren bei Edenkoben bestattet wurde, erdgeschichtliches Modell des Raumes Edenkoben. Raum 2: Erläuterungen und Funde zu Geschichte und Wirken des Klosters Heilsbruck, u. a. Szene Bauern und Klosterverwalter bei der Zehntabgabe. Raum 3: Exponate, Abbildungen und Texte zum religiösen Leben in früheren Zeiten. sowie Landschaftsmalereien des 18. Jhdts. Raum 4/5: Darstellung der wechselvollen Geschichte Edenkobens als Oberschultheißerei, Zollstätte, Marktflecken, Kriegsschauplatz, Kantonshauptort und Schulstadt, u. a. hist. Stadtplan mit alten Ansichten und Schuleinrichtung anno dazumal. Raum 6: Stimmungsbild von der Gesellschaft in den Jahren 1870/71 mit ausgeprägtem Vereinsleben und Verehrung der Monarchen, u. a. Hochrad von 1894 und Original Edison Phonograph.  Raum 7: Darstellung des Haushaltsalltags, insbesondere der Frauen, um die Jahrhundertwende, z. B. der Waschtag, das Spinnen, Kochen, Vorratshaltung und Handarbeiten. Raum 8: Entwicklung Edenkobens zu Beginn des 20. Jhdts. z. B. durch Telefon, Kraftpost, elektr. Oberlandbahn. Zu sehen sind u. a. eine rekonstruierte Schaufensterfassade eines Haushaltswarengeschäfts und eine hist. Telegraphenstation. Öffnungszeiten: April bis Oktober freitags 16 - 19 Uhr, samstags 15 - 18 Uhr, sonntags 14 - 17 Uhr. November bis März sonntags 14 - 17 Uhr. Auskunft: Telefon 06323 81514 oder Büro für Tourismus, Telefon 3234.

Museum für Weinkultur
Deidesheim, Bahnhofstr. 5. Das Museum im Historischen Rathaus dokumentiert den Umgang mit Wein von der Antike bis zur Neuzeit. Allerdings sieht sich das Museum nicht als Sammelstätte von Gegenständen. Es versucht vielmehr thematisch geordnet die Bezüge des Weins zur Religion, Kunst, Wissenschaft, Medizin, Literatur, Malerei, Musik, Wirtschaft und Politik herzustellen. Weitere Schwerpunkte: Weingläser und –krüge, Bücher, Keramiken einheimischer Künstler, Holzfigur des Hl. Urban, Etikettensammlung, Funde aus der Römerzeit, Wein-Wandkarten, Raum mit lebensgroßen Figuren von Winzern und Küfern bei der Arbeit, Übersicht zu den pfälzischen Weinlagen, Münzen- und Briefmarkensammlung, Wohnungseinrichtung einer Winzerfamilie um 1900, Weinstraßenbilder von Anita Büscher-Harling. Öffnungszeiten: März bis Dezember Mittwoch bis Sonntag 16 - 18 Uhr. Auskunft: Telefon 06326 702-14 (Karin Doll) oder 8389 (Hr. Eisenstein).

Museum Pachen
Rockenhausen Speyerstraße 3. Deutsche Kunst des 20. Jahrhunderts präsentieren Hella und Heinz Pachen. Sie besitzen eine der bedeutendsten Privatsammlungen mit mehr als 2.000 Werken von etwa 300 Künstlern aus dem gesamten deutschen Raum. Für einen bestimmten Zeitraum zeigen sie jeweils eine Auswahl ihrer Gemälde, Grafiken und Plastiken, wobei renommierte Meister des 20. Jahrhunderts und weniger bekannte Künstler gleichberechtigt ihren Platz finden. Naturalistische Darstellungen haben ebenso ihren Platz in den neuen, freundlichen Ausstellungsräumen wie abstrakte Arbeiten. Rheinland-pfälzische Künsltern ist ein eigener Raum gewidmet. Hier ein Blick in die Liste der Künstler: Otmar Alt, Arno Breker, Emil Cimiotti, Otto Dix, Josef Hegenbarth, Bernd Kastenholz, Käthe Kollwitz, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluft, Hermann Schmidt-Schmied, Max Slevogt, Heinrich Zille. Wer ein bißchen Zeit mitbringt, sollte unbedingt mit dem Sammlerehepaar ins Gespräch kommen. Denn ihre persönlichen Beziehungen zu den Künstlern und die Wege, wie manches Kunstwerk in ihre Hände kam, sind besonders interessant. Öffnungszeiten: Donnerstag und jeden 1. Samstag im Monat 15 - 17 Uhr. Eintritt frei. Auskunft: Telefon 06361 22136.

Museumsbäckerei
siehe Pfälzische Museumsbäckerei

Museum unterm Trifels
Annweiler, Quodgasse 32/Ecke Wassergasse. Das Museum befindet sich in einem alten Handwerkerhaus an der Quodgasse, von der Wassergasse über die Queichbrücke zu erreichen. In dem Haus wurde am 31. Juli 1876 Prof. Dr. Ing. Theodor Künkele (1876 - 1970) geboren. Er war Ministerialrat für das Forstwesen in Bayern und einer der bedeutendsten Biologen und forstwirtschaftlichen Schriftsteller der Pfalz. 1944 hatten Fliegerbomben das frühere Heimatmuseum mit den musealen Schätzen Annweilers zerstört, ein unwiederbringlicher Verlust. Nach dem Krieg trug man das wieder zusammen, was in Stuben, Speichern und Schuppen an Altertümern noch vorhanden war. Nach einer fast 10-jährigen Renovierung konnte das Museum am 30. Juni 2001 wieder eröffnet werden. Schwerpunkte: Gerberwerkstatt, mechanisches Werk und Ziffernblatt einer alten Turmuhr, Darstellung der Leinenherstellung in früherer Zeit, Darstellung des Wirtschaftslebens und der Gewerbe in Annweiler einst und heute,  Darstellung von geologischen Formationen und Steinfunden in der Umgebung, verschiedene Trifelsmodelle, Aufbaustudien, Grabungsfunde, bedeutende Schmetterlingsammlung mit ca. 2.500 Exemplaren aus der Umgebung, Chronik der Annweilerer Felsenbezwinger, Nachbildungen des Freiheitsbriefes von 1219 und der Siegel mittelalterlicher deutscher Kaiser, älteste Annweilerer Stadtgeschichte von 1767, genealogische Übersicht über das Kaisergeschlecht der Staufer, Gegenstände zum Leben, Wohnen und Arbeiten in Annweiler und Umgebung in früherer Zeit. Auskunft: Telefon 06346 1682 oder Büro für Tourismus, Telefon 06346 2200.

Musikantenland-Museum
Thallichtenberg, Zehntscheune der Burg Lichtenberg. Dieses Museum in der Burg Lichtenberg erinnert an das Wandermusikantentum, das früher für diese Region ein sehr wichtiges Gewerbe war. Unzählige Exponate, wertvolle Musikinstrumente, Noten, Bilder, Szenen mit originalgetreuen Figuren und Original-Musik lassen das Leben der rund 2.500 Westpfälzer lebendig werden, die Ende des 19. und Anfang des 20 Jhdts. in der ganzen Welt unterwegs waren und mit Musik ihr Geld verdienten. In der Zehntscheune ist auch eine Zweigstelle des Pfalzmuseums für Naturkunde (Bad Dürkheim) untergebracht. Die Naturkundliche Dauerausstellung befasst sich mit der geologischen Vergangenheit des Pfälzer Berglandes. Öffnungszeiten: täglich 10 – 17 Uhr. Auskunft: 06381 8429 oder 424270 (Tourist-Info).

Musik in Burgen und Schlössern
Diese Konzertreihe findet jährlich im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz statt. Die Landesstiftung Villa Musica bringt dabei junge Musiker mit renommierten Professoren aus aller Welt zusammen. Deshalb werden in dieser Reihe keine Galas mit großen Stars organisiert. Vielmehr erhalten die Nachwuchsmusiker die Gelegenheit, mit erfahrenen Musikern zusammen zu arbeiten und mit ihnen Konzerte vorzubereiten. Die Aufführungen sollen auf unkonventionelle Weise Menschen in möglichst vielen Orten für klassische Musik begeistern. Dabei bieten die historischen Gemäuer von Burgen und Schlössern in Rheinland-Pfalz ein ansprechendes Ambiente für die klassischen Konzerte. Infos und Konzerttermine: www.villamusica.de

Mußbach
Stadtteil von Neustadt, 140 m NN, im Jahre 800 erstmals urkundlich erwähnt

Mutterstadt (LU)
südlich von Ludwigshafen, 12.604 Einwohner, 767 erstmals urkundlich erwähnt, im 30jährigen Krieg vorübergehend entvölkert. Sehenswertes: barocke prot. Saalkirche (1755) mit Wehrturm (1517), Fachwerk-Rathaus (1568), Museum für Ortsgeschichte. Info: Gemeindeverwaltung, Telefon 06234 83-0.